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01 Juli 2016
21 Mai 2016
WGT-Rausch
Ich tu mich dieses Jahr ein bisschen schwer mit meinem WGT-Bericht. Irgendwie möchte mir dieses Donnerstag hab ich dies gemacht und Freitag jenes nicht angemessen erscheinen.
Zudem habe ich auch nicht ein einziges Foto gemacht, weshalb ich mich ein wenig durchs Netz und von Freunden zusammenklauen werde.
Da die Hälfte der Truppe, mit denen ich sonst das Pfingswochenende verbracht habe, dieses Jahr gar nicht anwesend war, war das WGT irgendwie anders.
Es war dennoch großartig und jedes WGT ist anders als das vorherige, aber aufgrund der Leute, die ich dieses Jahr getroffen habe, doch schon besonders anders. bla, bla...wird dem eh alles nicht gerecht.
Bis auf das victorianische Picknick habe ich irgendwie nichts gemacht, was ich kannte...keine Oper, kein Versacken an der Moritzbastei, keine agra, kein HeiDo.
Ich
war auf der agra und ich war im HeiDo, aber im Grunde genommen, war ich
einfach in einem sicheren Kern von Leuten, bei dem es mir schlicht egal
gewesen wäre, ob ich in Leipzig, Hamburg oder Timbuktu gewesen wäre.
Danke dafür. Danke fürs Kaputtmachen, danke fürs Lachen, danke für Vernichten meiner Vorurteile und das Bestätigen von anderen. Ihr fehlt mir.
Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich den Göttertanz das letzte Mal so langweilig fand, mir die "Elite" so auf den Sack ging und ich mir gewünscht habe, dass die Leute doch mal den Stock da entfernen, wo er nicht hingehört.
Dafür landete ich tatsächlich im Darkflower, wo es so scheiße war, dass wir richtig Spaß hatten. Das war ja wie in den schlechten Jahren des Jahrhundertanfangs *g*
Ich habe sogar zwei Konzerte gesehen. Saelde Sanc natürlich. Ich gönne ihnen von Herzen ihren Erfolg, aber die Stimmung für mich war weg. Schnurgerader Ablauf, zu viele Menschen, wenig....Familie. Ich steh einfach nicht auf Massenkonzerte und Saelde Sanc war für mich einen Schritt zu weit über die Grenze zum "mag ich so nicht, kenn ich anders"
Aber das zweite Konzert war einfach nur der Hammer. Mitten auf dem im nächtlichen Dunkel liegenden Marktplatz stand ein Klavier. Und es war so schön. Bis viertel nach elf, saß ich auf den Pflastersteinen und lauschte den Kompositionen der beiden Spieler. DAS war für mich WGT.
Im Dunkeln unter freiem Himmel sitzend wundervoller Musik und den eigenen Gedanken lauschen und den Rest ignorieren.
Die blaue Stunde war wieder ein Höhepunkt,der mich jedes Jahr wieder einstimmt. Und ich hätte auf seine Vorzeichen achten sollen (ich sage nur: Rhabarber)
Wenn mich jetzt noch die ganzen ungefragten Fotografen und Paparazzi komplett in Ruhe lassen würden, wäre es zu 100% perfekt. (Aber gut zu wissen, dass ich ja "TROTZDEM gut aussehe", auch wenn ich kein Foto machen lassen möchte...gnah)
Dieses Jahr leide ich nicht einmal unter einem WGT-Blues. Denn schließlich habe ich die Möglichkeit, mein Leben auch ohne WGT genau so leben zu können und dürfen. Wenn nur die besch.... Geldverdienerei nicht sein müsste. Und sie muss sein...ich habe stundenlang darüber nachgedacht, aber ohne ist es einfach nicht möglich. Aber dennoch sollte ich (mal wieder) meine Prioritäten neu setzen, vielleicht fällt es mir dieses Jahr nicht so schwer wie Letztes.
30 April 2016
No more easy Rider
Der Alltag hat uns wieder. Was allerdings auch bedeutet, dass unsere Einrichtungsmaßnahmen irgendwie ins Stocken geraten sind..gnah.
Ich brauche Vorhänge, um mich wohl zu fühlen, aber der Ikea hatte keine Eckverbinder für die Gardinenstangen, ergo, hängt da gar nichts, obwohl ich alle fertig genäht habe.
Der Balkon ist immer noch nicht katzensicher, weil wir uns nicht aufraffen können, in den Baumnarkt zu gehen und schlussendlich ist das Treppenhaus immer noch nackig, weil wir zu klein sind, um an die 4 Meter hohen Wände irgendetwas anschrauben zu können.
Dafür hab ich heute einen weiteren (kleinen und nicht so schmerzhaften) Abschied hinter mir.
Flitzi ist jetzt bei seinem neuen Besitzer. Das ist auch gut so...seit einem Jahr stand das Motorrad nur noch herum, gefahren bin ich ja doch nicht mehr.
Dadurch war die Batterie fritte und abgemeldet ist sie auch schon. Das heßt aber auch, dass jeder Käufer die Katze im Sack kauft. Naja...50 Euro und einen Handschlag hat sie mir jetzt noch gebracht. Und doch einiges mehr an Herzschmerz als ich dachte. Schließlich war sie 16 Jahre lang in unserem Besitz.
Tat mir doch sehr leid, als ich sie auf dem Hänger um die Ecke fahren sah.
Aber ich weiß ja, wo sie steht und wenn ich mal den 34 fahre, dann kann ich hallo sagen.
