25 Oktober 2013

Engel der Muse

Nächstes Jahr erfülle ich mir einen kleinen Traum und freue mich jetzt schon wahnsinnig darauf.
Ich wollte schon immer mal "Das Phantom der Oper" sehen.
Allerdings nur in Hamburg. Nirgends ist ein Musical so schön wie in seiner Heimatstadt (ich weiß, da müsste ich nach London, aber ihr wisst bestimmt trotzdem, was ich meine). Und dann beendete das Phantom sein Dasein in Hamburg. Ich war zu Tode betrübt und mir sicher, dass ich das Musical niemals sehen würde.
Nunja, seit diesem Herbst ist die Oper wieder da und sie steht für nächstes Jahr ganz, ganz fest auf meinem Plan.
Henrik kann Musicals und Opern unglücklicherweise nicht leiden, daher wird Max mich mit größtem vergnügen begleiten.

22 Oktober 2013

Asche auf mein Haupt....

Ich hab es getan.... nach jahrelangem Weigern, Wettern und allen süßen Verlockungen trotzend, bin ich abgefallen von meinen Geboten.
Ich habe einen facebook-account.
Und wer ist die Schuldige? Ausgerechnet mein eigen Fleisch und Blut. Schäme dich, Schwester. Schäme dich. 
Als bekennender Casual-Games-Liebhaber habe ich zwei Spielen einfach nicht widerstehen können. Und hat man schon einen Account zum Spielen, dann kann man ja kurz ein paar Anfragen verschicken. Nur ganz wenige von Leuten, die man so nicht erreicht (na klar, gibt ja keine e-mail und kein Forum, in dem man schreiben könnte....vom Handy mal ganz abgesehen....ARGH)
Nun ja, Fakt ist, ich bin erst seit zwei Tagen da aktiv, komme eher schlecht als recht damit zurande und finde den ganzen Kram extrem unübersichtlich. 
Auf den myspace Zug bin ich erst aufgesprungen, als der letzte Waggon quasi schon in den Abgrund rauschte. Freiwillig hinterher gehüpft sozusagen. Den anderen Quark wie die ganzen VZ-Dinge hab ich ignoriert.
Ich bin sehr neugierig, wie sich das jetzt bei FB entwickelt.

19 Oktober 2013

Another Halloween Post

Eigentlich eher Christmas... oder Nightmare....
Zur Ladeneröffnung versprach mir meine Schwester ein Bild und meine Mutter den passenden Rahmen.
2 Jahre später hatte ich zumindest den Rahmen und jetzt, 3 Jahre später habe ich mein Bild bekommen. Und es ist so großartig und passt ohnehin viel besser in meine Wohnung als in den Laden.
Es ist schon das zweite Original meiner Schwester. Und sie passt sich immer so wunderbar meinen Wünschen an, dass ich nie Grund zum Meckern, aber immer den passenden Wandbehang hab.

18 Oktober 2013

Halloween Horrorfest

Gestern war ich mit Anja und Max im Movie Park zum Halloween Special.
Der Park ist ganz im Zeichen Halloweens geschmückt mit vielen Skeletten, Kürbissen, etc. Dazu gibt es fünf Labyrinthe mit unterschiedlichen Themen und ab 18.00 Uhr laufen die Zombies durch den Park und posieren für Fotos oder erschrecken die Leute. Herrlich... auch wenn ich selten so sanfte Untote erlebt habe.
Ab 15 Uhr kostete der Eintritt nur 25,00 Euro und wer will schon in die ollen Fahrgeschäfte, wenn er fünf lebende Geisterbahnen hat.
Nun ja, zugegebenermaßen: wir. Ich kann doch nicht an der Wasserbahn einfach vorbeigehen. Und der freie Fall musste ja auch mal versucht werden. Aber im Vergleich zu sonstigen Besuchen haben wir wenige der regulären Fahrgeschäfte genutzt. 
Als erstes sind wir von den Labyrinthen in die Sumpflandschaft eingetaucht. Für mich als vollkommenen Neuling, der keine Ahnung hatte, was ihn erwartet, war das ganze erst einmal etwas befremdlich. Zudem sind absolute Dunkelheit und Nebel nicht unbedingt meine Freunde, wenn ich den Weg nicht kenne.
Im Deathpital, dem Horrorkrankenhaus ging das ganze dann schon besser. Man musste sich eben ein wenig drauf einlassen. Und, verdammt, die Kostüme waren echt gut. 
"Walking Dead" gefiel mir jetzt nicht so, weil es recht unspektakulär war. Eine gerade Strecke von hundert Metern, bei der man nur durch Zombies rennt...hm....nö. Nicht gruselig.
Aber der Voodoopriester, der hinter der Disco einen Schrumpfkopf aus mir machen wollte, der war wieder ein ganzes Stück besser. Und ich hatte ja immer den Max dabei, hinter dem ich mich meistens verstecken konnte.
Als letztes gingen wir dann noch durch den Zirkus. Ich habe ja keine Angst vor Clowns und finde sie weder witzig noch gruselig, aber dieser gemeine Hüpfer auf mich zu, den konnte ich ja nun nicht kommen sehen. genausowenig wie die beiden in den Kisten *g*

