Kennt ihr das?
Ich bin schwer angeheitert und was kommt mir in den Sinn auf der Heimfahrt? Ich möchte an die See. Super, von Siegburg aus fährt ein ICE nach Amsterdam. Ist nicht das Meer, aber hey, da gibt es auch Wasser. Ist ja egal...Hauptsache einfach weg..weiter...was erleben....
Vor 10 oder 15 Jahren wär ich in den ICE gestiegen und hätte am Meer den Sonnenaufgang beobachtet. Was zur Hölle ist passiert?
Warum lass ich mir Vernunft einreden? Warum sag ich nicht einfach...ist mir doch egal, wenn Du nicht mitkommen willst, ich steig da jetzt ein und fahr ans Meer. Auch wenn ich weiß, dass ich in 3 Stunden am liebsten einfach nur ins Bett wollen würde? Lass uns ans Meer fahren. Einfach mal was tun, wonach uns der Sinn steht?
Morgen sind wir ja schon wieder zu Hause, aber wir haben die Sonne am Meer aufgehen sehen...
Nein, Madame ist gefangen zwischen Realität, Alltag und Vernunft...was sollte ich um halb 12 nachts in einem ICE nach Asmterdam?
Wann hat die Vernunft über das Leben gesiegt?
Ich bin meist vernünftig, aber ab und zu mach ich auch was verrücktes. Im Sommerregen im Badeanzug auf die Straße. Um Mitternacht noch irgendeine Party besuchen obwohl man morgens früh raus muss. Morgens ne Freundin besuchen und abends spontan aufs Festival... Alles nur kleine Ausbrüche, aber es tut gut.
AntwortenLöschenWollen wir zusammen ans Meer? *knuddel*
Von Köln-Bonn bist du in drei Stunden auf einer Insel wirklich am Meer. Und am nächsten Tag zurück... Du kannst das noch, bist doch meine große Schwester! XXX
AntwortenLöschenDas kenne ich nur zu gut!
AntwortenLöschenIch bin wahrscheinlich die Vernunft in Person (Mist verdammter!). Manchmal wünschte ich mir einfach mal spontan zu sein und das Leben das Leben sein zu lassen. Einfach zu sagen: "Ihr könnt mich mal. Ich mach jetzt das, worauf ich Lust hab!"
Aber Pustekuchen... So bin ich einfach nicht...
Ihr seid so lieb <3 vielen Dank
AntwortenLöschen@mindless: gern, aber das geht nur in beschwipstem Zustand mitten in der Nacht :-D
@Fräulein Nachtschatten: Ein bisschen bin ich froh, nicht allein damit zu sein