Dummerweise scheint mir der Zündschlüssel beim Umzug verschütt gegangen zu sein. Er lässt sich einfach nicht finden.
Ich denke, morgen werde ich die ganze Wohnung noch mal auf den Kopf stellen müssen. Es ist kein Weltuntergang, wenn er nicht mehr auffindbar ist, aber dem neuen Besitzer würde ich Kohle und einen Haufen Arbeit ersparen. Sonst muss er nämlich Zündschloss und Tankstutzen aus- und einbauen *seufz*
Dabei war ich so froh, dass eigentlich nichts fehlte....
27 März 2016
Fare thee well...
Eigentlich sollte mein erster Post hier von meinem Umzug handeln, der Wohnung, der Arbeit und so weiter...allerdings ist nun Henriks Vater gestorben und so wird es noch eine Weile dauern, bis der Alltag wieder einzieht.
Zugegebenermaßen kam das nicht überraschend, denn schon seit seiner OP im November war der Ausgang sehr deutlich und es war nur eine Frage der Zeit.
Ein Teil in uns ist Erleichterung, dass er nun nicht länger leiden muss, aber die Trauer wird dadurch nicht geringer.
Ich wünschte, ich hätte ihm noch zum Abschied ein paar Worte sagen können, wie dankbar ich ihm für seinen Sohn bin, aber er hätte sie wohl ohnehin nicht mehr verstanden.
Der Mann, den wir kannten, war ohnehin schon einige Wochen zuvor gegangen, dennoch tut der endgültige Verlust sehr weh...
19 Februar 2016
.
Jetzt ist mein Urlaub schon fast wieder vorbei und um ehrlich zu sein, graut es mir vor Montag.
Die letzten zwei Wochen waren ein wahrer Alptraum.
Die Kollegen weigern sich einfach ständig, ihre Arbeit zu tun und wenn man dann etwas massiver wird, ist gleich der Ton unter aller Sau. Was soll ich tun? Auf Knien darum betteln, dass sie das tun, wofür sie bezahlt werden?
Nunja, der Chef kam am Dienstag auf kurzen Besuch vorbei und mir wurde berichtet, dass sich einer der Kollegen vor der versammelten Mannschaft über mich und meinen Tonfall beschwert hat. Ohne, dass ich etwas dazu sagen konnte. Denn ich war ja nicht da. Danke auch....
Ein anderer hat sich dann dahingehend geäußert, dass ich ja unmöglich wirklich immer so freundlich und nett sein könnte. Das ist ja mit Sicherheit alles Fake. Ich war nicht da, konnte mich nicht äußern. Danke auch....
Ich kann nachvollziehen, dass die einen harten Job haben. ICH MACHE NÄMLICH DEN GLEICHEN. Überraschung. Und bei 20% Kranken sinkt die Stimmung schon mal. Aber ich bin nicht Schuld daran. Na Hauptsache, meine Freundlichkeit ist aufgesetzt und mein Durchsetzungsvermögen unangebracht. Ich könnte Kotzen vor Wut.
Ich schaue mir das jetzt noch eine Weile an und dann ziehe ich Konsequenzen.
Ich machemich mit diesem Job schon kaputt genug, ich werde mich nicht ins Burn-Out treiben lassen. Aber genau da endet das irgendwann, wenn man jeden Morgen seine Energie in diese Diskussionen stecken muss, die völlig unnötig sind und man dann noch so hinterrücks erstochen wird.
Meinen Urlaub habe ich natürlich wieder zum Tättowieren genutzt. Beide Fledermäuse sind jetzt vorzeigbar und ich bin wirklich glücklich mit ihnen. Weiter geht es dann im Mai nach dem WGT mit den Totenköpfen. Er hatte erst gefragt, ob ich mich auf der Dortmund Con weiterstechen lassen wollte. Allerdings glaube ich nicht, dass ich das Arbeiten auf der Wirbelsäule lange genug durchhalte. Und wenn ihm dann plötzlich das Modell flöten geht, hat er ja auch nichts gewonnen.
Heute war ich mit meinem Liebsten dann im Sea Life und Essen. Morgen ist noch Kuchen backen für seinen Geburtstag angesagt und abends ein bisschen feiern.
Der Umzug nähert sich mit großen Schritten und nun hat sich herausgestellt, dass wir doch alles alleine machen werden. Das Umzugsunternehmen verlangte nämlich 1337,56 €. Und hat direkt für 4 Leute 7 Stunden berechnet.
Ganz ehrlich. Wir nehmen ja nicht viel mit. Das schaffen wir zu zweit in 7 Stunden. Bett, Kleiderschrank, 6 Regale, halbe Küche und Wohnzimmerschrank + Tisch. Runter, rein in den Wagen, 10 Minuten Fahrt und wieder raus aus dem Wagen. Wo sind das 7 Stunden für Profis? Sie hätten weder Kisten noch Bilder noch Spiegel transportieren müssen. Und auseinander gebaut hätten wir auch alles selbst. Dann eben doch selbst.
Das tut mir alles nicht gut, ich möchte, dass das alles vorbei ist. Wobei ich eher glaube, dass ich möchte, dass die Arbeit vorbei ist...ich mag da nicht mehr hin.
28 Januar 2016
Fare thee well, my Panther
Diese Woche hatte ich wiederum 2 Sitzungen beim Tättowierer.
Die erste war mit 6 Stunden wieder sehr lang und ich hab hinterher vor Erschöpfung und (hauptsächlich) Kälte fast geschlottert.