Leider mussten wir schon um viertel vor neun wieder zurück, weil Anja Übelkeit und Kopfschmerzen plagten und wir sie ja nun nicht alleine auf einer Bank sitzen lassen wollten. Normalerweise geht das ganze bis 22.00 Uhr. Der Donnerstag war ganz gut gewählt, weil da einfach recht wenig los ist.


Also wer die Chance hat, sollte da noch einmal vorbeischauen, bevor Halloween vorüber ist :)

17 Oktober 2013

Augusta Treverorum

Wir sind wieder zurück von einem herrlichen Städteurlaub. Zum 30. Geburtstag (ja, das liegt schon eine Weile zurück *gg*) habe ich meinem Liebsten einen Urlaub versprochen und nachdem London keine Option war, fiel unsere Wahl auf Trier.
Unsere Wahl war....weise. 
Am Sonntag Mittag waren wir schon da und konnten in einem hübschen Hotel, nur 100 Meter von der Porta Nigra entfernt unsere Sachen ablegen, um uns nach einer kleinen Stärkung ins Getümmel der Stadt zu werfen.
Um einen kleinen Überblick zu bekommen, was wir uns die nächsten zwei Tage alles ansehen könnten, fuhren wir eine Runde "Römerexpress". 
Zumindest hatten wir danach tatsächlich einen groben Plan, was wir ausfallen lassen wollten und was wir unbedingt sehen mussten. Nach der Fahrt haben wir die Stadt dann genauer erkundet. 
Dabei sind wir über den alten Posthof mit diesem genialen Telefon gestolpert, am Georgsbrunnen vorbeigekommen und schließlich musste ich ein Foto von der Saarstrasse machen. Ich war zwar nie in San Francisco, aber so stelle ich mir die Strassen da vor *g*
Den Tag haben wir dann mit einem ganz tollen Abendessen in der "Schlabbergass"  beendet.

Am nächsten Tag führte unser Weg uns als allererstes zum Dom. Solch uralte Gebäude erfüllen mich immer mit Ehrfurcht. Was diese Steine erzählen könnten. Dazu noch diese beeindruckende Größe. 
Als bekennender Nichtchrist muss ich trotzdem sagen; danke für solche Zeitzeugen. Auch wenn ich weiß, dass ein solcher Bau immense Opfer gekostet hat.
Im Dom wird auch der Domschatz ausgestellt. Ooooh...Gold, Silber, Edelsteine...was will eine Frau mehr. :)Aber auch hier finde ich es so schwer zu begreifen, wenn ein kleiner Schatz vor dir liegt und daneben liegt ein Schild, auf dem "7. Jahrhundert" steht. 1300 Jahre.... und das wird noch dort liegen, wenn sich niemand mehr an mich erinnert.
St. Peter zu Trier ist das größte, kirchliche Gebäude in Trier und ist  gute 1700 Jahre alt. 
Den Kreuzgang fand ich sehr schön, auch wenn er leider derzeit renoviert wird und man nur die Hälfte begehen konnte. Aber zumindest haben wir auch einen kleinen Blick auf feine Restaurationsarbeiten  werfen können und wie genau da gearbeitet wird.
Natürlich hat er wie jeder gute Dom auch eine eigene Reliquie. Den heiligen Rock, also die Tunika Christi, den Konstantins Mutter höchstselbst aus dem heiligen Land mitgebracht hat... okay, ich glaube, den Teil lasse ich aus.
Der Dom selbst ist im Laufe der Jahrhunderte mit der gotischen Liebfrauenbasilika nebenan verbunden worden. Persönlich bin ich dem gotischen Baustil eher zugeneigt als dem romanischen, dennoch hat mich die Basilika jetzt nicht so überwältigt, wie der Dom.

Von der Liebfrauenbasilika kam man zu Fuß ziemlich schnell zur Konstantinbasilika. Ein riesiges Bauwerk, dass nur einen einzigen Raum beinhaltet. Eine architektonische Meisterleistung zu dieser Zeit, dessen bin ich mir bewußt, aber das kurfürstliche Palais zog mich dann doch eher an. Natürlich waren auch hier Renovierungen im Gange und daher leider keine Besichtigung des Innenhofes möglich. Aber der Garten entschädigte dann doch wieder.

