26 November 2011

Zum Tanze

Gestern Abend ging es wieder zur Sonnenfinsternis. Leider schaff ich es einfach nicht so regelmäßig wie ich gerne möchte und nächsten Monat muss leider wieder ausfallen, da wir am 24. schon sehr früh gen Harz aufbrechen, um ein paar Tage bei meiner Familie zu verbringen.

Da der liebe Max gestern vorher noch im Theater war, sind wir auch erst gegen Mitternacht im Shadow aufgeschlagen. Musiktechnisch habe ich von Dalecooper schon besseres gehört, aber getanzt hab ich trotzdem eine Menge. Und Wein getrunken, oh ich liebe den Wein da.
Besonders gefreut hab ich mich, Nini und die mottenprinzessin zu treffen. Auch wenn Nini und ihr Mann doch sehr früh (*hust* ja ich weiß, ich war spät da) wieder gehen mussten. Überhaupt war es gestern recht voll. So falsch ist das nicht, denn dann bleibt uns die Sonnenfinsternis wenigstens erhalten.
Um halb 4 gingen dann schließlich die Lichter an und wir fuhren nach Hause. Die Entscheidung, den 4. Samstag im Monat den Laden geschlossen zu halten, war nicht verkehrt. Ich möchte gerne einmal im Monat nicht auf die Uhr schauen müssen, wenn ich ausgehe.

Schminktechnisch wurde gestern mal wieder gekalkt. Das Foto hab ich sehr aufgehellt, damit man überhaupt etwas erkennen kann.
Mit Outfitbildern verschone ich euch, bis auf das Korsett war es das gleiche wie beim ASP Konzert. Ein WGT Probelauf, denn es ist das Freitagsoutfit. Und ich bin äußerst zufrieden :)

Und da ich die Angewohnheit habe, nachts, wenn ich nach Hause komme, meine großen Röcke einfach irgendwo liegen zu lassen, hatte sich Kamikaze ein neues Lieblingsplätzchen gesucht.

Und endlich hat sich das Problem mit meinem alten Auto erledigt und ich habe keine Probleme mehr mit den Behörden und der Versicherung. Hat sich alles zum Guten gewendet. Zusätzlich bin ich noch auf einen Ball eingeladen worden. Mal schauen, wie das wird, ich war noch nie auf einem richtigen Ball (und ich habe das Gefühl, dass das auch kein richter werden wird).

Die Sache mit den Praktikanten muss ich jetzt noch einmal überdenken. Meine derzeitige möchte gerne verlängern, aber ein anderer hatte noch angefragt, ob ich ihn dazwischen scheben kann. Gnah...dabei hab ich gar nichts zu tun für die...

21 November 2011

Mehr Farbe

Das war irgendwie der Titel des Shootings, dass ich letzte Woche mit Marion hatte.
Sie meinte, ich bräuchte dringend mehr Farbe auf meiner Sedcard und nur schwarz wäre doch langweilig.
Da bot sich der Schmuck, den sie für centric-art fotografieren wollte auch an. Er war nämlich nicht silbern.

Ich hab mich den ganzen Tag über nicht sehr shootingtauglich gefühlt, aber nachdem ich mir die Haare (natürlich hatte ich auch noch ein Haarteil vergessen) gemacht hatte und ein wenig mit farbigem Lidschatten herum experimentiert habe, ging es mir schon besser.
Wir haben uns auf zwei Sets beschränkt. Einmal wurde es doch wieder recht dunkel für den grün-kupfernen Schmuck.
Und dann wurde es rot, orange, kupfer, gold und braun.
Ich finde, das Bild gut, es ist schön bearbeitet, der Bildschnitt stimmt, ich schaue nicht zu dämlich aus der Wäsche.....aber.
Aber ich stimme mit dem allgemeinen Tenor überein. Das bin ich nicht. Das ist nicht meine Farbe. Das passt nicht zu mir. Ein schönes Bild, aber dabei bleibt es, meiner Meinung nach. Vielleicht wäre es in blau, lila oder grün anders, aber am wohlsten fühl ich mich halt immer noch in schwarz.

Naja, ich werde nie wirklich Model sein, also muss ich auch keine Richtlinien erfüllen. Daher darf ich auf meinen Bildern ich sein. Experimente hin und wieder sind nett, aber ich brauch es nicht übermäßig bunt.
Aber das Shooting selbst war wie imemr sehr amüsant und angenehm. Ich arbeite gerne mit Marion zusammen, gerade auch wegen ihrer Detailverliebtheit.