Dafür war aber Gomez komplett fertig und der Panther endlich weg. Also fast. Ich denke, da muss Mark noch ein zweites Mal drüber, denn ich kann ihn doch noch erkennen. Aber vermutlich fällt er, wenn alles fertig ist, eh kaum noch auf, weil man von der Wucht des Tattoos ja eh erschlagen wird.
Am zweiten Tag sagte mir Mark schon, er wolle nicht so lang machen.
Also war nach zweieinhalb Stunden Schluss und nur Morticias Körper quasi angezogen. Ich hatte ein bisschen das Gefühl, mein Tättowierer hatte nicht so wirklich Bock drauf.
Vielleicht jammere ich ihm auch zuviel. Aber das ist für mich einfach die beste Möglichkeit mit dem Schmerz umzugehen. Und weh tut es jedesmal.
Aber ich hätte auch noch eine Stunde länger gemacht.
Mit zunehmendem Alter werde ich aber doch sehr viel Schmerzempfindlicher stelle ich fest.
Bisher bin ich nach wie vor absolut begeistert von seinem Stil und bereue nicht eine Minute oder einen Cent, den ich investieren muss. Insgesamt hab ich jetzt ca 15 Stunden schon unter der Nadel gelegen. Und es ist grad mal ein viertel fertig.
23 Januar 2016
20 Januar 2016
Kisten und Möbel
Ich habe noch gar nicht erzählt, dass wir die Wohnung, die ich im Dezemberpost gezeigt habe, tatsächlich bekommen haben.
Ich gebe zu, ich tu mich noch immer etwas schwer mit dem Gedanken, in dieses "NEst in der Provinz" zu ziehen. Und in meinen Verstand möchte auch keineswegs hinein, dass ich nur 10 Minuten vom Bahnhof und 5 Minuten Bahnfahrt von Siegburg entfernt bin.
Auch weigere ich mich standhaft, anzuerkennen, dass ich ja ohnehin hauptsächlich ein STubenhocker bin udn nun wirklich selten vor die Tür gehe, wenn ich nicht muss. Was macht da Siegburg oder Provinz?
Wie dem auch sei, auf die neue Wohnung (nicht deren Lage) freue ich mich trotz des auf uns zukommenden Stresses sehr.
Zum Glück ist das Wohnzimmer bis auf ein Weinregal komplett. Auch das Schlafzimmer müssen wir nicht neu besorgen (ich verschweige jetzt einfach mal, dass wir letzte Woche neue Matratzen und Lattenroste besorgen mussten) und die Küchenzeile bekommen wir schon irgendwie in die neuen Maße hineingemogelt.
Und dann wären da die 20 qm, dei danach ganz allein mir gerhören. Mein eigenes Nähreich. Ich kann es kaum erwarten, stöbere stets und ständig in Möbelangeboten, Hacks, Dekoläden. Eigentlich wollte ich doch den Kram erst nach dem Umzug kaufen, damit nicht so viel geschleppt werden muss. Aber diese wundervolle Uhr... und diese Türhaken...und der Stoff... kennt das noch wer? Und wenn ich Pech hab, passt es alles hinterher mal wieder nicht zusammen. Dann ist das so.
Ich hab auch bereits angefangen mit Ausmisten und einpacken. Ich bin mir doch recht sicher, welche Stoffe ich wegräumen kann. Ich bezweifle stark, dass, wenn sie schon MOnate da liegen, nicht unbedingt in den nächsten 2 Wochen vernäht werden müssen. Oder sagen wir, ich hoffe es.
Anderes, dass noch zu den nächsten Projekten gehört, lasse ich draußen. Aber ich habe schon 4 Kisten gepackt und nur ein Zehntel meines Krams darin untergebracht. Das wird ein großer Haufen Kisten...
18 Januar 2016
Ein Kompliment
Mir persönlich fällt es sehr leicht, Komplimente zu machen oder/und anzunehmen.
Aber in letzter Zeit habe ich einiges beobachten können, dass mich zum Nachdenken bewegt hat.
Den meisten in der Gesellschaft scheint es unglaublich schwer zu fallen, ein einfaches Kompliment (es muss ja nicht gleich "Du hast die schönste Nase des Universums" sein) anzunehmen.
Ich hab das immer so hingenommen.
Oft war es Fishing for compliments, also einfach, um noch mehr zu hören oder von Sätzen wie "Ach Quatsch, stimmt doch gar nicht"
Da scheint mir die einzige Erklärung, dem Gegenüber Urteilsvermögen absprechen zu wollen, denn der hat sich ja anscheinennd geirrt.
Lange Rede, kurzer Sinn und worauf ich eigentlich hinaus wollte, war eine bestimmte Begebenheit:
Ich mache gerne KOmplimente, einfache, kleine, wenn jemand etwas gut kann, oder ähnliches, aber in letzter Zeit höre ich dann ständig von irgendwoher von der Seite "Schleimer".
Tangiert mich peripher, ich stehe zu dem, was ich sage und wie ich es gemeint habe. Aber ich stelle bei demjenigen, den ich mit dem Kompliment bedacht habe, dann Unsicherheit fest und die Freude über das Kompliment scheint etwas dünner zu werden.
Warum? Weil er sich plötzlich nicht mehr sicher ist, ob das Kompliment ernst gemeint ist? Weil er sich seiner eigenen Fähigkeiten nicht bewußt ist und sie das Lob nicht verdienen? Weil er plötzlich der Meinung ist, für jedes Kompliment wolle der Gegenüber irgendetwas und er war zu naiv, um das selbst erkennen zu können?
