29 Dezember 2011

Nachtlichtermeer

Ich liebe Titel ohne Bezug zum Text *hust* Und ich habe den Titel der Woche auch sehr spät geändert...nun ja, dann gibt es nur eine halbe Woche "Deine Lakaien"

Weihnachten ist vorüber und was soll ich sagen. Es war okay. Nicht so stressig, wie ich gedacht habe, aber ein 7 Stunden Besuchsmarathon ist doch etwas, dass ich dann lieber nur einmal im Jahr machen möchte.
Von meinem Vater hatte ich nicht viel. Seine Freundin hatte schlechte Laune und wenn das passiert ist es da einfach nur ätzend ungemütlich. Sie trägt dann die ganze Zeit ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter vor sich her und findet aber auch gar nichts gut. Da kommt auch kein Lächeln und immer nur ein "mhm".
Naja und dann kann man meinen alten Herren auch meist vergessen....
Aber sonst war es schön. Und ich hab meinen Cousin aka "Brüderchen" endlich mal wieder gesehen und erneut hat er hoch und heilig versprochen, mich hier mal besuchen zu kommen.

Seit Dienstag ist wieder Arbeit angesagt, aber ich werde mir Silvester und die zweite Hälfte der ersten Januarwoche freinehmen. Nur Donnerstag bis Samstag und hab natürlich wieder ein schlechtes Gewissen..eigentlich müsste ich ja aufmachen...gnah...

Irgendetwas stimmt innerlich nicht, das trug ich auch schon Weihnachten mit mir herum. Irgendetwas macht mich unzufrieden.
Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr gerne etwas haben wollt oder machen wollt und wisst, dass es aber so, wie es gerade ist, viel besser ist? Was weiß ich, wie ich das ausdrücken soll, aber das Gefühl macht mich irre.
Ich könnte das alles ändern, ich könnte das erreichen, aber ich will nicht, denn vernünftiger und besser ist es so, wie es ist.

Ja ja, ein Text ohne Sinn aber Hauptsache mal gebloggt *seufz*

23 Dezember 2011

Alle Jahre wieder....

Ein letzter Post vor Weihnachten.
Derzeit geht mir eine Menge durch den Kopf, aber entweder bin ich zu faul, alles aufzuschreiben oder gerade nicht in der Nähe eines PCs.
Ich gelobe für den Januar Besserung.
Weihnachten bedeutet mir ja genau Null Komma gar nichts, und am liebsten wäre es mir wie letztes Jahr: Wohnungstür abschließen und erst wieder öffnen, wenn der ganze Kram vorbei ist. Dieses Wir-haben-uns-alle-an-einem-Tag-lieb-Geheuchele ist einfach nicht mein Ding. Entweder ich mag jemanden das ganze Jahr über oder ich kann ihn auch an Weihnachten nicht leiden.

Nun ja, meiner Großmutter bedeutet das Fest nun halt doch etwas und sie ist über 80. Da sollte man sich wenigstens nach zwei Jahren Weihnachtsabstinenz wieder blicken lassen. Daher geht es morgen für uns schon extrem früh Richtung Harz in die alte Heimat.
Mit besinnlich wird das wohl nichts werden, denn es wollen ja alle Anverwandten besucht werden. Also haben wir Heilig Abend mit Oma, Vater und Freundin. 1. Weihnachtstag Frühstück mit Mutter und Mann. Nachmittags sind dann meine Großeltern aus dem mütterlichen Zweig der Familie dran und, wenn es sich ergibt, noch deren Nachbarn. Zu Hause warten dann wahrscheinlich Onkel samt Anhang. Dazwischen möchte ich ja ein bisschen Zeit mit meinem geliebten Schwesterherz verbringen - so denn möglich.
Und am nächsten Tag geht es wieder die 350km nach Hause, denn Dienstag muss ich im Laden stehen, dadurch schaffen wir den Geburtstag einer Cousine allerdings nicht mehr.

Da lob ich mir Silvester, das wir dann gemütlich zu Hause bei Fondue und "Buzz" verbringen werden.

All denen, die Weihnachten feiern wünsche ich dennoch ein frohes Fest und jenen, die wie ich nicht feiern, wünsche ich ein gemütliches Wochenende.
Dazu gibt es heut noch Musik.

13 Dezember 2011

Puss in boots

Gestern war ich seit langem mal wieder im Kino.
Ich glaube, der letzte Film, den ich gesehen habe, war "The Expendables" und das ist eine ganze Weile her. Natürlich "Der gestiefelte Kater"
Ich liebe diesen Kater und gehöre zur Quietschfraktion, sobald ich ihn auch nur sehe. Oder höre, ich stehe auf die Stimme und diesen spanischen Akzent von Benno Führmann.

Bitte erwartet hier keine tiefgehende, lange Kritik. Dessen bin ich nicht mächtig und dazu hab ich auch keine Lust.

Nun ja, zum Film selbst: Die Story ist etwas hahnebüchen, flach und die Witze kommen bei mir nicht so gut an, wie es vielleicht beabsichtigt war.
Humpty Dumpty sollte, schätze ich, kein besonders liebenswerter Charakter sein, aber das wirkte bei mir doppelt, den konnte ich schon bei Alice im Wunderland nie leiden.
Wer einen richtig guten Film erwartet mit toller Story wird enttäuscht werden. Es ist kaum mehr als seichte Kinderunterhaltung.
Aaaber: Ich hab keinen Topfilm erwartet und wurde belohnt. *g* Ich wollte lediglich volle 90 Minuten lang diesen Kater haben und dieser Wunsch wurde mir grandios erfüllt. Ich mag diesen Film allein wegen seiner Figur *g*

12 Dezember 2011

Nur weil es "Ball" heißt....

Am Samstag war ich mit Mi-Go auf dem Weihnachtsball seiner Firma.

Und ich habe noch mindestens fünf Mal auf Einladung und Programm geschaut, da stand auch "Ball". Zudem wurde es auch noch zwei Mal im Laufe des Rahmenprogrammes erwähnt, dass es ein "Ball" sein sollte.
Nun ja, fangen wir von vorne an.
Nachdem ich alles an Unterbauten versucht hatte, was mein Kleiderschrank hergab, habe ich mich doch nur für den großen Tüllrock entschieden, denn schließlich hatte ich etwas von Essen udn Buffett gehört. Und nach 5 verschiedenen Frisurenversuchen wurde es dann nur schlicht mit zwei Haarteilen. Aber der Dreispitz kam mit.

Als wir ankamen, sah ich meine Ahnungen zum Großteil bestätigt. Unter festlich verstanden die meisten gerade mal ein kleines schwarzes. Nur wenige trugen wirklich Ballkleid und eine dann doch einen kleinen Reifrock.
Okay, was solls, der Saal heißt Kristallsaal und auf der Einladung steht Ball, also weiter hoffen.
Nun ja, da 1400 geladene Gäste für den großen Saal zuviel waren wurden 120 in einen kleinen verfrachtet (unter anderem auch wir). Dort war eine große Leinwand aufgebaut mit "Live-Übertragung". Ich kam mir vor wie bei einer Fußbvallspielübertragung in einer Kneipe. so ähnlich wurden dann nach diversen Technik-Schwierigkeiten die Auftritte aus dem großen Saal auch angekündigt.
Im großen Saal spielte ein kleines Orchester, im kleinen stand eine ...hm... kleine Band mit zwei Keyboards. Meine Hoffnung auf einen Ball schwand dahin.

Das Rahmenprogramm bestand aus einem Puppentheater, Mike Krüger und Musik. Mike Krüger war nett, auch wenn er grundsätzlich nur uraltes Programm abspielte.
Das Essen war auch gut, kann man nichts gegen sagen. Leider war nicht alles beschriftet und so hatte ich statt Calamari Zwiebelringe und statt Fisch Kartoffelgratin. Aber es schmeckte. (zumindest solange, bis ich die Tischmanieren einiger Gäste im Blick hatte. Die Gabel ist keine Mistforke und man muss nicht mit der Nasenspitze das Essen auf selbige schieben *seufz* )

Nun ja, dann ging es mit dem "Tanz" weiter. Nach Jürgen Drews, Hanne Haller und Andrea Berg Liedern direkt nacheinander bluteten mir dann wirklich die Ohren (im großen Saal war die Musik auch nicht wirklich anders) und mein Weinglas wurde immer schneller leer. So wie auch das von Mi-Go.
Als die gute Dame der Band dann "Smoke on the water" und "nothing else matters" auf dem Cello spielte, wurde es kurzfristig besser. Aber es kam, wie es kommen musste, diese Lieder wurden dann bald durch Dinge wie DJ Ötzi oder ähnliches ersetzt.

Mit anderen unterhalten wurde für mich leider auch recht schwierig, da ich weder des Russischen noch des Polnischen mächtig bin. Ich befürchte allerdings, dass ich auch sonst nicht viel Gesprächsstoff gefunden hätte.

Alles in allem war Mi-Go ein sehr angenehmer Gesellschafter mit exzellentem Benehmen (er hat mir wirklich jedes Mal den Stuhl zurechtgerückt) und das Essen war gut. Und ich fürchte, ich werde in meinem Leben keinen wirklichen Ball kennen lernen.