20 November 2011

Zu Blankenberg

Gestern waren wir auf dem Mittelaltermarkt in Blankenberg.
Marion hat uns anlässlich ihres Geburtstages zum Spanier eingeladen und es bot sich an, voerher auf dem Markt vorbeizuschauen.
Wir alle waren noch nie da und wollten endlich einmal dort auftauchen und uns ansehen, wovon alle so schwärmen.
Das Ambiente war wirklich schön. Ein Markt innerhalb der Stadtmauern um die Kirche und auf dem kleinen Marktplatz. Es gab auch ein Gesangsduo, das mir recht gutgefallen hat und es war zwar voll, aber nicht überlaufen, trotz des schönen Wetters.
Der Blick übers Land war richtig schön, leider habe ich vergessen, davon ein Foto zu machen. Die Luft war so klar, dass man sogar die Abtei deutlich erkennen konnte. Auch von der Burg gibt es kein Foto, ich hab erst später daran gedacht, überhaupt die Kamera aus der Tsche zu holen.

Aber trotz allem fand ich den Markt jetzt nicht sehr mittelalterlich. Zwar war ein wenig Handwerk vertreten (Schmied und Buchbinderei), aber mich störten doch die Grillbuden, die einfach nur einen Ballen Stroh vor die Biertische gestellt hatten und sich mittelalterlich nannten.
Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber das ganze machte auf mich eher einen gewollt- und- nicht- gekonnt- Eindruck. Vielleicht hatte ich auch aufgrund der ganzen begeisterten Erzählungen eine falsche Vorstellung.

Nach Odin-Trunk und warmem Honigmet sind wir dann gegen Abend zum Spanier aufgebrochen und haben den wirklich schönen Tag bei Cocktail und Tapas ausklingen lassen.

18 November 2011

Nur wenn Du mir, dann ich Dir

Die Weihnachtszeit rückt näher und damit wird das Thema Geschenke wieder aktueller.

Ich persönlich feiere kein Weihnachten. Entweder ich mag jemanden das ganze Jahr über oder ich kann ihn auch an Weihnachten nicht leiden.
Jedenfalls gibt es da diese Sache mit den Geschenken.
Wenn ich schenke, dann brauche ich keinen Anlass. Dann möchte ich einfach jemandem eine Freude machen, weil ich ihn mag und das Wichtigste: Ich erwarte absolut keine Gegenleistung, abgesehen von einem höflichen Danke vielleicht. Denn es ist, was es ist: ein Geschenk. Umgekehrt sehe ich es genauso. Schenkt mir jemand etwas, dann freue ich mich wirklich sehr, aber ich fühle mich nicht verpflichtet, etwas zurückzugeben.

"Ein Geschenk ist die freiwillige Übertragung des Eigentums, zum Beispiel einer Sache oder einem Recht an einen anderen, ohne eine Gegenleistung zu verlangen. "

So handhabe ich das für mich und fahre damit eigentlich ganz gut. Aber ich scheine damit recht selten mit der Mehrheit konform zu gehen. Ich bin jetzt schon zweimal gefragt worden, ob "wir uns denn etwas zu Weihnachten schenken" würden.
Bei so etwas kommt dann automatisch von mir ein "nein". Ich schenke niemandem etwas, nur weil er mir etwas gibt oder weil die Gesellschaft "konsumpflichtige Tage" wie Valentinstag erfunden hat. Das ist dann kein Ausdruck von Zugewandtheit, sondern einfach lästige Pflicht. Und um ehrlich zu sein, die Leute, die etwas wollen, nur weil sie mir mal etwas gegeben haben, die dürfen erst recht lange warten.
Ich überrasche gern, das wäre dann vollkommen hinüber. Natürlich schenkt man sich auch mal gegenseitig etwas, aber doch nicht abgesprochen? Seh ich das zu eng?
Mit Sätzen wie "der hat mir ja auch nichts geschenkt" verrät man einiges über sich. Ich war dieses Jahr auf drei Hochzeiten und wirklich überrascht, wie die Leute da gegeneinander aufgerechnet haben und was "Pflicht" ist, was man geben muss.