Und jemand, der Schleimer genannt wird. Anstatt entrüstet zu sein, dass an der Ehrlichkeit seiner Worte gezweifelt wird, wird sich gerechtfertigt, geduckt und beim nächsten Mal nichts mehr gesagt. Man möchte ja nicht anbiedernd wirken.
Herrgoth und wenn schon. Wenn jemand etwas nettes sagt, dann kann man sich auch darüber freuen.
Ich persönlich habe mir angeeignet, erst einmal das Gesagte anzunehmen und mich zu freuen. Wenn tatsächlich jemand nur ein Schleimer ist, ist mir das egal...ich muss seine Wünsche ja nicht erfüllen, aber freuen, darf ich mich über schöne Worte trotzdem.
Diese Welt ist schon grau genug, da sollte man sich nicht nehmen lassen, die schönen Dinge auszusprechen.
17 Januar 2016
Wintertraum
Ich wünsche ein frohes, neues Jahr.
Ich hatte ein ganz wundervolles Silvester in kleiner Runde und einem um Mitternacht friedlich da liegenden Friedhof mit Blick auf das Feuerwerk über Bonn. Schön wars.
Vor sechs oder sieben oder vielleicht auch acht Jahren habe ich meinem Liebsten zu Weihnachten mal einen Besuch im Phantasialand geschenkt. Zur Winterzeit wird dort viel mit Licht und Atmosphäre gespielt und wir wollten das gerne einmal erleben.
Es kam, wie es kommen musste, aus irgendeinem Grund wurde Jahr um Jahr der Besuch verschoben. Bis wir uns gestern mit zwei wundervollen Menschen und seinen Kindern tatsächlich zur Winterzeit im Phantasialand fanden.
Es war bitterkalt und zwischendurch war ich der Meinung, meine Füße hätten sich schon ohne mich auf den Heimweg gemacht. Aber das minderte ja den Spaß nicht. Und ich persönlich fand den fallenden Schnee am Berliner Platz ungemein passend.
Sogar die Wasserbahn war offen und wurde von uns auch genutzt. Was schert mich da schon mein Mantel (*Seufz*).
Ich liebe Vergnügungsparks wirklich, aber ich muss nicht alle Achterbahnen haben. Denn am besten fand ich das Kettenkarussell mit den Wasserspielen und vor allem das zweistöckige Pferdekarussell. Auch wenn ich auf letzterem alleine herumsitzen musste.
Ursprünglich wollten wir gar nicht bis zum Feuerwerk und der Eisshow bleiben, aber plötzlich war es halb sieben und wenn man schon mal da ist...
Von der Show haben wir leider nicht viel gesehen, aber das war mir recht egal. Die vielen Lichter im ganzen Park waren mir schon genug. Ich liebe es, wenn es dunkel ist und überall glitzert es. Ein bisschen richtige Musik und ich wandelte mit einem burtonesken Gefühl durch einen Garten, den Edward mit den Scherenhänden hinterlassen hatte. Hach....
Fotos kann ich außer einem leider keine präsentieren, weil ich sowieso keinen Fotoapparat dabei hatte und zweitens diese wundervolle Lichtzauberatmosphäre ohnehin nicht hätte einfangen können.
Es war wundervoll, aber das nächste Mal werden wir dann wohl doch lieber im Sommer gehen, denn mit nassen und kalten Füssen war es dann auch genug.
06 Dezember 2015
Leben lässt sich nicht planen...
Schon wieder ein ganzer Monat herum.Einen netten Nikolaus wünsche ich allgemein.
Ich danke für die warmen Wünsche, aber leider, haben sich November und Dezember derzeit in kaum besseren Licht als der Oktober präsentiert.
Obwohl die letzten Novemberwochen auf der Arbeit wirklich entspanntes Arbeiten versprachen, hat sich das innerhalb eines Tages und 7 Krankmeldungen leider geändert. Derzeit heißt es mal wieder morgens um 6.00 Uhr auf der Arbeit und abends um 18.00 Uhr erst wieder da raus.
Jetzt liegt meine Hoffnung auf nächster Woche, dass sich das alles wieder entspannt.
Dazu kommt noch die Sorge um Henriks Vater... und meine Sorge um ihn, weil er sich soviel über den Hals zieht.
Und dann kam nach drei Versuchen der Hermesbote und brachte mir ein so wunderbar duftendes Paket von Sehnsucht.
Voll mit wunderbarer Kosmetik. Mit Lippenbalsam, Badebomben, Bodymelts, Sheasahne und - am wirklich umwerfendsten - selbstgemachtem Parfüm.
Ich hab mit einem ganz wohlig glücklichen Gefühl das Paket leer geräumt und mich so sehr gefreut. Wie ich dann feststellen durfte, teilen wir die "vorliebe für das gruftigste aller Klischees". Patchouli!
Dieses Parfum hat noch einige Duftnoten mehr, aber Patchouli hauptsächlich. Und ich kann es nicht beschreiben, aber der Duft erinnert mich an irgendetwas schönes. Warm, weich , Dunkel, angenehm. Genau, wie ich es derzeit gebrauchen kann.
Auch, wenn sie es vermutlich nicht lesen wird: Vielen, vielen Dank für diese wunderbare Reise ins Wohlfühlen und Entspannen.
Vorgestern haben wir uns eine Wohnung angeschaut. Obwohl ich in der derzeitigen Stimmung überhaupt keine Ambitionen habe aus unserem 8 Jahre alten Nest auszuwandern, sehe ich die Notwendigkeit nach mehr Raum. Und nach unendlichen Versuchen haben wir jetzt eine Wohnung gefunden, die okay ist. Gut, ich muss sagen, eigentlich ist sie fantastisch, wunderschön, günstig, toll gelegen und ein echter Traum. Meine Stimmung mags nur g
rad nicht so zugeben.