06 Dezember 2011

Was wäre, wenn...

Auf dem Weg zum Laden lasse ich meist die Gedanken einfach schweifen (deshalb kann man mir noch so winken, ich würde es eh nicht beachten)
Heute morgen ging es in die "was wäre, wenn" Richtung.
Ich habe damals nach dem Abi bei einer Tierärztin als Schwangerschaftsvertretung ihrer Azubine gearbeitet. Die kam nicht wieder und es wurde eine neue Auszubildende gesucht. Hätte ich gewollt, hätte ich die Stelle bekommen. Aber ich wollte ja studieren.
Was wäre, wenn ich doch die Ausbildung gemacht hätte? Dann hätte ich heute eine anerkannte und abgeschlossene Ausbildung und vermutlich immer noch einen Job. Der wäre sogar bezahlt. Aber - und hier kommt das große aber - ich wäre vermutlich immer noch da, wo ich geboren worden bin. Wenn nicht mehr zu Hause, dann in einer Wohnung in Duderstadt. Mitten im Eichsfeld, aus dem ich schon mit 16 fort wollte. Vielleicht fänd ich das gut, doch ich bin mir zu 90% sicher, dass nicht.
Meine Heimat ist schön, ohne Frage, aber auch nur, weil ich nicht ständig da bin. Die Eichsfelder sind ein echtes Völkchen für sich, aber nicht meins.
Und ich hätte meinen Herrn von und zu Durchlaucht niemals kennengelernt, denn ich wäre nicht im Rheinland gelandet, wenn ich nicht studiert und abgebrochen hätte.
Was wäre, wenn ich nicht abgebrochen hätte. Wäre ich dann jetzt in Afrika, wie ich es vorgehabt hatte? Vllt würde ich aber auch irgendwo in einer Klinik versauern, Kater kastrieren und 48 Stunden Wochenend-Schichten machen. Vielleicht fänd ich das gut, aber ich wäre nicht glücklich. Und auch dann hätte ich meinen Liebsten nie kennengelernt. Ich hätte nie das Nähen so intensiviert, ich würde nicht jedes Jahr in Leipzig nach "Hause kommen" und ich hätte auch nie meine beiden Katzen.

Ich glaube nicht, dass ich mich falsch entschieden habe, egal an welchen Problemen ich ständig zu verzweifeln drohe.
Vielleicht hab ich nicht viel Geld, keine fertige Ausbildung und rette keine bedrohte Tierart, aber ich habe meine große Liebe, ein Fleckchen Erde, auf dem ich mich wohlfühle und lebe einen anderen, aber trotzdem eigenen kleinen Traum.

Heute gibt es auch wieder Musik. "Für den Moment" geht mir überhaupt nicht mehr aus dem Kopf. Ich hätte es gerne in besserer Qualität gezeigt, denn das Video mag ich sehr gern, aber leider war mir das nicht möglich.
Das Einbetten war bei der besten Qualität leider abgeschaltet.

Werbung

Derzeit komme ich nicht viel zum Bloggen, weil ich wirklich so einiges zu tun habe.
Endlich macht sich auch bei mir das Weihnachtsgeschäft bemerkbar. Hach, könnte es doch das ganze Jahr so laufen...

Den Vertrag meiner Praktikantin habe ich verlängert. Sie bleibt nun bis Ende Januar und ab jetzt wird mit ihr Mathe geübt *g*
Letzten Sonntag startete dann eine PR-Aktion. Pia wollte von ihrem Salon aus gerne drei Models stylen und fragte mich, ob ich daran interessiert wäre, ihr Gothicmodel einzukleiden.
Na und ob. Und die Gute hat tatsächlich passende Maße für meine Kleidung. Da durfte ich mich dann nach Herzenslust austoben.
Vorgabe war romantisch, da Pia eine Sissi-Frisur geplant hatte. Das habe ich doch direkt genutzt, um endlich mal ein paar Tipss zum Umgang mit meinem Ondoliereisen zu bekommen.
Demnächst wird dann auch mal bei mir gelockt...oder zumindest der Versuch unternommen.
Nach zwei Stunden war mein Model dann fertig frisiert und geschminkt und nach einer weiteren halben Stunde auch fertig eingekleidet.
Die drei hübschen Damen sind dann hier über den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt und was soll ich sagen, alle Flyer sind weg.

Der Umzug von Henriks Mutter ist nun auch vorbei und mir wurde erspart, da Samstag noch helfen zu müssen.

01 Dezember 2011

Dark Pictures

Das 3. und für dieses Jahr letzte Rabenschwarz-Afterworkshooting fand am 28. 11. statt.
Und es war wieder recht erfolgreich.
Der Laden war komplett voll und ich war für meine Praktikantin wirklich dankbar, die alles im Auge behielt, um das ich mich nicht kümmern konnte.

Sage und schreibe 16 Fotos sind es schon wieder geworden und 11 Leute haben sich fotografieren lassen. Obwohl wir auch diesmal den Teppich als Location ins Auge gefasst hatten, wollten doch alle das Sofa haben.

Auch wenn ich die meisten kannte, ist doch nur eine einzige dabei gewesen, die alle drei Shootings bisher mitgemacht hat. 5 waren zumindest bei einem von zwei schon dabei und 5 waren komplett neu. Ich finde, das ist eine ausgewogene Mischung.
Marion ist wirklich unglaublich schnell in der Bildbearbeitung und wirklich fleißig, aber alle hat sie bisher noch nicht geschafft. Von denen, die bereits ihre glücklichen Besitzer erreicht haben, habe ich hier eine kleine Auswahl hier eingefügt. Alle gibt es wie immer auf Marions Seite.

Das nächste Shooting ist auch schon geplant und die erste Anmeldung schon erledigt. (Liegt allerdings daran, dass das Mädchen am Montag nicht konnte, das Bild aber zum Geburtstag geschenkt bekommen hat.) Wir wohl im Februar oder März sein.

26 November 2011

Zum Tanze

Gestern Abend ging es wieder zur Sonnenfinsternis. Leider schaff ich es einfach nicht so regelmäßig wie ich gerne möchte und nächsten Monat muss leider wieder ausfallen, da wir am 24. schon sehr früh gen Harz aufbrechen, um ein paar Tage bei meiner Familie zu verbringen.

Da der liebe Max gestern vorher noch im Theater war, sind wir auch erst gegen Mitternacht im Shadow aufgeschlagen. Musiktechnisch habe ich von Dalecooper schon besseres gehört, aber getanzt hab ich trotzdem eine Menge. Und Wein getrunken, oh ich liebe den Wein da.
Besonders gefreut hab ich mich, Nini und die mottenprinzessin zu treffen. Auch wenn Nini und ihr Mann doch sehr früh (*hust* ja ich weiß, ich war spät da) wieder gehen mussten. Überhaupt war es gestern recht voll. So falsch ist das nicht, denn dann bleibt uns die Sonnenfinsternis wenigstens erhalten.
Um halb 4 gingen dann schließlich die Lichter an und wir fuhren nach Hause. Die Entscheidung, den 4. Samstag im Monat den Laden geschlossen zu halten, war nicht verkehrt. Ich möchte gerne einmal im Monat nicht auf die Uhr schauen müssen, wenn ich ausgehe.

Schminktechnisch wurde gestern mal wieder gekalkt. Das Foto hab ich sehr aufgehellt, damit man überhaupt etwas erkennen kann.
Mit Outfitbildern verschone ich euch, bis auf das Korsett war es das gleiche wie beim ASP Konzert. Ein WGT Probelauf, denn es ist das Freitagsoutfit. Und ich bin äußerst zufrieden :)

Und da ich die Angewohnheit habe, nachts, wenn ich nach Hause komme, meine großen Röcke einfach irgendwo liegen zu lassen, hatte sich Kamikaze ein neues Lieblingsplätzchen gesucht.

Und endlich hat sich das Problem mit meinem alten Auto erledigt und ich habe keine Probleme mehr mit den Behörden und der Versicherung. Hat sich alles zum Guten gewendet. Zusätzlich bin ich noch auf einen Ball eingeladen worden. Mal schauen, wie das wird, ich war noch nie auf einem richtigen Ball (und ich habe das Gefühl, dass das auch kein richter werden wird).

Die Sache mit den Praktikanten muss ich jetzt noch einmal überdenken. Meine derzeitige möchte gerne verlängern, aber ein anderer hatte noch angefragt, ob ich ihn dazwischen scheben kann. Gnah...dabei hab ich gar nichts zu tun für die...

21 November 2011

Mehr Farbe

Das war irgendwie der Titel des Shootings, dass ich letzte Woche mit Marion hatte.
Sie meinte, ich bräuchte dringend mehr Farbe auf meiner Sedcard und nur schwarz wäre doch langweilig.
Da bot sich der Schmuck, den sie für centric-art fotografieren wollte auch an. Er war nämlich nicht silbern.