Ähnliches gibt es bei auch bei Dshini (ich bin mir recht sicher, dass fast alle wissen, was gemeint ist *g*) Ich erfülle gerne Wünsche, einfach, weil ich der Meinung bin, dass die Leute sich einfach freuen, wenn es mal schneller geht.
Natürlich freue ich mich, wenn ich auch etwas zurückbekomme oder ein Danke da ist. Aber ich bekomme ein ganz mieses Gefühl, wenn ich sofort auf den Dshin genau eine komplette "Rückzahlung" bekomme. Da entsteht bei mir der Eindruck, dass ich da etwas falsch gemacht habe.
Aber bei dieser "Community" ist die Bedeutung des Wortes "Spende" ja auch bis hin zum Grotesken verzerrt worden....

14 November 2011

What if

Heute etwas Musik. Eigentlich höre ich Emilie Autumn überhaupt nicht, aber Liar zusammen mit ASP ist grandios und dieses Lied hier finde ich auch ganz bezaubernd:

13 November 2011

Von Familie und Nasenringen

Am Samstag waren meine Großmutter und mein Vater zu Besuch. Sie wollten endlich einmal den Laden begutachten. Ich hab zwar schon über ein Jahr auf, aber die 350km wollen auch erst mal gefahren sein. Und mein Vater ist Landwirt, also selbst und ständig, wie ich auch ^^
Es war ein ganz toller Tag, auch wenn mir meine Praktikantin etwas leid getan hat. Die musste sich den ganzen Familienquatsch antun und war, glaube ich, recht erleichtert, als ich sie früher nach Hause geschickt habe *g*
Leider sind die beiden nicht lange geblieben. Ich hatte ja bis 14.00 Uhr den Laden auf, danach waren wir beim Italiener, kurz zu hause und dann war es auch schon wieder halb fünf.
Für meine 80jährige Großmutter waren die paar Stunden doch sehr anstrengend, aber sie hatten ja auch noch die ganze Rückfahrt vor sich. Ich habe mich so, so, so, so gefreut, sie nach über einem Jahr endlich mal wieder zu sehen.
Und das von mir, die mit der ganzen Familienkiste recht wenig anfangen kann.

Und Heureka!
Nach 5 Monaten ist der von mir ausgesuchte Ring endlich in der Nase.
Madame Nachtkatze musste sich ja auch einen aussuchen, den man nicht so einfach wechseln kann.
Nein, erst musste das Piercing abheilen (es hat sich tatsächlich nur ein einziges Mal entzündet und ich habe meine Finger davon lassen können) und dann von 0,8 auf 1,0mm gedehnt werden. Also bin ich eine ganze weile mit einem ... türkisfarbenen Glitzersteinchen durch die Weltgeschichte gerauscht. Und der nächste Schritt sollte dann von 1,0 auf 1,2mm gehen. Pustekuchen. Weil ich einen Ring ohne Kugel wollte, hat er beim Versuch, durch den Tunnel zu kommen, mir nur alles aufgerissen, weil seine Enden zu scharfkantig waren.
Also musste ein Dehnstab her. Den hab ich dann gestern in der Badewann vorsichtig reingesteckt und bin bis heute Abend mit Dehnstab im Nasenflügel herumgelaufen. Sah mehr als dämlich aus.
Ursprünglich sollte dann auch erst ein Ring mit Kugel rein, aber meiner hat dann doch komplett gepasst und nun ist das Theater damit vorbei. Wenn das Piercing sich in drei/vier Tagen wieder beruhigt hat und meine Nase nicht mehr rot ist, dann kann ich es endlich mit einer Kette versuchen.
Allerdings muss die erst noch gebastelt werden und natürlich hab ich erst einmal mein komplettes Altsilber verbraten. Da wird morgen neu bestellt *gg*

Fotos gibt es keine, ich sehe furchtbar aus derzeit und alleine fotografieren, bei schlechtem Licht..nee.
Später :)

09 November 2011

Einzelhandel

Heut ist es mal wieder soweit. Ich könnt um mich schlagen, sobald die KLingel über der Tür bimmelt. Ich habe im Internet in einem Forum einen netten Text gefunden, und die Passagen übernommen, die auf mich zutreffen.