Ein paar hundert Meter weiter trafen wir dann auf die Überreste der Kaiserthermen aus dem 4. Jahrhundert. Allerdings verzichteten wir auf eine nähergehende Besichtigung, da uns so langsam aber sicher die Füße und Beine weh taten.
Daher entschieden wir uns zu einem kleinen Spaziergang durch die Stadt zurück und ins Hotel, um Abends noch einmal zum Essen auszugehen.

Der Dienstag fing eigentlich an, wie der Monatg, nur hatten wir den Tag über leider nicht so gutes Wetter.
Und wenn man schon so nah an einem geschichtlichen Bauwerk wohnt, dann muss man es ja auch gesehen haben. Der erste Punkt war also endlich die Porta Nigra. 1800 Jahre alt. Stadttor, Kirche, wieder Tor. Zugeschüttet, ausgegraben, was hat dieses Bauwerk alles mitgemacht. Sogar ein griechischer Einsiedler hat sich 1030 für 5 Jahre dort einmauern lassen. Unglücklicherweise fand, als wir uns die Porta ansahen, gerade eine Erlebnisführung für Kinder statt.
Nicht empfehlenswert. Der als mittelalterliche ich-weiß-nicht-was verkleidete Führungsleiter brüllte in fürchterlich angesagtem Gossenslang ...verzeihung.... den Jugendlichen angepasster, hipper Sprache durch das gesamte Gemäuer, so dass wir wirklich flüchten mussten.
Leider ist auch die Porta Nigra nicht vor den üblichen Schmierereien gefeit und überall kann man die eher weniger niveauvollen Sprüche vergangener Schhulklassen entdecken. Auf manch "geschichtlichen" Hinweise kann ich verzichten. Danke.

Die Viehmarktthermen standen am Dienstag auch noch auf unserem Plan. Die alten Ruinen der Grundmauern sind noch extrem gut erhalten und von einem riesigen Glasbau geschützt. Ich habe auch eine Menge Fotos gemacht, doch sie geben so gar nicht wieder, was ich gesehen habe. Und hin uns wieder fällt mir sehr schwer aus dem Gesehenen das Gesamtbild auferstehen zu lassen. 
Unser Weg führte uns danach ein wenig querbeet erst nördlich zur Römerbrücke und dann an der ganzen Stadt vorbei nach Süden zum Amphittheater. Zwischendurch stellten wir noch fest, dass die Barbarathermen wegen Renovierung geschlossen waren und der jüdische Friedhof nicht zugänglich ist.
Aber das Amphittheater war wieder ein lohnenswertes Stück Geschichte. Es stammt aus dem 2. Jahrhundert und wurde später in die Satdtmauer integriert, die man hier und da noch erahnen kann.  Die Ränge fassten bis zu 20000 Zuschauer und die Akkustik ist recht eindrucksvoll. Zudem war ein Teil der Unterkellerung begehbar, leider spielte meine Kamera in der Dunkelheit nicht gut mit.

Gerade rechtzeitig zum nächsten Regenschauer saßen wir dann auch schon wieder mitten in der Stadt in einem Weinkeller.... natürlich musste einer der Weine mit nach Hause. Also bitte, wenn ich schon da unten bin...
Den letzte Besuch in Trier statteten wir dann dem Spielzeugmuseum ab, auf das wir zufällig stißen. Klein, aber nett würde ich es nennen. Und ganz ehrlich: "Frosch fängt Fliege" war mir den Eintritt schon wert. Ich kann mich einfach köstlich darüber amüsieren.

Wir haben noch viel mehr gesehen und ich habe noch viel mehr Fotos gemacht, aber ich denke, der Bericht ist schon lang genug. Ich kann jedenfalls Trier nur empfehlen, wenn man sich ein wenig für Geschichte und Architektur interessiert (oder Wein *g* ).

08 Oktober 2013

Le Poison vert

Ich habe Urlaub. Endlich. Nach 5 Monaten 6-Tage-Woche darf ich endlich ausspannen. Und da ich tatsächlich nur das mache, wozu ich Lust habe, ist aus meinen großspurigen "ich putz die Wohnung gründlich" Plänen auch bisher nichts geworden. Dafür läuft die Stickmaschine heiß und ich habe neben einem Unterrock, einem Accessoire die Bordüre des Wintermantels halb fertig.