Ich hab mich den ganzen Tag über nicht sehr shootingtauglich gefühlt, aber nachdem ich mir die Haare (natürlich hatte ich auch noch ein Haarteil vergessen) gemacht hatte und ein wenig mit farbigem Lidschatten herum experimentiert habe, ging es mir schon besser.
Wir haben uns auf zwei Sets beschränkt. Einmal wurde es doch wieder recht dunkel für den grün-kupfernen Schmuck.
Und dann wurde es rot, orange, kupfer, gold und braun.
Ich finde, das Bild gut, es ist schön bearbeitet, der Bildschnitt stimmt, ich schaue nicht zu dämlich aus der Wäsche.....aber.
Aber ich stimme mit dem allgemeinen Tenor überein. Das bin ich nicht. Das ist nicht meine Farbe. Das passt nicht zu mir. Ein schönes Bild, aber dabei bleibt es, meiner Meinung nach. Vielleicht wäre es in blau, lila oder grün anders, aber am wohlsten fühl ich mich halt immer noch in schwarz.

Naja, ich werde nie wirklich Model sein, also muss ich auch keine Richtlinien erfüllen. Daher darf ich auf meinen Bildern ich sein. Experimente hin und wieder sind nett, aber ich brauch es nicht übermäßig bunt.
Aber das Shooting selbst war wie imemr sehr amüsant und angenehm. Ich arbeite gerne mit Marion zusammen, gerade auch wegen ihrer Detailverliebtheit.

20 November 2011

Zu Blankenberg

Gestern waren wir auf dem Mittelaltermarkt in Blankenberg.
Marion hat uns anlässlich ihres Geburtstages zum Spanier eingeladen und es bot sich an, voerher auf dem Markt vorbeizuschauen.
Wir alle waren noch nie da und wollten endlich einmal dort auftauchen und uns ansehen, wovon alle so schwärmen.
Das Ambiente war wirklich schön. Ein Markt innerhalb der Stadtmauern um die Kirche und auf dem kleinen Marktplatz. Es gab auch ein Gesangsduo, das mir recht gutgefallen hat und es war zwar voll, aber nicht überlaufen, trotz des schönen Wetters.
Der Blick übers Land war richtig schön, leider habe ich vergessen, davon ein Foto zu machen. Die Luft war so klar, dass man sogar die Abtei deutlich erkennen konnte. Auch von der Burg gibt es kein Foto, ich hab erst später daran gedacht, überhaupt die Kamera aus der Tsche zu holen.

Aber trotz allem fand ich den Markt jetzt nicht sehr mittelalterlich. Zwar war ein wenig Handwerk vertreten (Schmied und Buchbinderei), aber mich störten doch die Grillbuden, die einfach nur einen Ballen Stroh vor die Biertische gestellt hatten und sich mittelalterlich nannten.
Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber das ganze machte auf mich eher einen gewollt- und- nicht- gekonnt- Eindruck. Vielleicht hatte ich auch aufgrund der ganzen begeisterten Erzählungen eine falsche Vorstellung.

Nach Odin-Trunk und warmem Honigmet sind wir dann gegen Abend zum Spanier aufgebrochen und haben den wirklich schönen Tag bei Cocktail und Tapas ausklingen lassen.

18 November 2011

Nur wenn Du mir, dann ich Dir

Die Weihnachtszeit rückt näher und damit wird das Thema Geschenke wieder aktueller.

Ich persönlich feiere kein Weihnachten. Entweder ich mag jemanden das ganze Jahr über oder ich kann ihn auch an Weihnachten nicht leiden.
Jedenfalls gibt es da diese Sache mit den Geschenken.
Wenn ich schenke, dann brauche ich keinen Anlass. Dann möchte ich einfach jemandem eine Freude machen, weil ich ihn mag und das Wichtigste: Ich erwarte absolut keine Gegenleistung, abgesehen von einem höflichen Danke vielleicht. Denn es ist, was es ist: ein Geschenk. Umgekehrt sehe ich es genauso. Schenkt mir jemand etwas, dann freue ich mich wirklich sehr, aber ich fühle mich nicht verpflichtet, etwas zurückzugeben.

"Ein Geschenk ist die freiwillige Übertragung des Eigentums, zum Beispiel einer Sache oder einem Recht an einen anderen, ohne eine Gegenleistung zu verlangen. "

So handhabe ich das für mich und fahre damit eigentlich ganz gut. Aber ich scheine damit recht selten mit der Mehrheit konform zu gehen. Ich bin jetzt schon zweimal gefragt worden, ob "wir uns denn etwas zu Weihnachten schenken" würden.
Bei so etwas kommt dann automatisch von mir ein "nein". Ich schenke niemandem etwas, nur weil er mir etwas gibt oder weil die Gesellschaft "konsumpflichtige Tage" wie Valentinstag erfunden hat. Das ist dann kein Ausdruck von Zugewandtheit, sondern einfach lästige Pflicht. Und um ehrlich zu sein, die Leute, die etwas wollen, nur weil sie mir mal etwas gegeben haben, die dürfen erst recht lange warten.
Ich überrasche gern, das wäre dann vollkommen hinüber. Natürlich schenkt man sich auch mal gegenseitig etwas, aber doch nicht abgesprochen? Seh ich das zu eng?
Mit Sätzen wie "der hat mir ja auch nichts geschenkt" verrät man einiges über sich. Ich war dieses Jahr auf drei Hochzeiten und wirklich überrascht, wie die Leute da gegeneinander aufgerechnet haben und was "Pflicht" ist, was man geben muss.

Ähnliches gibt es bei auch bei Dshini (ich bin mir recht sicher, dass fast alle wissen, was gemeint ist *g*) Ich erfülle gerne Wünsche, einfach, weil ich der Meinung bin, dass die Leute sich einfach freuen, wenn es mal schneller geht.
Natürlich freue ich mich, wenn ich auch etwas zurückbekomme oder ein Danke da ist. Aber ich bekomme ein ganz mieses Gefühl, wenn ich sofort auf den Dshin genau eine komplette "Rückzahlung" bekomme. Da entsteht bei mir der Eindruck, dass ich da etwas falsch gemacht habe.
Aber bei dieser "Community" ist die Bedeutung des Wortes "Spende" ja auch bis hin zum Grotesken verzerrt worden....

14 November 2011

What if

Heute etwas Musik. Eigentlich höre ich Emilie Autumn überhaupt nicht, aber Liar zusammen mit ASP ist grandios und dieses Lied hier finde ich auch ganz bezaubernd:

13 November 2011

Von Familie und Nasenringen

Am Samstag waren meine Großmutter und mein Vater zu Besuch. Sie wollten endlich einmal den Laden begutachten. Ich hab zwar schon über ein Jahr auf, aber die 350km wollen auch erst mal gefahren sein. Und mein Vater ist Landwirt, also selbst und ständig, wie ich auch ^^
Es war ein ganz toller Tag, auch wenn mir meine Praktikantin etwas leid getan hat. Die musste sich den ganzen Familienquatsch antun und war, glaube ich, recht erleichtert, als ich sie früher nach Hause geschickt habe *g*
Leider sind die beiden nicht lange geblieben. Ich hatte ja bis 14.00 Uhr den Laden auf, danach waren wir beim Italiener, kurz zu hause und dann war es auch schon wieder halb fünf.
Für meine 80jährige Großmutter waren die paar Stunden doch sehr anstrengend, aber sie hatten ja auch noch die ganze Rückfahrt vor sich. Ich habe mich so, so, so, so gefreut, sie nach über einem Jahr endlich mal wieder zu sehen.
Und das von mir, die mit der ganzen Familienkiste recht wenig anfangen kann.

Und Heureka!
Nach 5 Monaten ist der von mir ausgesuchte Ring endlich in der Nase.
Madame Nachtkatze musste sich ja auch einen aussuchen, den man nicht so einfach wechseln kann.
Nein, erst musste das Piercing abheilen (es hat sich tatsächlich nur ein einziges Mal entzündet und ich habe meine Finger davon lassen können) und dann von 0,8 auf 1,0mm gedehnt werden. Also bin ich eine ganze weile mit einem ... türkisfarbenen Glitzersteinchen durch die Weltgeschichte gerauscht. Und der nächste Schritt sollte dann von 1,0 auf 1,2mm gehen. Pustekuchen. Weil ich einen Ring ohne Kugel wollte, hat er beim Versuch, durch den Tunnel zu kommen, mir nur alles aufgerissen, weil seine Enden zu scharfkantig waren.
Also musste ein Dehnstab her. Den hab ich dann gestern in der Badewann vorsichtig reingesteckt und bin bis heute Abend mit Dehnstab im Nasenflügel herumgelaufen. Sah mehr als dämlich aus.
Ursprünglich sollte dann auch erst ein Ring mit Kugel rein, aber meiner hat dann doch komplett gepasst und nun ist das Theater damit vorbei. Wenn das Piercing sich in drei/vier Tagen wieder beruhigt hat und meine Nase nicht mehr rot ist, dann kann ich es endlich mit einer Kette versuchen.
Allerdings muss die erst noch gebastelt werden und natürlich hab ich erst einmal mein komplettes Altsilber verbraten. Da wird morgen neu bestellt *gg*

Fotos gibt es keine, ich sehe furchtbar aus derzeit und alleine fotografieren, bei schlechtem Licht..nee.
Später :)

09 November 2011

Einzelhandel

Heut ist es mal wieder soweit. Ich könnt um mich schlagen, sobald die KLingel über der Tür bimmelt. Ich habe im Internet in einem Forum einen netten Text gefunden, und die Passagen übernommen, die auf mich zutreffen.