Ich hätte dann sogar mein eigenes Nähzimmer, mit Zugang auf den Balkon.
Aber irgendwie ist der Vermieter nicht mehr zu erreichen. Ich hoffe, die Wohnung ist nicht weg, wenn der sich mal bequemt, zurück zu rufen.
15 November 2015
Oktober? Welcher Oktober?
Den Oktober würde ich gerne streichen in diesem Jahr.
Eigentlich fing er ganz gut an und ich hatte tatsächlich jeden Samstag eine Einladung oder irgendetwas vor, und auch im Job die Aussicht auf freie Wochen.
Aber es kommt halt immer anders....Im Job hatte ich drei der schlimmsten Wochen überhaupt. Sie ließen mich wirklich zweifeln, ob es eine gute Idee war, mich für den Teamleiter zu entscheiden und jeden Tag hätte ich am liebsten alles hingeschmissen.
Der Herbst scheint pünktlich zum trüben Wetter alle schlechten Eigenschaften der Menschen auf einmal ans Licht zu fördern.
Und dann soll man auch noch professionell gelassen jedwede Beleidigung überhören, muss sich vor dem Chef in die Pfanne hauen lassen und dabei noch sicher sein, dass man das Richtige tut.
Zudem dachte sich mein Immunsystem, dass es doch auch einfach mal in den Streik treten könnte und überließ mich ohne Vorwarnung einer Grippe...natürlich hatte ich keine Zeit, um mich krank zu melden.
Zum Glück liefen die Tarifverhandlungen ganz gut und nach 3 Tagen war ich dann wieder soweit auf dem Dampfer, dass es weitergehen konnte.
Es gab auch schöne Momente wie die Halloweenparty bei Stefan, aber um ehrlich zu sein, fällt mir bei Oktober nur der ganze Stress ein...
Dafür hat der November besser begonnen. Schon allein wegen des Besuchs meines Vaters. Er blieb sogar über Nacht und wir haben sooo viel geplaudert. Mein alter Herr ist der Beste.
Ich war zwar keinen einzigen Tag meines Urlaubs daheim, aber dafür habe ich jetzt den Anfang des neuen Tattoos auf dem Rücken. Yay. Mein Tättowierer hat ein wahres Meisterwerk geschaffen. Ich habe das Ursprungsmotiv ja schon geliebt, aber was er daraus gemacht hat, wird einfach großartig. Nach zwei Sitzungen sieht man natürlich noch nicht viel, aber es wird einfach nur toll....die Totenköpfe und die Fledermäuse (deren Namen übrigens Morticia und Gomez sind) werden hinterher noch mit "Spitze" unterlegt und so quasi verbunden. Lässt sich schwer beschreiben, aber ich werde hier natürlich alle auf dem Laufenden halten.
Unter völliger Selbstüberschätzung leidend, habe ich natürlich großspurig Termine an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gemacht. Den ersten Tag mit 7 Stunden habe ich ja überlebt, aber den zweiten leider nicht.
Nach einer Stunde war leider schon Schluss. Aber ich konnte mich des Gefühls nicht mehr erwehren, dass Mark mit einer 10cm dicken glühenden Eisenstange Löcher in meinen Rücken bohrte.
Nunja, jetzt geht es wohl erst Ende Januar weiter.
Und noch eine gute Nachricht hat sich für mich eingestellt. Wir haben letzten Montag die Urlaubspläne gemacht. Und für mich sind sowohl das WGT (um das ich diesmal gar nicht streiten musste) als auch - Tataa - das Picknick und das Amphi gesichert. Ich habe tatsächlich in den Sommerferien eine Woche Urlaub, weil da niemand wollte.
Nach drei Tagen Seminar diese Woche und zwei Tagen frei fängt am Dienstag dann die Arbeit wieder an. Allerdings fühle ich mich doch sehr erholt und sollte den Starkverkehr ganz gut überleben.
27 September 2015
Schattentanz
Ich mache mich in letzter Zeit sehr rar...nicht nur hier auch im Allgemeinen und besonders bei der lieben sorrowsplea. Das tut mir sehr leid, gerade für diesen zauberhaften Menschen.
Aber mir war einfach nicht nach schreiben. Manchmal ist das halt so. Und wenn ich mal endlich etwas hatte, über das ich schreiben wollte, war kein PC in der Nähe.
MIttlerweile ist der Sommer rum und wir landen mit Riesenschritten im Starkverkehr. Das heißt natürlich auch wieder bis 12 Stunden arbeiten pro Tag. Jetzt fehlt also die Zeit, bzw fülle ich meine Freizeit mit anderen Dingen als meinem Blog. Sehr schade, aber Motivation ist eben ein A....
Gestern Abend habe ich mich doch einmal wieder aufraffen können, nach Leverkusen zu tingeln. Nachdem ich mit dem Besitzer des Shadows auf der letzten SoFi schon wieder diskutiert hatte, dass der Freitag für eine solche Feier völlig ungeeignet ist, weil die meisten von uns Samstags arbeiten müssen, sagte er, die Party am Samstag wär genauso gut. Ich war schon einmal Samstags da und weiß, dass dem nicht so ist, aber ich habe gesagt, ich gebe ihm zwei Chancen. Die erste erhielt er gestern.