Ich arbeite im Einzelhandel.....
ich bin in der Lage gleichzeitig 3 Kunden zu bedienen, an der Kasse 4 Fragen zu beantworten, 5 Preise für verschiedene Artikel aus dem Stehgreif auswendig zu wissen, Bestellungen bei 6 verschiedenen Kunden zutätigen und nehme 7 eingehende Telefonanrufe entgegen.
Ich spreche alle Sprachen, verstehe jeden Dialekt, kenne jeden Artikel, weiß wann er lieferbar ist und kenne natürlich alle seine Eigenschaften.
Ich bin verantwortlich für die kleine Aufschrift auf der Verpackung, für defekte Produkte, dafür,
dass sie Firma nicht liefern kann, für unvollständige Beschreibungen und deren schlechte Übersetzung, die Reparaturdauer beim Hersteller, eventuelle spätere Mängel und natürlich auch für die überteuerten Preise.
Desweiteren bin ich verantwortlich für das heutige Wetter, die unwürdigen Bedingungen der Anreise, die vollen Busse ,U-und S-Bahnen, die verstopften Straßen und die vollen Parkhäuser gehen ebenfalls auf meine Kappe.
Ich habe magische Fähigkeiten und kann ausverkaufte Artikel und überschrittene Rücklagen
herbeizaubern. Außerdem bin ich in der Lage, die Ware zu allen Wunschzeiten vorrätig zu haben.
Ich kann die Wünsche meiner Kunden von der Stirn ablesen. Ich weiß auch, dass sie , wenn sie eine Rücklage für Freitag machen, diese in Wirklichkeit erst am Samstag abholen wollen.
Ich lächle, bin mitfühlend und ersetze meinen Kunden den Psychiater. Ich bin ihnen gerne beim Abbau ihrer Aggressionen behilflich und ertrage mit voller Ruhe auch gerne die schlimmsten Beschimpfungen und Behandlungen.
Alkohol- und Knoblauchfahnen sowie Schweißgeruch gehören zu meinen Lieblingsdüften.
Laden sie all ihren Frust bei mir ab. Noch habe ich Freunde, denen ich es mit gleicher Münze heimzahlen kann, denn sie haben es schließlich verdient .
Ich ersetze die Hausinformation, bin Fremdenführer, Meinungsforscher, Kreditkarten-Berater, Reinigungskraft, stundenlanger Hochzeitsberater zum Nulltarif und trage bis zur Rente täglich Trauerbekleidung.
Ich kenne weder Sonn- noch Feiertage, arbeite gerne unentgeltlich bis in die späten Abendstunden und meine Familie ist mir unwichtig, denn persönliche Freizeit ist mir ein Graus. Die einzige Freude meines Daseins ist es, anderen selbstlos zu dienen.

Ich arbeite sehr gerne im Einzelhandel!

Okay, ich hab ganze zwei Sätze weggelassen, denn ich bin in der Tat für alle Abteilungen verantwortlich. Gibt ja nun mal nur eine *g*
Allerdings möchte ich doch mal, damit kein falscher Eindruck entsteht, nachdrücklich betonen, dass ich auch ganz wundervolle und nette Kunden habe. Und dass nicht alle, die meinen Laden betreten nervtötend, uninformiert und unhöflich sind.
Auch meine Praktikantin hat sich am ersten Tag wirklich gut gemacht. Ein nettes, aufmerksames Mädchen, dem ich leider derzeit nicht viel zu tun geben kann.

Und zudem ist meine Laune auch noch richtig gut, denn ich bekomme morgen Familienbesuch. Meine Großmutter und mein Vater schauen hier vorbei, um sich endlich mal den Laden anzusehen. Ich habe beide nicht mehr gesehen, seit ich letztes Jahr im Sommer das Gespräch bei der Bank vor Eröffnung des Ladens hatte.

05 November 2011

Memories - Part II

Da mein Herzallerliebster sein Uga-Uga-Wochende hat (er hasst es, wenn ich das sage, aber was kommt denn bei Bier und Männern anderes heraus? *g*) bin ich mal wieder in meinen Fotoordnern hängen geblieben.

WGT 2002, mein Allererstes:Ich finde, ich hab mich kaum verändert *hust*
Aber man sieht zumindest, dass ich damals schon in der gleichen Richtung unterwegs war, allerdings ohne Korsett (das ist heut kaum vorstellbar für mich), dafür mit ordentlich Geschnörkel ums Auge *g*. Und ich möchte hier mal betonen, dass der Rock und die Stulpen meine Erstlingswerke waren. Die Kette hatte ich in Florenz gekauft, und sie wurde bis zum Auseinanderfallen geliebt.
Das neben mir ist allerdings nicht Henrik, sondern mein werter Ex, ich glaube, so würde er heute nicht mehr herumlaufen. Sehr schade...
Die Spikes hab ich damals gemacht, zum ersten Mal und nur mit einer halben Dose Haarspray.
Ich hab das Foto damals durch Zufall in den Weiten des Internet gefunden und leider keine Ahnung mehr, wem ich dafür danken muss.
Leider gibt es von den nächsten WGTs kein Bild von mir. erst wieder 2006 und da war schon kein großer Unterschied mehr zu den heutigen.