Ich arbeite im Einzelhandel.....
ich bin in der Lage gleichzeitig 3 Kunden zu bedienen, an der Kasse 4 Fragen zu beantworten, 5 Preise für verschiedene Artikel aus dem Stehgreif auswendig zu wissen, Bestellungen bei 6 verschiedenen Kunden zutätigen und nehme 7 eingehende Telefonanrufe entgegen.
Ich spreche alle Sprachen, verstehe jeden Dialekt, kenne jeden Artikel, weiß wann er lieferbar ist und kenne natürlich alle seine Eigenschaften.
Ich bin verantwortlich für die kleine Aufschrift auf der Verpackung, für defekte Produkte, dafür,
dass sie Firma nicht liefern kann, für unvollständige Beschreibungen und deren schlechte Übersetzung, die Reparaturdauer beim Hersteller, eventuelle spätere Mängel und natürlich auch für die überteuerten Preise.
Desweiteren bin ich verantwortlich für das heutige Wetter, die unwürdigen Bedingungen der Anreise, die vollen Busse ,U-und S-Bahnen, die verstopften Straßen und die vollen Parkhäuser gehen ebenfalls auf meine Kappe.
Ich habe magische Fähigkeiten und kann ausverkaufte Artikel und überschrittene Rücklagen
herbeizaubern. Außerdem bin ich in der Lage, die Ware zu allen Wunschzeiten vorrätig zu haben.
Ich kann die Wünsche meiner Kunden von der Stirn ablesen. Ich weiß auch, dass sie , wenn sie eine Rücklage für Freitag machen, diese in Wirklichkeit erst am Samstag abholen wollen.
Ich lächle, bin mitfühlend und ersetze meinen Kunden den Psychiater. Ich bin ihnen gerne beim Abbau ihrer Aggressionen behilflich und ertrage mit voller Ruhe auch gerne die schlimmsten Beschimpfungen und Behandlungen.
Alkohol- und Knoblauchfahnen sowie Schweißgeruch gehören zu meinen Lieblingsdüften.
Laden sie all ihren Frust bei mir ab. Noch habe ich Freunde, denen ich es mit gleicher Münze heimzahlen kann, denn sie haben es schließlich verdient .
Ich ersetze die Hausinformation, bin Fremdenführer, Meinungsforscher, Kreditkarten-Berater, Reinigungskraft, stundenlanger Hochzeitsberater zum Nulltarif und trage bis zur Rente täglich Trauerbekleidung.
Ich kenne weder Sonn- noch Feiertage, arbeite gerne unentgeltlich bis in die späten Abendstunden und meine Familie ist mir unwichtig, denn persönliche Freizeit ist mir ein Graus. Die einzige Freude meines Daseins ist es, anderen selbstlos zu dienen.

Ich arbeite sehr gerne im Einzelhandel!

Okay, ich hab ganze zwei Sätze weggelassen, denn ich bin in der Tat für alle Abteilungen verantwortlich. Gibt ja nun mal nur eine *g*
Allerdings möchte ich doch mal, damit kein falscher Eindruck entsteht, nachdrücklich betonen, dass ich auch ganz wundervolle und nette Kunden habe. Und dass nicht alle, die meinen Laden betreten nervtötend, uninformiert und unhöflich sind.
Auch meine Praktikantin hat sich am ersten Tag wirklich gut gemacht. Ein nettes, aufmerksames Mädchen, dem ich leider derzeit nicht viel zu tun geben kann.

Und zudem ist meine Laune auch noch richtig gut, denn ich bekomme morgen Familienbesuch. Meine Großmutter und mein Vater schauen hier vorbei, um sich endlich mal den Laden anzusehen. Ich habe beide nicht mehr gesehen, seit ich letztes Jahr im Sommer das Gespräch bei der Bank vor Eröffnung des Ladens hatte.

05 November 2011

Memories - Part II

Da mein Herzallerliebster sein Uga-Uga-Wochende hat (er hasst es, wenn ich das sage, aber was kommt denn bei Bier und Männern anderes heraus? *g*) bin ich mal wieder in meinen Fotoordnern hängen geblieben.

WGT 2002, mein Allererstes:Ich finde, ich hab mich kaum verändert *hust*
Aber man sieht zumindest, dass ich damals schon in der gleichen Richtung unterwegs war, allerdings ohne Korsett (das ist heut kaum vorstellbar für mich), dafür mit ordentlich Geschnörkel ums Auge *g*. Und ich möchte hier mal betonen, dass der Rock und die Stulpen meine Erstlingswerke waren. Die Kette hatte ich in Florenz gekauft, und sie wurde bis zum Auseinanderfallen geliebt.
Das neben mir ist allerdings nicht Henrik, sondern mein werter Ex, ich glaube, so würde er heute nicht mehr herumlaufen. Sehr schade...
Die Spikes hab ich damals gemacht, zum ersten Mal und nur mit einer halben Dose Haarspray.
Ich hab das Foto damals durch Zufall in den Weiten des Internet gefunden und leider keine Ahnung mehr, wem ich dafür danken muss.
Leider gibt es von den nächsten WGTs kein Bild von mir. erst wieder 2006 und da war schon kein großer Unterschied mehr zu den heutigen.

04 November 2011

Award und Katzenjammer

Schwarzchaos hat mir einen Award verliehen. Ich fühle mich wirklich geehrt und hab mich gefreut wie ein Schneekönig.


Die Regeln dazu:
  1. Verlinke den Blog dessen der dir den Award verliehen hat.
  2. Stelle ihn in einem Post vor.
  3. Verleihe den Award an sieben Blogger. Du kannst den Award auch an solche verleihen, die schon einen bekommen haben und du kannst auch dem einen geben, der dir einen gab.
  4. Teile es den „Gewinnern“ mit.
  5. Schreibe ein Post über deine Verleihung, in welchem du die verlinkst, die den Award bekommen.
Ich mache es mir mit der Vergabe ja immer nicht leicht, weil ich alle Blogs, die ich verfolge, gerne lese, aber ich habe mir ein paar ausgesucht.
Auch, wenn Schwarzchaos den Award auch von mir verdient hat, dieses hin und hergeschicke liegt mir nicht, doch an dieser Stelle sei noch einmal gesagt, dass ich ihren Blog sehr gern lese.

Der Award geht von mir an:
  • (auch, wenn sie ihn schon hat) Sorrowsplea, weil ihr Blog für mich immer wie eine sanfte Umarmung ist.
  • anti, weil sie mir mit ihren Posts so oft aus der Seele spricht.
  • frieda, weil ihre Fotos und selbstgefertigten Stücke so wundervoll sind (und ich mag diesen Tintenfisch)
  • Frollein Eve, ich liebe diese Art, wie sie schreibt. Ich wünschte, ich wäre auch so wortgewandt
Ich weiß, das sind nur vier Blogs und ich lese viel mehr, die ihn auch verdient haben, doch heute möchte ich es gern dabei belassen.

Und das ganze Wochenende bin ich nur mit mir und den Katzen alleine. Mein Liebster fährt nachher auf sein halbjährliches Männerwochende und ich muss schauen, ob der Kater das gut mitmacht.
Im Moment ist er wieder ein kleiner Psycho. Wir waren ja nun nicht im allgemeinen Alltagstrott und das hat sein Leben wieder dramatisch verändert.
Manchmal fällt es mir schwer, zwischen einer normalen und seiner psychotischen Blasenentzündung zu unterscheiden. Aber auch diesmal bleibt mir der Tierarzt wieder erspart, die minütlichen Toilettengänge sind nach einem Tag wieder auf normales Niveau herabgesunken.
Dafür musste die Bettwäsche einmal mehr gewaschen werden *Seufz*
Und ich hoffe, dass die Abwesenheit meines Herrn von und zu nicht wieder zu einer Steigerung führt.

03 November 2011

Fremd

Gestern Abend war das ASP Konzert in Köln.
Aber fangen wir doch von vorne an.
Aufgerüscht mit draculainspirierter Frisur ging es mit zwei Freunden per Bahn nach Köln. Mitten in der Bahn stellten wir dann fest, dass wir uns auf einander verlassen haben und daher keiner den Weg vom Bahnhof zur Halle kannte.
Folgen wir halt der schwarzen Meute, dachten wir. Pustekuchen... wir waren hinterher zwar eine schwarze Meute, aber von den 15 Mann wusste auch keiner den Weg. Wir kamen trotzdem pünktlich zum Schlange stehen.

Vorband waren Lahannya. Ich würde es solide nennen. Nicht bahnbrechend Neues, aber ich habe schon wesentlich schlechtere Vorbands gesehen. Leicht hatten sie es beim Publikum gestern allerdings nicht, war eben jenes doch ruhiger als man es bei Rheinländern vermuten würde.