Und er hat es versaut. Natürlich. Und nein, das liegt nicht daran, dass ich das vorher schon wusste. Aber wenn man um 0.00 Uhr dröhnenden Techno auf die Ohren bekommt, dann ist das eben NICHT so gut wie auf der Sonnenfinsternis.
Es war trotzdem ein schöner Abend, dank des DJ, der uns kennt, gab es zwischendurch auch echt gute Musik und getanzt habe ich auch, aber es ist eben keine Sonnenfinsternis, wo ich auch die Lieder ertragen kann, die ich zwischendurch nicht mag.
Den Altersdurchschnitt haben Alex, Stefan und ich direkt mal um gefühlte 20 Jahre angehoben und die Stimmung war eher...hm..Dorfdisco? Zwischendurch fragte Alex mich, Wie man die Parties wieder schwarz bekommen könne. Naja, die Antwort ist so simpel wie logisch: indem wir unsere dunklen Hintern einfach mal wieder aus den Löchern hervorziehen.
Aber das ist ein Teufelskreis. Wir gehen nicht hin, wo es nicht gut ist, es wird aber auch nicht besser, wenn wir nicht hingehen. Manchmal glaube ich, der Jugend ist es halt schlicht egal, die gehen halt hin und wenn die Musik nichts ist, wird eben gesoffen.
Ich brauche die gute Musik aber dazu.
Man entschuldige das Ganzkörperbild...halb 3 morgens nach der Feier ist einfach der Lack ab :-D
29 Juli 2015
Bin eben ein Treffenkind
Nachdem ich ja erfolgreich um meine freien Tage fürs Amphi und das Picknick gekämpft hatte, war s Freitag morgen dann auch schon soweit.
Schon beim Friseur hab ich mich mit Lisa getroffen, damit wir uns anschließend bei mir zurechtmachen konnten. Ich war auch quasi schon fertig angezogen und immer noch unsicher ob des Mülltütenkleids. Nach einem kurzen "Irgendwie trifft die Definition Mülltüte schon zu" von Lisas Seite, wurde dann innerhalb von 20 Minuten Reifrock und alter Kram aus dem Schrank gerissen und sich flugs umgezogen...wohlgemerkt, ohne Make-Up und Frisur gänzlich zu ruinieren.
Das Picknick ist und war wie das WGT mein Highlight im Jahr.
Ich weiß, ich wiederhole mich, aber selten hat man einen so schönen Haufen netter und entspannter Leute beisammen und kann den Tag genießen. *hüstel* und den Wein...aber das lass ich mir auch nicht nehmen und manchmal glaube ich, die Leute würden sich Sorgen machen, landete ich plötzlich bei Wasser :) Zwischendurch fand ich mich noch in einem kleinen Spontanshooting mit Steve und Lisa wieder, die Ergebnisse gibt es hier live im Beitrag :)
Allerdings war der Abend so auch schneller vorbei, als ich es geplant hatte und um 11 lag ich schnorchelnd im Bett. Nichtsdestotrotz: Ein Dank an alle, die mir den Tag wieder so versüßt haben.
Dafür hab ich auch den nächsten Tag direkt verpennt. Um 9 Uhr wurde ich mehr oder weniger wach und kam nach - nennen wir es grobe Zubereitung - einer halbstündigen Bahnfahrt an der Lanxess-Arena an.
Dank des Sturms wurde der Tag auch nicht besser. Alfred gab mir am Eingang mein Bändchen und wir gingen nach unten, der Stand war schon fast fertig, aber die Order der Organisation war "nicht öffnen" und das blieb sie trotz diverser Gerüchte auch. Habt ihr schon mal einen Tag mit Händlern verbracht, die einen kompletten Tag Ausfall haben und auch nichts zu tun? Keine sehr angenehme Stimmung.
Irgendwann hab ich mich mit Alfred zum Flaschen abfüllen verzogen. 4 Stunden Etiketten aufkleben..wenigstens etwas war zu tun.
Der Sonntag hingegen war dagegen super. Ich hab nebenher Qntal auf der Bühne hören können und hatte viel Spaß beim verkaufen und Tratschen. Und auch den Bolero vom mülltütenkleid habe ich dort verkauft. Ich hoffe, die neue Besitzerin hat mehr Spaß mit diesem Stoff als ich.
Danke an alle, die so nett waren und uns da unten mal besucht haben. Besonders gefreut hat mich der Besuch von Gothmum, deren Blog ich ja unheimlich gerne lese. Es war so schön, dich kennenlernen zu dürfen :)
Diary of Dreams habe ich mir dann teils vor der Bühne angeschaut und was soll ich sagen: Ich mag ihn halt, unseren Herrn Köhn.
Ich hatte mich zwar schon vor dem letzten Lied von Sonja und Alfred verabschiedet, war aber ein wenig entsetzt, wie schnell alle Besucher von der Wiese "vertrieben" wurden und der Bauzaun die Wiese wieder abschloss.
Vor allem, wenn man bedenkt, dass man den Händlern, die ja nun einen ganzen Tag Ausfall hatten, wenigstens noch eine halbe Stunde hätte gönnen können.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob die neue Location so gut bei den Besuchern ankommt, aber was aus dem Amphi wird, werden eh die Jahre erst zeigen. Ich für meinen Teil bleibe dabei, eine Karte würde ich mir eher nicht kaufen, da müsste schon das Line-Up gewaltig zulegen.
Bin eben ein Treffenkind :)
16 Juli 2015
Rhododendron
Ich schulde noch einen kleinen Post zum Shooting mit Wuschels-Art aus Berlin.