04 November 2011

Award und Katzenjammer

Schwarzchaos hat mir einen Award verliehen. Ich fühle mich wirklich geehrt und hab mich gefreut wie ein Schneekönig.


Die Regeln dazu:
  1. Verlinke den Blog dessen der dir den Award verliehen hat.
  2. Stelle ihn in einem Post vor.
  3. Verleihe den Award an sieben Blogger. Du kannst den Award auch an solche verleihen, die schon einen bekommen haben und du kannst auch dem einen geben, der dir einen gab.
  4. Teile es den „Gewinnern“ mit.
  5. Schreibe ein Post über deine Verleihung, in welchem du die verlinkst, die den Award bekommen.
Ich mache es mir mit der Vergabe ja immer nicht leicht, weil ich alle Blogs, die ich verfolge, gerne lese, aber ich habe mir ein paar ausgesucht.
Auch, wenn Schwarzchaos den Award auch von mir verdient hat, dieses hin und hergeschicke liegt mir nicht, doch an dieser Stelle sei noch einmal gesagt, dass ich ihren Blog sehr gern lese.

Der Award geht von mir an:
  • (auch, wenn sie ihn schon hat) Sorrowsplea, weil ihr Blog für mich immer wie eine sanfte Umarmung ist.
  • anti, weil sie mir mit ihren Posts so oft aus der Seele spricht.
  • frieda, weil ihre Fotos und selbstgefertigten Stücke so wundervoll sind (und ich mag diesen Tintenfisch)
  • Frollein Eve, ich liebe diese Art, wie sie schreibt. Ich wünschte, ich wäre auch so wortgewandt
Ich weiß, das sind nur vier Blogs und ich lese viel mehr, die ihn auch verdient haben, doch heute möchte ich es gern dabei belassen.

Und das ganze Wochenende bin ich nur mit mir und den Katzen alleine. Mein Liebster fährt nachher auf sein halbjährliches Männerwochende und ich muss schauen, ob der Kater das gut mitmacht.
Im Moment ist er wieder ein kleiner Psycho. Wir waren ja nun nicht im allgemeinen Alltagstrott und das hat sein Leben wieder dramatisch verändert.
Manchmal fällt es mir schwer, zwischen einer normalen und seiner psychotischen Blasenentzündung zu unterscheiden. Aber auch diesmal bleibt mir der Tierarzt wieder erspart, die minütlichen Toilettengänge sind nach einem Tag wieder auf normales Niveau herabgesunken.
Dafür musste die Bettwäsche einmal mehr gewaschen werden *Seufz*
Und ich hoffe, dass die Abwesenheit meines Herrn von und zu nicht wieder zu einer Steigerung führt.

03 November 2011

Fremd

Gestern Abend war das ASP Konzert in Köln.
Aber fangen wir doch von vorne an.
Aufgerüscht mit draculainspirierter Frisur ging es mit zwei Freunden per Bahn nach Köln. Mitten in der Bahn stellten wir dann fest, dass wir uns auf einander verlassen haben und daher keiner den Weg vom Bahnhof zur Halle kannte.
Folgen wir halt der schwarzen Meute, dachten wir. Pustekuchen... wir waren hinterher zwar eine schwarze Meute, aber von den 15 Mann wusste auch keiner den Weg. Wir kamen trotzdem pünktlich zum Schlange stehen.

Vorband waren Lahannya. Ich würde es solide nennen. Nicht bahnbrechend Neues, aber ich habe schon wesentlich schlechtere Vorbands gesehen. Leicht hatten sie es beim Publikum gestern allerdings nicht, war eben jenes doch ruhiger als man es bei Rheinländern vermuten würde.