ASP hingegen hatte die Leute natürlich sofort in der Hand.
Von der Setlist her...nunja, es ist nun mal die Tour zum neuen Album und dementsprechend hat er viele Lieder daraus gesungen. Und "Eisige Wirklichkeit" gefällt mir ja auch sehr gut (vermutlich, weil es so viel Ähnlichkeit mit den alten Liedern hat). Aber ich habe mich über "Schwarzes Blut", "Werben" und "Und wir tanzten" total gefreut. Warum die Dame von Lahannya allerdings bei einem Lied mitsingen musste, erschloss sich mir nicht ganz. Ich persönlich fand leider nicht, dass es das besser gemacht hat. Aber sein Kommentar, dass er um nichts in der Welt bei Carmen Nebel auftreten würde, hat das wieder wettgemacht. Ich habe diesen Seitenhieb auf den Grafen sehr genossen.
Es war gut, er war gut, wirklich, aber mir fehlte etwas zum Genial und Perfekt der letzten Konzerte.
Vielleicht liegt es daran, dass ich mit der neuen CD nicht viel anfangen kann oder dass ich ihn schon so oft gesehen habe. Möglicherweise fehlte mir Matze auch, ich weiß es nicht. Aber so war es eben nur gut.
Und voll. Das letzte Mal als ich ASP in der Live Music Hall gesehen habe, waren nur die Hälfte aller Besucher dort.
Und nach Hause wurden wir dann per Auto mitgenommen. Um 1 hab ich müde, glücklich und viel zu betrunken im Bett gelegen *gg*

Fotos gibt es keine besonders guten. Ich habe die ganze Zeit weiter hinten gestanden.

01 November 2011

Das Schwiegermutterproblem

Zu der Mutter meines Freundes habe ich ja schon länger ein eher gespanntes Verhältnis. Ich bin mir nicht wirklich einer Schuld bewusst, lediglich etwas nachtragend, aber ich nenne hier mal das Schlüsselerlebnis, auf dem meine - Distanziertheit - aufbaut (es war nicht das erste Gespräch dieser Art):

Beim Anwalt, ich war freundlicherweise spontan eingesprungen, weil eine Kollegin krank war (zu der Zeit war ich ohne Job, habe aber den Laden vorbereitet - wovon sie nichts wusste und das aus gutem Grund):
"Ach, du hier. Dann hast du ja endlich mal was Sinnvolles zu tun."
"Ich habe auch zu Hause was Sinnvolles zu tun"
"naja...wenn Du das meinst..."
Ab da war es wirklich vorbei und ich trage ihr das wirklich nach. Dazu möchte ich sagen, dass sie auch arbeitslos war.

Nun ja, jedenfalls zieht sie derzeit zusammen mit ihrer Mitbewohnerin um. 2 Häuser weiter. Beide, sowohl sie als auch ihre Mitbewohnerin sind krank. Können nicht wirklich etwas schleppen. Soweit okay, hab ich kein Problem mit. Aber ich habe ein Problem damit, dass man auch nach 4 Wochen noch keine Kartons gepackt und nicht einen Finger gerührt hat.
Hinzu kommt, dass die Mitbewohnerin zwei erwachsene Söhne hat, deren ganzes Zeug im Keller verrottet (20 Jahre alte Zeitungen, halbe uralte Chemiebaukästen, alte Stofftiere, Klassenhefte aus der Grundschule etc). Tja und die 20 Kisten aus dem Keller durften auch wir schleppen. Der eine Sohn meldet sich gar nicht und sieht es wohl nicht ein, die feinen Pianistenhände mal arbeiten zu lassen und seiner Mutter zu helfen und der andere lebt derzeit in Schweden. An dem Tag, an dem er hier war, war es ihm auch nicht möglich, etwas fort zu werfen. Er hat in die Kisten geschaut und gesagt, das solle alles mit rüber. Sprachs und verschwand wieder ohne einen Finger zu rühren.... Also haben wir erst einmal zwei Tage lang das Zeug dieser erwachsenen Mänenr durch die Gegend geschleppt.
Und dann traktiert die Mutter meines Freundes ihn ständig mit "du musst dieses, du musst jenes", verplant dessen Urlaub, weil man "ja jeden Tag helfen" kann.
Zwischendurch ist sie dann beleidigt, weil er eben nicht mehr so kann, wie er möchte und auch wenigstens ein kleines bisschen für sich von seinem Urlaub haben möchte. Und mein Liebster ist einer der zuverlässigsten Menschen, die ich kenne, bekommt er doch tatsächlich von ihr zu hören, er "wäre ja nicht immer so zuverlässig", sie wolle ja nur sichergehen, dass er auch wirklich auftaucht.
Da ist mein Freund dann so lieb und will nach der Arbeit vorbei kommen und ein paar Kisten schleppen (derzeit sind es etwa 50, hauptsächlich mit Büchern): Tür zu, keiner da, SMS von ihr mit "ach, ich bin erst halb 8 wieder zu Hause"

Heute hab ich einen kurzen Witz gemacht, weil ich mir beim Verrücken vom Fernseher den Arm gequetscht hab und spaßeshalber (mit Grinsen) sagte: "Na wenn dem Herrn seine Arbeit ja wichtiger ist, als mir zu helfen..."
Daraufhin meinte sie, mir mit bösem Gesicht zu sagen, dass das jawohl wichtiger sei und er doch schließlich unseren Lebensunterhalt damit verdiene. Ich wusste es. Ich wusste, dass sie denkt, ich liege ihrem Sohn auf der Tasche.
Er hat natürlich versucht, ihr zu erklären, dass dem nicht so ist und deutlich zu machen, dass ich es als Witz gemeint habe, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie es verstanden hat.

Ich kannte das bisher ja gar nicht, habe mich immer sehr gut mit den Eltern von Freunden verstanden, derzeit möchte ich aber platzen. Habt ihr auch so Probleme?

31 Oktober 2011

Urlaub

Die Hälfte meines Urlaubs ist schon um.Okay, es sind ja auch nur 4 freie Tage.

Nachdem der Freitag alles andere als erfreulich war und der Samstag nachmittag auch nicht das Wahre werden wollte (dazu gibt es auch noch einmal einen ausführlicheren Bericht) , war Samstag Abend und Sonntag wenigstens sehr schön.
Samstag Abend haben wir mit einem befreundeten Paar einen Spieleabend veranstaltet. Es begann mit "Spitz pass auf" (ich liebe es) ging weiter mit "Sagaland" und endete mit "Buzz". Sehr vergnüglich.

Und Sonntag war ich dann auf dem Stoffmarkt in Hennef.Und mein Liebster war so nett und fuhr tatsächlich mit. Dabei kann er diese rempelnden Weibsbilder und die Mnschenmasse nicht leiden. Dazu sind Stoffe nun einmal nicht sein Hobby.
Aber ich brauche ja nicht lange. Meist weiß ich, was ich will und stöbern finde ich zwischen all diesen drängelnden Rentnerinnen und keifenden Mittvierzigerinnen nicht angenehm.
Aber ein bisschen habe ich mitnehmen können. 2m Spitzenborte und je 50cm elastische Spitze, dazu Nähgarn, Maschinennadeln und 2m elastische Spitze.

Ich habe ja lange überlegt, aber der kuschelige Plüsch für 15,- €/m musste dann doch zurückbleiben. Ohne Quittungen (die man in der Hektik ja doch nicht bekommt) muss ich das Ganze ja als Privatentnehme verbuchen, auch wenn ich es für den Laden nutze.

Und daher fällt heute Abend auch der Besuch im Shadow flach. Ich würde wirklich gerne hingehen, aber ich kann es mir nicht leisten und auch für meinen Herzallerliebsten wär es ordentlich knapp.
Naja, irgendwannwerde ich meine Spinne schon noch einaml ausführen können.

Zumindest hab ich jetzt mal die komplette Bude geputzt und gestern ein 3 oder 4 Stunden langes Bad genossen (waren ja nur noch 150 Seiten, die ich im Buch lesen musste *hüstel* )

24 Oktober 2011

Zwangsneurose im Fernsehen

Ich sollte morgens einfach gar nicht mehr aufstehen.
Und ich brauche Veränderung. Ich brauche immer extrem viel oder extreme Änderungen, wenn es mir nicht gut geht.
Sieht es in mir nicht schön aus, muss um mich herum wenigstens alles schön sein.
Also wird um mich herum verändert, so dass ich es schön finde.
Es hat ganz schleichend angefangen, das Büro und Arbeitszimmer zu Hause wurde entrümpelt, Zeug in den Keller geschleppt, umgeräumt und neu geplant.
Der Sperrmüll wird heute Abend rausgestellt, damit mir die alten Sachen nicht im Wege rumstehen und im Schlafzimmer ist wenigstens meine Schmuckecke auch schon wieder entmistet und gemacht worden.
Dann habe ich gestern nach viereinhalb Jahren meinen Account in einem Browsergame gelöscht, einfach, weil ich in Aufräumwut war und ja nicht mehr so intensiv gespielt habe.
Der Nähblog wird auch umgestellt, wenigstens hab ich mich nach 50 gelöschten Posts wieder zusammengerissen und nicht weiter gelöscht. Ich könnt da noch dutzend Sachen rausnehmen, weil mir dieser Blog einfach nur chaotisch, unaufgeräumt und hässlich vorkommt. (halt so, wie ich mir derzeit) Er ist mir total peinlich, um genau zu sein..