Am WGT-Samstagnachmittag war es nach einiger Vorfreude und absolutem Bad-Hairday soweit. Endlich mal wieder ein Shooting mit jemand völlig neuem, dessen Bilder ich auch noch richtig schön finde.
Nachdem wir uns auf dem Friedhof getroffen haben, ging es auch schon ratzfatz los. Ich hab mich in Claudias Händen gut aufgehoben gefühlt, auch wenn ich wieder einmal meine Zeit zum Auftauen brauchte.
Aber sie hat mir Anweisungen gegeben und auch darauf geachtet, das Kleid und Harre gut faleen. So häufig hat man das ja nun doch nicht, wie ich feststellen musste.
Das Ergebnis gefällt mir persönlich recht gut, auch wenn das erste Bild viele Kritiken abbekommen hat, ich würde darauf alt aussehen.
ja mei, ich hab die 20 schon länger hinter mir als die 40 vor mir und mit ewiger Schönheit werd auch ich nicht gesegnet sein :)
Auf dem anderen Bild stört mich persönlich, dass ich kaum Ausdruck im Gesicht habe. Es wirkt so fürchterlich teilnahmslos, aber da kann die Fotografin ja nichts für, das ist meine Schuld. Da hat sich das Grottenolmtalent zwecks Schauspielerei wieder gezeigt.
Dennoch würde ich gern wieder mit Claudia arbeiten. Vielleicht sollte ich bis dahin einfach mehr Mimiken vor dem Spiegel üben. Wenn ich mir dabei nicht so albern vorkäm.
11 Juli 2015
Ans Meer
Kennt ihr das?
Ich bin schwer angeheitert und was kommt mir in den Sinn auf der Heimfahrt? Ich möchte an die See. Super, von Siegburg aus fährt ein ICE nach Amsterdam. Ist nicht das Meer, aber hey, da gibt es auch Wasser. Ist ja egal...Hauptsache einfach weg..weiter...was erleben....
Vor 10 oder 15 Jahren wär ich in den ICE gestiegen und hätte am Meer den Sonnenaufgang beobachtet. Was zur Hölle ist passiert?
Warum lass ich mir Vernunft einreden? Warum sag ich nicht einfach...ist mir doch egal, wenn Du nicht mitkommen willst, ich steig da jetzt ein und fahr ans Meer. Auch wenn ich weiß, dass ich in 3 Stunden am liebsten einfach nur ins Bett wollen würde? Lass uns ans Meer fahren. Einfach mal was tun, wonach uns der Sinn steht?
Morgen sind wir ja schon wieder zu Hause, aber wir haben die Sonne am Meer aufgehen sehen...
Nein, Madame ist gefangen zwischen Realität, Alltag und Vernunft...was sollte ich um halb 12 nachts in einem ICE nach Asmterdam?
Wann hat die Vernunft über das Leben gesiegt?
28 Juni 2015
Oh Life, where are thou
Ich hatte ja gehofft, dass der WGT-Blues ein wenig länger anhalten würde.
Und er war schon sehr lang dieses Jahr. Mit frischem Mut kam ich aus Leipzig, wusste wieder, wie mein Lebeneigentlich laufen sollte und hatte so fest vor, meinem Beruf die Macht über mich zu nehmen.
Pustekuchen. Es hat gerade zwei Wochen gedauert, da war mein erstes Rollfrei schon wieder verzichtet und die erste 6-Tage-Woche verstrichen. Und eigentlich hätte letzte Woche Urlaub sein sollen. Aber dank der STreiksituation bot ich Schaf dann an, arbeiten zu kommen. Kein Gedanke mehr an mich selbst und das Leben, das ich eigentlich führen möchte.
Allerdings hatte der Urlaubsverzicht auch sein Gutes. Meine Bedingung, mir dafür zwei Tage im Juli fest zu geben, wurde erfüllt. So stehen wenigstens dem Picknick und dem Amphi nichts im Wege.
Aber der Streik macht mich wahnsinnig. uns fehlen dadurch mehr als 10 Leute, die Biref-und Paketmenge nimmt darauf aber keine Rücksicht. Also ackern wir Verbliebenen wie die Esel, in der Organisation tun wir unser Bestes und dürfen uns von Kunden jeweils anpampen lassen, wo denn ihre (plötzlich ach so wichtige (sonst bringen wir ja immer nur Schrott)) Post bleibt, werden als Streikbrecher und Verräter betitelt oder wahlweise mit anderen Dingen benannt.
Spaß macht das jedenfalls nicht. Ich fall abends todmüde ins Bett und all der schöne Stoff, den ich den letzten Wochen gekauft habe, bleibt unangetatste liegen.
Ich komme nicht dazu, mich mit Leuten zu verabreden, weil ich schlichtweg keine Zeit habe und schon bin ich wieder nur Post und nicht mehr ich.
Ich verstehe ja, dass der Streik den Leuten wichtig ist, aber ich selbst hoffe nur noch auf ein baldiges Ende. Denn nach demEnde wird noch soviel aufzuarbeiten sein, dass man vom ansonsten schönen Sommer gar nichts hat und keine Kräfte für Weihnachten sammeln kann.
Von all dem psychischen Mist mal abgesehen. Die Spannung zwischen Streikenden und Nichtstreikenden ist mehr als ätzend....
15 Juni 2015
07 Juni 2015
WGT 2015 - Montag
Der Montag ist ja traditionell eher ruhig, kaum noch jemand im Stress, also kann man es sich gut gehen und in Ruhe das Wochenden ausklingen lassen.
