27 Februar 2014

Demon inside

Wenn ich noch einmal den Satz "dafür werd ich nicht bezahlt" höre, schreibe ich einen Blogeintrag darüber....

Die Gala Nocturna rückt näher und mein Kleid ist ja schon seit geraumer Zeit fertig. Die geplanten Hörner allerdings wollte ich gern bei Crimson Darkness bestellen. Die gute Dame schien es aber leider nicht für notwendig zu befinden, mir auf eine meiner Nachrichten zu antworten. Auch, wenn die liebe lene mit ihre Hörner geliehen hätte: Ich wollte aber genau die Hörner von CD mit genau dem Sitz und genau der Form... Narf.... Also hatte ich meine Hörner- und Frisurenpläne schon verabschiedet und verzweifelte an einer passenden Frisur zum Kleid.
Dank eines Links von Carou aus dem grünen Forum zu einem Tutorial auf Deviantart fand ich mich nach kurzem Surfen auf einer Hörneranleitung wieder, der ich nicht widerstehen konnte. Und dann fand ich auch noch heraus, dass es Glitzermoosgummi gibt.
Ja, dieses Gruftinchen vor dem Monitor quietscht jedes Mal bei Glitzer. Aber wem erzähl ich hier was neues? :-D
Naja, die letzten Tage habe ich dann mit Basteln verbracht. Jetzt glitzern neben den Hörnern auch der Tisch, die Matte, der Fußboden, mein T-Shirt und das Badezimmer.
Auf dem Bild sehen die Hörner sehr wuchtig aus, alelrdings ist mein Gesicht etwa doppelt so breit wie das des Styroporkopfes. Da relativiert sich das schnell wieder. Und ich habe zudem Haare...
Die Rose zwischen den Hörnern stammt übrigens aus einem Swap aus dem grünen Forum von Miaka. Sie passt perfekt zu den Hörnchen und zu 90% lass ich es so. Allerdings sind die Rosen auf meinem KLeid anders und das ist so der kleine Moment, der mich noch zweifeln lässt, ob ich nicht anderen ChiChi zwischen die Hörner nehme.

12 Februar 2014

Das gilt ja nur für andere...

"Das gilt ja nur für andere" scheint sich in dieser Gesellschaft zu einem äußerst beliebten Motto entwickelt zu haben. Das beobachte ich jeden Tag. Sei es Vorfahrt achten, Parkverbot, Müll entsorgen, Bahn ein-und aussteigen etc.

Folgende Situation verdeutlichte mir dieses "Platz da, ich bin vielleicht nicht im Recht, aber das geht Dich gar nichts an" wieder einmal überdeutlich.

Madame Nachtkatze machte, als sie das hübsche gelbe Auto wieder auf dem posteigenen Parkplatz abstellte, ein älteres Ehepaar, das neben ihr parken wollte, in höflichem und äußerst kundenfreundlichem Tonfall darauf aufmerksam, dass eben dieser Parkplatz kein Öffentlicher sei und die Kollegen gleich wiederkämen und ihren Parkplatz bräuchten.
"ICH BIN ABER POSTBANKKUNDE"
Woha... man lässt sich ja gern anschreien. Nunja, ich hab ihn wiederum darauf aufmerksam gemacht, dass ihm sicher niemand verbieten wird, kurz zur Post zu gehen, dass er aber nun einmal NICHT auf einem Kundenparkplatz stehe und durchaus auch abgeschleppt werden könne.
Naja, mehr als freundlich warnen kann ich ja nicht, also ließ ich sie ziehen, ging rein und saß kurze Zeit später im Büro, als es an der Tür klingelte.
Eine junge Dame erzählte meinem verwirrten Hirn irgendetwas von "verbotenerweise falsch auf dem Parkplatz geparkt" Tja, was soll ich sagen, vor den beiden Privatwagen neben meinem POstwagen stand einer unserer Busse, so dass eben diese Leute nicht mehr ausparken konnten. Und besagtes älteres Ehepaar stand ebenfalls da und der Herr brüllte irgendwas von "Unverschämtheit" und "Willkür"
Naja, ich habe meine Kollegin, die den Bus gefahren ist geholt und sie gebeten, den Wagen wieder da weg zu setzen. Hat sie auch getan. Ich stand ind er Tür und durfte mich weiter mit dem Herren herumhsclagen, der herumzeterte, er würde sich eine neue Bank suchen. Natürlichhab ich ihm das völlig frei gestellt und dabei immer noch gelächelt. Auch bei seinen nächsten Beschimpfungen udn als er meinen Namen wissen wollte. Um sich zu beschweren.
Ich nannte ihm meinen Namen und sagte dann "Sie könne sich gerne beschweren, aber worüber denn? Ich habe meiner Kollegin ja nicht gesagt, sie soll sie zuparken" 
"DOCH! Genau DAS unterstelle ich Ihnen jetzt aber!"
Sprachs, setzte sich in sein Auto und verschwand.

Es geht mir nicht um die Beschwerde, die wird er niemals abgeben. Er wird sich auch keine neue Bank suchen, da bin ich mir zu 100% sicher. Aber dieses Verhalten ist unter aller Sau. Ich war in keiner Sekunde unfreundlich zu ihm und wollte tatsächlich nur darauf hinweisen, dass er auch abgeschleppt werden könnte, wenn er pech hat. Und gedankt wird das mit herumbrüllen und haltlosen Unterstellungen. 

Das ist wieder Mensch, der, als ich am Strassenrand halten musste, lauthals hupend hintermir bremste und mich - MIT HANDY AM OHR - zusammenstauchte, ob ich nicht weiter vorne parken und gefälligst den kompletten Strassenzug zu Fuß machen könnte....

Leute gibts....

Und in 3 Wochen weiß ich vielleicht endlich, ob das mit dem Teamleiter nun was wird oder nicht... und damit mit Stammbezirk und Festvertrag...

11 Februar 2014

Fantasie und Wirklichkeit

Als ich neulich so mein neuestes Schneiderstück betrachtete, fiel mir mal wieder auf, wie sehr sich das Ergebnis von der Idee unterscheidet. Vermutlich kennt das jeder, der etwas Kreatives erschafft. Die Inspiration im Kopf oder auf einem Referenzbild sieht vollkommen anders aus als das, was man schließlich in den Händen hält.
Ich bleibe eigentlich nie bei meinem usprünglichen Vorhaben und ständig verselbständigt sich die Klamotte. Wobei ich im Nachhinein finde, dass mein "Maya Hansen" Korsett doch recht nah am Original ist.
Manchmal habe ich ja auch nicht einmal etwas Konkretes im Kopf. Die Tournüren entstanden alle Drei völlig aus dem Nichts. Die innere Vorgabe lautete lediglich: Tournüre.

Ich hätte hier gerne noch mehr Beispiele aufgetan, aber das waren die einzigen, wo ich von Inspiration und Ergebnis noch Fotos auftreiben konnte, bzw mich an Ersteres überhaupt noch erinnern konnte.

Ein kleiner Exkurs, vielleicht findet der ein oder andere das ja so zwischendurch interessant oder mag selbst mal Inspiration und Wirklichkeit zeigen...