Klingt irgendwie nach leichter Zwangsneurose...

wuaaah.....nun kam grad das ZDF rein mit Olaf Schubert rein.
Die filmen irgendein Tauschgeschäft oder sowas für die heute-Show mit Welke. Ich hab sie allerdings wieder rausgeschickt. Ich möchte nicht ins Fernsehen. Die eine Frau hat zwar nochmal versucht, mich zu überreden "Wir würden sie ja auch pixeln" aber ich mag einfach nicht. Und dann auch noch an einem Tag, an dem ich mich absolut nicht wohl fühle...auch nicht gepixelt. Ist das jetzt grundverkehrt gewesen? Wär das Werbung für mich gewesen? Gepixelt?
Außerdem werde ich bei sowas derart nervös, dass ich immer noch zittere... Ist es schlimm, nicht ins Fernsehen zu wollen? Warum hab ich jetzt das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen?


23 Oktober 2011

Walking on both sides

Ich habe heute mal etwas Neues versucht.
Bekanntlicherweise bin ich ja eine absolute Niete im Fotografieren. Aber mir war heute einfach mal danach. Also habich fotografiert. Die Ausbeute war - nun ja, nett ausgedrückt - gering.
Ich habe ein Foto gehabt, dass mir halbwegs gefiel und habe es einfach mal mit meinen mehr als bescheidenen Photoshopkünsten bearbeitet.
Aber das Ergebnis gefällt mir trotz allem. Ich finde, man sieht kaum, dass der Schädel alles andere als echt ist. An Augen und Nase hätte ich sauberer radieren können, allerdings war ich zu dem Zeitpunkt nicht davon ausgegangen, dass das Bild etwas werden würde. Das im Hintergrund ist übrigens ein handgearbeitetes Kerzenwindlichthalterdings aus Wachs. Alfred hat ihn mir geschenkt als Dank für das Arbeiten auf dem Amphi.
Ich gehe mit Sicherheit weder unter die Fotografen noch unter die Bildbearbeiter. Da sollen die tun, die es können. Aber hin und wieder zum Zeitvertreib werde ich so etwas wiederholen.

Natürlich habe ich die Vorherversion nicht gespeichert: Warum sollte ich auch jemals weiter als bis vor 5 Minuten denken *g* Aber das Ergebnis reicht hoffentlich.
Schwesterherz, sei stolz auf mich, ich habe sogar mit verschiedenen Ebenen gearbeitet.

21 Oktober 2011

Die Schatten werden länger

Die Häßlichkeit empört uns nicht,
die Schönheit scheint uns längst banal,
die gute Tat belehrt uns nicht,
die böse Tat ist uns egal.

Denn alle Wunder sind geschehn
und alle Grenzen sind zerstört,
wir haben jedes Bild gesehn,
uns alle Klänge totgehört.
Und alle Fragen sind gestellt
und alle Chancen sind verschenkt.
Wir sind die letzten einer Welt,
die stets an ihren Selbstmord denkt.

Passende Worte in passender Zeit...
Gestern sind wir in "Elisabeth" gewesen.

Und ich fand es sooo schön. Ich war schon lange nicht mehr in einem Musical und obwohl ich nicht unbedingt ein Freund von neumodernen Inszenierungen bin, machte mir das digitale Bühnenbild recht wenig aus.
Ich mochte Musik und Stimmen, die Darstellung und die Atmosphäre, die entstand. Und ganz ehrlich, wenn der Tod so ist, dann stürze ich mich heute noch vom nächsten Hochhaus *schmacht* Ich bekomm die Besetzung leider nicht mehr namentlich zusammen, aber ich glaube, der Tod war Martin Pasching. Im Grunde genommen egal, aber ich fand ihn toll.
Ich fand es ein wenig beunruhigend, dass ich sowohl Kronprinz Rudolf als auch Elisabeth so gut verstehen konnte, aber ich denke, die haben eben ihre Charaktere sehr gut verkörpert.
Vollkommen überflüssig fand ich allerdings die Szene mit dem Nationalsozialismus. Natürlich gehört so etwas in diese Zeit und muss auch mit in die Geschichte, aber auf den Hitlergruß und das "Sieg Heil" hätten sie verzichten können.
Wenigstens hat daraufhin niemand geklatscht.
Selbstverständlich haben wir uns aufgerüscht. Und ich fand es persönlich sehr schade, dass wir die einzigen zu sein schienen, die sich ein wenig Mühe gemacht hatten.
Sehr niedlich war, als die ältere Dame neben mir mich fragte, ob ich auch mitspielen würde.

Es war jedenfalls ein kurzweiliger und gelungener Abend. Ich bekomm die Melodien einfach nicht mehr aus dem Kopf und es bleibt mal wieder eine gewisse Sehnsucht nach Romantik und einer anderen Welt zurück.

18 Oktober 2011

Looooooser

Wenn ich nicht meinen Liebsten hätte, der mich jeden Abend wieder mühsam aufbaut....

Ich kann nicht mehr und ich mag auch nicht mehr. Gestern bin ich ständig in Tränen ausgebrochen.
Ich kann nur jede Nacht hoffen, nicht wieder aufzuwachen. Denn wache ich kurz auf, fangen meine Gedanken an, sich im Kreis zu drehen, wie ich das um Himmels willen packen soll. Wie ich verhindern kann, irgendjemandem auf der Tasche zu liegen, wo ich noch mehr sparen kann. Was ich noch bestellen muss, wieviel ich investieren soll und wer noch was von mir erwartet.
Und jeden Tag sitze ich wieder hier und habe das Gefühl, dass alles eine Riesenfehlentscheidung war und dass ich eben einfach eine Null bin, die im Leben nichts Vernünftiges auf die Reihe bekommt.
Was versuch ich noch, mich vom Gegenteil zu überzeugen, das ist doch sinnlos....

Und jeden Tag habe ich mindestens zwei Bettler hier drin. Scheint ein einträgliches Geschäft zu sein, vielleicht sollte ich das auch versuchen. Und nein, ein Foto mit zwei Kindern und unverständliches Genuschel in einer Sprache, derer ich nicht mächtig bin, verleiten mich NICHT dazu, jemandem Geld zu geben, das ich ohnehin nicht besitze.
Und auch der Pudel des Wanderzirkus, der hier seit 2 Monaten alle drei Tage reinschneit wird mich nicht überzeugen. Ob sie mich dann verfluchen oder nicht (und ja, das haben sie ernsthaft. Ich komme nämlich jetzt in die Hölle, weil ich so unfreundlich bin und sie meines Ladens verwiesen habe)



14 Oktober 2011

Man kennt den Vogel an den Federn.

Als ich gestern morgen durch kaltes, graues Wetter zur Arbeit ging und über die Schlechtigkeit der Welt nachdachte (muahahaha...) sah ich auf dem Ententeich statt der Enten einen Reiher stehen.
Und ich mag Reiher halt unheimlich gerne, deshalb musste ich ihm quasi einen Post widmen. Warum auch nicht. Ich habe derzeit kaum Neues zu berichten und/oder das Bedürfnis zu schreiben.
Möchte allerdings auch niemanden hier langweilen, summa summarum: Ein Reiherpost :)

08 Oktober 2011

You see all my light and you love my dark

Mein Herzallerliebster ist mit seinen Kumpels einen trinken, also habe ich den heutigen Abend vollkommen für mich.
Nach einer weile belanglosem Surfen auf meinem PC bin ich irgendwie in meinen alten Ordnern gelandet. Das meiste hab ich ja mittlerweile auf dem PC im LAden, aber die ganzen alten Fotos und Erinnerungen halt nicht.
Beim Durchklicken der Fotos ist mir mal wieder aufgefallen, wie sehr mir Janina und Inga hier fehlen. Die beiden waren und sind die letzten, die ich wirklich in mein Leben gelassen habe. Und jetzt sind sie soweit weg *seufz*
Überhaupt... in diesem Ordner waren so viele Leute, die mal in meinem Leben eine Rolle gespielt haben. Mal eine kleine, für kurze Zeit und mal haben sie doch sehr dazu beigetragen, dass ich so bin, wie ich bin. Einige haben sich hinein geschlichen und andere landeten mit einem Paukenschlag vor mir. Im nachhinein sind die leisen die angenehmeren gewesen *g*
Jedes Mal, wenn ich die Bilder betrachte, frage ich mich, wer von ihnen wohl hin und wieder an mich denkt, wie ihr Leben mittlerweile aussieht und wessen Foto nächstes Mal dabei ist, der mein Leben wieder leise verlassen hat. Oder ob ich einem von ihnen mal wieder begegnen werde.

06 Oktober 2011

Black Flowers

Da ich heute dank meiner gezerrten Schulter nicht großartig was tun kann und das sitzen am PC so halbwegs das einzige ist, was funktioniert, habe ich ein wenig am Design herumgebastelt.
Was heißt ich... Hintergrund und Header stammen natürlich wieder von der wahren Künstlerin der Familie, meiner Schwester.

Und nach einigem Hin und her hat sie die *hüstel* unglaublich genaue Vorgabe *hust* meinerseits, nämlich "schwarzromantisch" dann auch in meinen Augen wirklich gut umgesetzt. Allerdings macht es Blogger einem wirklich nicht leicht, die richtige Hintergrundgröße herauszufinden. Aber schlussendlich hat es dann doch irgendwie funktioniert.