Und natürlich fing der Tag an der Moritzbastei an (Überraschung) und vor allem ging er da auch irgendwie eine ganze Weile weiter.
Mit viel Spaß, wenig Sonne und viel Federweißer hatten wir eine Mnege Spaß. Leider ohne Stefan, dem es leider nicht so gut ging und der sich ziemlich bald wieder ins Hotel zurückzog.
Irgendwann kam dann doch der lang befürchtete Regenschauer, der zum Glück nicht den ganzen Tag dauerte und uns nur kurz in der Moritzbastei eingesperrt hat.
Da ich noch meine Räucherstäbchen vom Alfred holen wollte, fand ich mich mit Thomas irgendwann auf der Agra wieder. Praktisch, da wir später im HeiDo noch Mila Mar ansehen wollten.
Aber just in dem Moment, in dem wir uns wegen des Wetters dagegen entschieden hatten und in die Stadt zurückwollten, liefen wir der lieben Annelie von Übel über den Weg und - wer hätte es gedacht - klebten doch noch eine ganze lustige Weile auf der Agra. Ich sage nur, ein Hoch auf die Security.
Und da es schließlich doch noch trocken blieb und wir hörten, dass das HeiDo nicht so voll wie befürchtet war, kam ich noch in den Genuss der ersten Lieder von Mila Mar.
Allerdings forderten dann Füße und Kälte endlich ihren Tribut und ich zog mich ins Hotel zurück.
Dieses WGT war um so vieles besser als das letzte und ich bin froh, wieder nach Leipzig gefahren zu sein. Und da nach dem WGT vor dem WGT ist, freue ich mich schon auf 2016 mit hoffentlich all den wunderbaren Menschen, die dieses Treffen wieder zu etwas ganz besonderem haben werden lassen.
04 Juni 2015
WGT 2015 - Samstag und Sonntag
Am Samstag morgen habe ich mehr Zeit ins Styling investiert, weil ich ja mit Claudia von Wuschels-Art auf dem Südfriedhof für ein kleines Shooting verabredet war. Und natürlich hat just an diesem Morgen gar nichts funktioniert. Nachdem ich dei geplante Frisur zum dritten Mal wieder aufmachen musste, weil sie einfach nicht gelingen wollte, habe ich die Haare einfach frustriert nach oben gestopft und ein paar Locken reingemacht. Und siehe da...recht passabel. Geht doch.
Da Stefan gerne früher da sein wollte, um den Friedhof zu sehen, waren wir schon eine Stunde vorher da und schlenderten ein weig durch den grünen Park, bis es soweit war.
Das Shooting selbst war richtig schön, aber dazu ein andernmal mehr. Anschließend machten wir uns auf dem Weg zum Foren-CT, bei welchem dieses JAhr für mich aber keine richtige Stimmung aufkommen wollte. Ich habe keine Ahnung, woran es lag, nächstes JAhr wird es sicher wieder besser. Also ging es mal wieder auf die Moritzbastei. Sie war wirklich der Hauptort für mich dieses JAhr...aber wenn es doch schon mal soviel Spaß macht :)
Stefan ist leider irgendwann aufs Hotel gegangen, er brauchte eine Pasue und fühlte sich schon den Ganzen Tag über nicht sehr wohl. Und weil auch sonst niemand mitkommen wollte, bin ich schließlich mit Thomas allein zu Saelde Sanc gefahren.
Wieder einmal mein einziges komplettes Konzert auf dem WGT, aber dafür war es umso schöner. Danke meines Reifrockes bekamen wir sogar extra Barhocker vorne in die erste Reihe gestellt *muahaha* Für irgendetwas muss so ein Ding ja gut sein. Das Konzert war gewohnt grandios und im Vergleich zum letzten Jahr haben sich die Künstler noch um einiges verbessert.
Vor dem Sonntag hatte ich ein klein wenig Angst, denn ich wollte gerne mal die Haare toupiert haben. Nunja, Stephan waltete seines wirklich schmerzhaften Amtes und am Ende standen sie zwar nicht, wie ich es mir gewünscht hatte, aber die Matte auf dem Kopf war doch recht ansehnlich (Vor allem hab ich das gemerkt, als ich mir dann morgens um 4 3 Mal die Haare waschen musste und immer noch nicht besonders gut durchkam)
Der Sonntag war auch wie die restlichen Tage einfach schön. Wir fuhren zur Agra und Stefan bekam erst einmal leuchtende Augen auf der schwarzen Messe. Nach einem kurzen Plausch mit Alfred an seinem Stand schauten wir noch kurz ins HeiDo. Aber Das war mir ehrlich gesagt zu voll und zu heiß. Das HeiDo wird einfach jedes Jahr überlaufener, da möchte für mich entspannte Stimmung nicht mehr aufkommen.
Im Laufe des Tages landeten wir dann auch endlich an der Oper. Ein WGT ohne Operntreppe ist für mich einfach undenkbar. Schon allein deshalb war wahrscheinlich das letzte Jahr so eine Katastrophe. Der Max war so lieb und besorgte sogar noch zwei Flaschen Wasser, damit ich meine leichten Kopfschmerzen vertreiben konnte.
Auf dem Göttertanz war es abends um einiges voller, irgendwie kamen auch plötzlich alle aus ihren Löchern gekrochen, die die restlichen Abende woanders verbracht hatten. Und stolz wie Oskar kann ich verkünden, dass ich sogar länger durchhielt und erst um halb vier im Hotel unter der Dusche landete.
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