Kommen wir aber zum eigentlichen Anliegen dieses Post. Am 28.09. fand in Bonn "le Posion Vert" statt.
Tribaldanceaufführungen, Konzert und Ball. Ich habe mich auf der Arbeit derart beeilt, dass ich es tatsächlich geschafft habe, fast rechtzeitig fertig zu sein. Fast heißt, dass ich die Haare nicht mehr stecken konnte. Zöpfe rein, Pony nach hinten, zwei Nadeln..fertig. Stellte sich im Laufe des Abends allerdings als blöde Idee heraus, denn zwei Nadeln für meine Haare ist in etwa so, als wolle man einen Rasenden Rottweiler mit einer dünnen Seidenschnur festbinden.
In Reifrock und aufgerüscht durch die Stadt und Bahn fahren ist immer noch so unlustig wie vor 10 Jahren, aber ich muss sagen, der Abend hat mich dafür wirklich entschädigt.
Der Saal war himmlisch. Mit hohen Säulen, Kronleuchtern und allem drum und dran, was mein Herz so braucht. Die Auftritte der Damen fand ich auch recht schön, nur das Konzert hab ich nicht mitbekommen. Aber um ehrlich zu sein, kann man mich auch nicht gut mit "Steampunkmusik" locken.
Die Musikhernach war wieder ganz nach Art der "blauen Stunde" gewohnt großartig. Das bienchen kam kaum von der Tanzfläche herunter. (nur die dezent merkwürdige Version von "Love me to the end" nehm ich ihm ein wenig krumm...dem DJ, nicht dem Bienchen)
Überhaupt wurde der Abend ja erst durch die Leute so toll. Lene, Nini und Neisel: Ich danke Euch für diese tolle Ballnacht.
Um 2.00 Uhr machten sich Arbeit, Wein und Stehen dann extrem bemerkbar und nach 20 Stunden auf den Beinen wurde ich dann doch sehr müde.
Aber ich hoffe auf eine Wiederholung dieses Abends.

Ein kleiner Nachtrag zum Portrait. Meine herzallerliebste Schwester hat das auf meinen Wunsch hin überarbeitet. Das Original fand ich so nicht vorzeigbar. Es war zwar späte Stunde und nüchtern war ich auch nicht, aber soo schlimm habe ich nicht ausgesehen. *g* Das zweite ist dann wieder unbearbeitet.

03 Oktober 2013

Finito

Da hier jetzt eine Weile Funkstille herrschte und ich den ganzen Kram nicht so unnötig in die Länge ziehen will,w erde ich heute die letzten Fragen der Goth Challenge beantworten und sie damit abschließen. Also zumindest die Fragen, die mir einer Antwort würdig scheinen *g*

Day 24 – Name the best websites for Goths.
Um ehrlich zu sein, treibe ich mich gar nicht auf irgendwelchen Goth-Websites herum. Ich glaube, das einzige, was in diese Richtung gehen könnte ist Spontis. Dafür kann ich den aber umso mehr empfehlen, auch wenn ich nicht immer 100% mit dem übereinstimme, was dort geschrieben steht. Aber wann tut man das schon mal?


Day 25 – Did you ever consider leaving the subculture?
Wie kann man denn eine Lebenseinstellung verlassen? *g* Nein, ernsthaft. ich bin nicht bewusst "eingetreten" und werde nie bewusst "austreten" können. Deshalb verwundern mich auch immer Sätze wie "Ab heute bin ich kein Goth mehr" oder "Ab morgen werde ich Gruftie" aha....

Day 28 – Do you consider yourself an eldergoth?
Im Leben nicht. Dazu habe ich damals einmal zuviel "Nervtötende Altgrufties" gesagt *ggg* Um genau zu sein, bin ich mir bewusst, nicht zur ersten Generation zu gehören und muss das auch nicht. 

Day 29 – What do you think will happen to Goth in the future?
Mein Gothentum ist das, was ich daraus mache. Es ist mir, um ehrlich zu sein, vollkommen egal, was andere daraus machen und was sie davon halten. Ich sehe oft genug, dass meine Meinung da von anderen schon meilenweit abgewichen ist. Und trotzdem halte ich mich noch für einen Teil davon und ich für mich werde es bleiben.

Day 30 – Make a list of blogs you regularly read and link to them.
Wenn ihr einen Blick nach rechts auf den Menüunterpunkt "Andere Welten" werft und euch alle aufruft, dann sehr ihr auch jeden einzelnen Blog, den ich lese. Ich werde hier jetzt den Teufel tun und alle auflisten. Ich hab frei und wollte heute nicht arbeiten *g*


Das war es jetzt mit der Goth Challenge. Ich hoffe, es hat euch ein wenig Spaß gemacht, zu lesen, wie damals alles so kam und warum es heute noch so ist. Hier geht es demnächst mit dem üblichen Blabla weiter