Und nachdem mein Tag die Zukunft auch nicht rosiger gemacht hat (außer der Moment, in dem ich merlinas Wundertüte auspacken durfte), gibt es heute auch nochmal etwas Neoklassik. Im Moment ist mir nach sehr Ruhigem zumute.



05 Oktober 2011

Artésia

Mir ist so nach...ach keine Ahnung. Ich gehöre einfach nicht hierher...ich passe nicht in das, was alle Gesellschaft nennen...

02 Oktober 2011

Süße Überraschung

Ich danke Euch für Eure Kommentare wirklich sehr.
Und wenn wir schon dabei sind - dieses Prachtstück von Figur muss ja gehalten werden, zumindest scheint mein Herzallerliebster so zu denken.
Denn als ich Freitag Abend nach der Arbeit nach Hause kam, bot sich mir folgendes Bild (er schaut immer so, wenn ich ihn fotografiere*g*):

Er hat tatsächlich den versprochenen Apfelkuchen gebacken. Und vor allem war das sein allererster selbst udn allein gebackener Kuchen. Nach mühsam im Internet recherchiertem Rezept (alles Komplizierte wird weggelassen und aus den übrig gebliebenen gemeinsamen Nennern wird der Teig*g* )
Ich muss sagen, das Zwischenstück und das Rezept haben mich anfangs ein klein bisschen skeptisch gemacht. Aber das Ergebnis -mjam mjam-einfach köstlich.

Da wir heute bei seinem Vater waren, ist der Kuchen auch schon alle. Ich konnte wirklich kaum widerstehen und bin so stolz auf meinen Bäckermeister. Er auf sich übrigens auch :)

30 September 2011

"Schön, dass Sie dazu stehen"

Ich hab es so satt und die Nase gestrichen voll *seufz*
Ich war immer sehr zufrieden mit mir und mochte mein Äußeres und meine Figur sehr gerne. Es ist mir bewußt, dass ich Übergewicht habe, aber das ist mir vollkommen egal. Ob ich nun 10 kg drüber oder drunter bin ist mir latte. Ich habe in meinem Leben von Größe 38 bis 48 alles mitgemacht und habe mich immer wohl gefühlt, scheiß auf eine Nummer in einer Hose.

Aber seit ich den Laden habe, wird das "mir selbst gefallen" sehr anstrengend.
Das hat nichts damit zu tun, dass ich auf die Meinung anderer hören würde, sondern damit, dass ich unglaublich viel Energie in Rechtfertigungen stecken muss.
Und darauf hab ich einfach keine Lust mehr. Ich sollte mich für mich selbst nicht rechtfertigen müssen. Und vor allem sollte man mir nicht ungefragt Gespräche über meine Figur aufdrücken. ich geh doch auch nicht zu Fremden und fange an, mit ihnen über ihre Haarfarbe oder ihre Nase oder Schuhgröße zu diskutieren.

Beispiele gefällig?
"...war so ein Mädchen, wie Sie, kräftiger, ABER TROTZDEM sehr nett."
"..., die ja auch mehr auf den Rippen haben, ich seh´ das ja an Ihnen"
"... finde ich ja gut, dass Sie SO DAZU stehen können"
"...nein, ich hab ja eine ähnliche Figur wie Sie, da steht mir das nicht" (während ich das anhabe)
"Aber für ein Korsett muss man ja schlank sein, Sie ziehen das doch auch nicht an, oder?"
"Dir glaub ich ja, dass Du dich wohlfühlst, aber anderen, die so sind nicht"
"Meine Oma sagt immer, hauptsache die 38 passt"

Wieso ist es ungewöhnlich, dass dicke Frauen nett sind? Und was soll das heißen so dazu stehen: "Sie sehen nicht gut aus, aber schön, dass es Sie nicht stört?"
Natürlich weiß ich, dass ich in einem Bekleidungsgeschäft stehe, ABER ich stehe auch nicht vor der Kundin und sage: "Jemand mit ihrer Figur sollte das nicht tragen" oder "Wenn ich mir Sie so anschaue, dann fänd ich es besser, wenn Sie schlank wären"

Und ganz ehrlich. Wenn aus der 38 eine 40 wird? Wer außer einem selbst hat da was zu kamellen? Welche Auswirkung hat das bitte schön auf Umfeld, Wirtschaft, Freizeit, Politik, Hobbies, Leben der anderen? Genau, nada. Meine Hose, mein Leben, meine Figur.
Warum können die Leute nicht einfach den Mund halten, wenn sie mit sich selbst nicht zufreiden sind und müssen sich unbedingt jemanden suchen, der es in ihren Augen noch schlechter erwischt hat. Und das vor allem hinausposaunen?
Deren Leben interessiert mich nicht.

Und trotzdem bin ich eben auch hauptsächlich ein Mensch und sozial irgendwo aktiv. Natürlich bleiben solche Sätze hängen und man fragt sich, ob andere nicht recht haben? Und hier kommen wir zur Energieverschwendung. Sie haben nicht recht, solange es mir gut mit mir geht.

16 September 2011

5 Jahre Treue

und alles, was ich jetzt noch habe, ist der Ersatzschlüssel.
Meine geliebte Gruftmöhre rollt auf ihren letzten Parkplatz. Und weil sie spontan mitgenommen wurde, als mein Herzallerliebster seinen Schrotthaufen verschachert hat, konnte ich nicht einmal Tschüss sagen.
Und für meinen kleinen Corsa hab ich nicht einmal mehr was bekommen. Aber ich hab den Galgenbaum, die Totenkopfkissen und den Schädel von der Ablage natürlich wieder rausgenommen. Nur die Spinne am Kofferraum ist geblieben und mitgegangen.
Das Möhrchen hat mit mir ne Menge mitgemacht. Hat mich zum Nightliner bei der To-Die-For-Tour nach Hamburg gebracht, war zwei Wochen in Bochum in Urlaub, ist treu zu meinen Eltern ins Eichsfeld gefahren und hat mich nach Leipzig begleitet.
Aus meinem Traum einen Corsa Oldtimer zu fahren ist nichts geworden und ich werd sie sehr vermissen.
Bye bye Möhrchen.
Jetzt kommt erst einmal wieder eine autolose Zeit, aber ich hoffe, ich darf das neue von meinem Herzallerliebsten ein bisschen verschönern.

Tjaaa und dann hatte ich gestern noch ein Gespräch, das mich wirklich sehr geärgert hat. Es ging um einen Kunden, der bestellte Schuhe abholte:
Nachtkatze: Bei 20 Euro Anzahlung bekomm ich dann noch 65 Euro.
Kunde: Wieso 65 ?
Nachtkatze: Weil die Schuhe 85 kosten
Kunde: Und was ist mit dem ausgeschriebenen Preis?
Nachtkatze (weiß genau, dass da 85 auf dem Preisschild steht): Welcher ausgeschriebene Preis?
Kunde: Bei Zalando. Da kosten die nur 65.
Nachtkatze vollkommen irritiert: Ich bin aber nicht Zalando.
Kunde: Aber da muss man doch was machen können.
Nachtkatze: äh..nein, die kosten hier 85

AAAAAAHHHHHH. Ich könnt so... *explodier*
Im Endeffekt hatte ich keinen Bock mehr auf den und hab ihm 5 Euro erlassen. Aber er wußte doch den Preis, als er die Schuhe bestellt hat.
Kann mir das jemand erklären? Warum muss ich ständig betonen, dass ich nicht EMP, C&A, Bijou Brigitte und jetzt auch noch Zalando bin??

13 September 2011

Und noch ein Geburtstag

Mein kleiner Laden wurde am Sonntag ein Jahr alt. Da ich derzeit nicht wirklich viel zu feiern habe, habe ich den Tag eher so verstreichen lassen, mich aber natürlich über die Glückwünsche bei Facebook gefreut.

Gestern kam dann Linda mit einer kleinen Überraschung für mich an. Sie hatte einen Schokoladenkuchen anlässlich des Jahrestages gebacken. Den Raben darauf hab ich leider erst bemerkt, als ich schon die Füße abgeschnitten hatte *hust*
Aber ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut.

08 September 2011

Um Meinetwegen

Es ist ja doch vollkommen egal, was ich mache. Es ist und bleibt sinnlos.

Und ich habe keine Lust mehr, immer nur das Schlechte im Menschen zu vermuten und jedem mit Misstrauen zu beggenen, um dann festzustellen, dass es tatsächlich notwendig war.
Ich möchte endlich mal wieder vollkommen entspannt mit jemandem reden, ohne mich fragen zu müssen, was er sich davon erhofft....
Das macht mich so unendlich traurig. Wer mich nicht um meinetwegen mag, soll mich doch bitte in Ruhe lassen.

30 August 2011

Alte Dame

Wieder Jahr älter und keinen Tag weiser *g*

Im Grunde genommen war es ein Geburtstag wieder nach meinem Geschmack. Wo ich die letzten JAhre noch gefeiert habe, wollte ich dieses Jahr einen vollkommen ruhigen und am besten normalen Tag.
Größtenteils hat das auch funktioniert.
Ich habe mich sehr über alle Glückwünsche gefreut, ob persönlich, telefonisch, per Brief oder per Internet. Ich bin doch immer wieder gerührt und erfreut, wer alles an mich denkt.
Ich hab ganz wunderbare Aufmerksamkeiten bekommen, im Oktober geht es mit Anja in das Musical Elisabeth und zwar volkommen aufgerüscht, muahahaha.
Und mein Herzallerliebster hat mir mein so heiß ersehntes PC-Spiel geschenkt und einen wundervollen Abend mit einer neuen Grafikkarte. Zudem habe ich von einem lieben Freund noch extra "Rabenschwarz" Feuerzeuge bekommen *strahl* und von Marion und Sita tollen Bastelkram... hachmach. So lieb...

Besonders habe ich mich über einen Brief gefreut, der direkt viel zu früh kam und mich mindestens 8 mal hat vor Neugier sterben lassen.
Liebe, liebe sorrowsplea, ich danke Dir vielmals und kann Dir versichern, dass ich mich wirklich wahnsinnig über die Ohrringe gefreut habe. So sehr, dass ich sie nicht mehr abnehmen mag *g* Ich glaube, ich habe sie mindestens jedem 4 mal gezeigt. Das Silberne sind kleine Rabenschädel und am anderen Ende hängen kleine Federn, ich bin so verliebt.

27 August 2011

Sonnenfinsternis

Gestern Abend ging es endlich mal wieder zur Sonnenfinsternis ins Shadow.
Ursprünglich wollte ich mich ja so richtig aufrüschen und kalken, aber es wurde dann des Wetters wegen doch schlichter. Nur der kleine Reifrock und ohne Mühlsteinkragen. Leider hab ich vergessen, ein Komplettbild zu machen, Asche auf mein Haupt. Es gibt leider nur schlechte Haar und dunkle Make-Up Bilder *gg*
Zumindest hab ich die Frisur ausprobiert, die ich nächstes Jahr auf dem WGT machen möchte. Beteiligt sind da ein geflochtener Zopf und Schillerlocken.
Für den Anfang war es okay, die Locken müssen höher und in meine Strähnen vorne müssen auch welche rein. Aber bei der Luftfeuchtigkeit gestern hätten die keine 2 Sekunden gehalten. Ohnehin ist es mir vorne noch zu...platt. Da muss ich mir was überlegen.

Und es war sooo schön, mal wieder da zu sein. Musiktechnisch hatte der DJ schon bessere Tage, aber ich hab eine Menge Leute getroffen und konnte trotzdem tanzen.
Ich lass die Cyber ja gern Cyber sein, nichtsdestotrotz tut es auch gut, mal keinen der Kickboxer auf der Tanzfläche zu haben, und etwas anderes als Störgeräusche aus den Boxen zu hören. Ich hoffe ja, dass ich es nächsten Monat wieder schaffe, hinzufahren.

21 August 2011

Auf Spurensuche in die Vergangenheit

Ich habe mich heute endlich mal an etwas gesetzt, das hier schon eine ganze Weile auf mich wartet. Ahnenforschung oder was ich dafür halte.
Ein Freund hatte mir wunderhübsche, alte Rahmen geschenkt und die sollten natürlich den passenden Inhalt bekommen. Nicht irgendwelche alten Fotos, sondern solche, die auch einen Bezug zu mir haben.
Also habe ich meine Oma gebeten, mir doch ein paar alte Fotos zu schicken. Am Telefon meinte sie noch, sie hätte aber keine sehr alten. Pustekuchen, was ich bekam, war ein wahrer Schatz. Und sie hatte sich auch die Mühe gemacht, bei den meisten dazu zu schreiben, wer auf den Bildern zu sehen ist.
Und nachdem ich gerade noch einmal mit ihr telefoniert habe, dürfte ich die Verwandtschaftverhältnisse jetzt auch zusammen bekommen.
Auf dem oberen Bild ist meine Urururgroßmutter zu sehen. Sie ist die Ururoma von meinem Großvater. Das Bild wurde 1916 aufgenommen. Leider stand nur bei diesem eine Jahreszahl dabei, aber die vielen "ur"s vor den eltern machen mich manchmal ganz schön schwindlig. Das sind fast 100 Jahre.
Daneben ist mein Urgroßvater, der Vater meiner Großmutter. Er ist 1895 geboren und erst 1971 gestorben. Zwei Weltkriege hat er mitgemacht.

Er ist auch noch einmal auf dem unteren Bild in der Uniform des ersten Weltkrieges zu sehen. Neben ihm im Rahmen sind meine Urururgroßeltern zu sehen. Sie gehören ebenfalls zu meiner Großmutter.

Sie hat mir auch noch weitere Bilder mitgegeben. Ich habe noch keine passenden Rahmen dafür, aber ich werde sie bis dahin in Ehren halten. Auf zweien kann man kaum noch etwas erkennen. Und auf einem schauen meine Vorfahren nicht unbedingt so, als seien sie stolz auf ihre Nachfahren *g*

Museumsbesuch

Gestern Mittag beschloss mein Herzallerliebster spontan, mich ins Alexander Koenig Museum nach Bonn zu entführen. (Zum Dank hab ich ihn eingeladen)
Leider sind die meisten Bilder nicht sehr gut geworden und irgendwie sind fast nur Vögel übrig geblieben.

Von außen finde ich das Gebäude ganz wundervoll mit seinen Statuen und Löwen.
Aber bevor ich ins schwafeln gerate, trage ich lieber ein paar Fakten zusammen:
"Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) ist eines der großen naturgeschichtlichen Forschungsmuseen in Deutschland. Den führenden Ruf hat sich das Museum durch die Dokumentation, Erforschung und Erklärung von Artenvielfalt (Biodiversität) erarbeitet.
Das "Herz des Museums" bilden die bedeutenden wissenschaftlichen Sammlungen, die sich auf die Wirbeltiere und Insekten in Landlebensräumen konzentrieren. Diese Sammlungen stellen die Grundlage der vielfältigen, im Museum Koenig bearbeiteten Forschungsthemen dar." (Quelle: www.zmfk.de)

Im Grunde besteht die komplette Ausstellung aus ausgestopften Tieren und hin und wieder wird mir bei den leblosen Augen ein wenig schwer ums Herz. Nichtsdestotrotz war es interessant, so viele, auch heimische Tiere zu sehen, wiederzuerkennen oder neu zu lernen.
Erschreckend auch die Informationen, wieviele der Tiere vom Aussterben bedroht sind. Nicht, dass ich das nicht schon gewußt hätte, aber wenn man es noch einmal so vor Augen geführt bekommt...

Auf meinen Bildern gibt es aus der europäschischen Region die Fledermaus und den Raben, aus der Polarregion den Polarfuchs und aus Afrika das Krokodil

In der Vogelwelt fand sich der australische Leiervogel. Aber das müsst ihr selbst gehört haben:


Desweiteren habe ich aus der Vogelwelt noch ein Bild von einem Kiwi und einer Harpye mitgebracht.

"Kiwis sind die kleinsten aller Laufvögel. Sie sind 35 bis 65 Zentimeter lang, bis 35 Zentimeter groß und ein bis fünf Kilogramm schwer.
Kiwis haben zwar noch kleine, vier bis fünf Zentimeter lange Flügel, sind aber nicht in der Lage, damit zu fliegen. Sie besitzen keinen Schwanz, was dazu beiträgt, dass sie eine ungewöhnliche ovale Körperform haben. Zu diesem Erscheinungsbild tragen auch die weit nach hinten verlagerten Beine bei. Diese kräftigen Beine tragen, wie bei den meisten Vögeln, vier Zehen; mit ihnen vermögen Kiwis gut und schnell zu laufen. Längere Fluchtdistanzen erübrigen sich aber meist in ihrem unübersichtlichen Lebensraum.
Der Kopf der Kiwis ist relativ klein, der Schnabel sehr lang und nach unten gebogen." (Wikipedia)

"Die Harpyie ist eine sehr große, kräftig gebaute Greifvogelart. Sie kommtin den tropischen Wäldern Mittel- und Südamerikas vor und ernährt sich dort vor allem von Faultieren und Affen. Die Harpyie gehört zu den größten Greifvögeln der Welt und ist wohl der physisch stärkste Greifvogel. Der Rumpf ist überaus kräftig, die Flügel sind relativ kurz und sehr breit, der Schwanz ist dagegen relativ lang. Körperbau und Färbung der Harpyie sind typisch für Greifvögel, die im Wald leben und dort schnelle und relativ große Beute jagen. (Wikipedia)"

Im Keller des Museums gibt es ein kleines Vivarium mit lebenden Tieren. Eine Handvoll terrarien mit Fröschen, Nattern und Eidechsen, sowie zwei Aquarien. Unter anderem eines mit einem afrikanischen Lungenfisch. Ich war mir sicher, das Tier ist tot, bis es sich aufgerichtet hat und an der Wasseroberfläche Luft geholt hat. Für mich ein merkwürdig anmutendes, aber umso faszinierenderes Tier.


Beendet haben wir den Rundgang dann im Bistro bei lecker Waffeln mit Eis und Kirschen, bzw hatte mein Liebster Schnitzel mit Kartoffelsalat.