ASP hingegen hatte die Leute natürlich sofort in der Hand.
Von der Setlist her...nunja, es ist nun mal die Tour zum neuen Album und dementsprechend hat er viele Lieder daraus gesungen. Und "Eisige Wirklichkeit" gefällt mir ja auch sehr gut (vermutlich, weil es so viel Ähnlichkeit mit den alten Liedern hat). Aber ich habe mich über "Schwarzes Blut", "Werben" und "Und wir tanzten" total gefreut. Warum die Dame von Lahannya allerdings bei einem Lied mitsingen musste, erschloss sich mir nicht ganz. Ich persönlich fand leider nicht, dass es das besser gemacht hat. Aber sein Kommentar, dass er um nichts in der Welt bei Carmen Nebel auftreten würde, hat das wieder wettgemacht. Ich habe diesen Seitenhieb auf den Grafen sehr genossen.
Es war gut, er war gut, wirklich, aber mir fehlte etwas zum Genial und Perfekt der letzten Konzerte.
Vielleicht liegt es daran, dass ich mit der neuen CD nicht viel anfangen kann oder dass ich ihn schon so oft gesehen habe. Möglicherweise fehlte mir Matze auch, ich weiß es nicht. Aber so war es eben nur gut.
Und voll. Das letzte Mal als ich ASP in der Live Music Hall gesehen habe, waren nur die Hälfte aller Besucher dort.
Und nach Hause wurden wir dann per Auto mitgenommen. Um 1 hab ich müde, glücklich und viel zu betrunken im Bett gelegen *gg*

Fotos gibt es keine besonders guten. Ich habe die ganze Zeit weiter hinten gestanden.

01 November 2011

Das Schwiegermutterproblem

Zu der Mutter meines Freundes habe ich ja schon länger ein eher gespanntes Verhältnis. Ich bin mir nicht wirklich einer Schuld bewusst, lediglich etwas nachtragend, aber ich nenne hier mal das Schlüsselerlebnis, auf dem meine - Distanziertheit - aufbaut (es war nicht das erste Gespräch dieser Art):

Beim Anwalt, ich war freundlicherweise spontan eingesprungen, weil eine Kollegin krank war (zu der Zeit war ich ohne Job, habe aber den Laden vorbereitet - wovon sie nichts wusste und das aus gutem Grund):
"Ach, du hier. Dann hast du ja endlich mal was Sinnvolles zu tun."
"Ich habe auch zu Hause was Sinnvolles zu tun"
"naja...wenn Du das meinst..."
Ab da war es wirklich vorbei und ich trage ihr das wirklich nach. Dazu möchte ich sagen, dass sie auch arbeitslos war.

Nun ja, jedenfalls zieht sie derzeit zusammen mit ihrer Mitbewohnerin um. 2 Häuser weiter. Beide, sowohl sie als auch ihre Mitbewohnerin sind krank. Können nicht wirklich etwas schleppen. Soweit okay, hab ich kein Problem mit. Aber ich habe ein Problem damit, dass man auch nach 4 Wochen noch keine Kartons gepackt und nicht einen Finger gerührt hat.
Hinzu kommt, dass die Mitbewohnerin zwei erwachsene Söhne hat, deren ganzes Zeug im Keller verrottet (20 Jahre alte Zeitungen, halbe uralte Chemiebaukästen, alte Stofftiere, Klassenhefte aus der Grundschule etc). Tja und die 20 Kisten aus dem Keller durften auch wir schleppen. Der eine Sohn meldet sich gar nicht und sieht es wohl nicht ein, die feinen Pianistenhände mal arbeiten zu lassen und seiner Mutter zu helfen und der andere lebt derzeit in Schweden. An dem Tag, an dem er hier war, war es ihm auch nicht möglich, etwas fort zu werfen. Er hat in die Kisten geschaut und gesagt, das solle alles mit rüber. Sprachs und verschwand wieder ohne einen Finger zu rühren.... Also haben wir erst einmal zwei Tage lang das Zeug dieser erwachsenen Mänenr durch die Gegend geschleppt.
Und dann traktiert die Mutter meines Freundes ihn ständig mit "du musst dieses, du musst jenes", verplant dessen Urlaub, weil man "ja jeden Tag helfen" kann.
Zwischendurch ist sie dann beleidigt, weil er eben nicht mehr so kann, wie er möchte und auch wenigstens ein kleines bisschen für sich von seinem Urlaub haben möchte. Und mein Liebster ist einer der zuverlässigsten Menschen, die ich kenne, bekommt er doch tatsächlich von ihr zu hören, er "wäre ja nicht immer so zuverlässig", sie wolle ja nur sichergehen, dass er auch wirklich auftaucht.
Da ist mein Freund dann so lieb und will nach der Arbeit vorbei kommen und ein paar Kisten schleppen (derzeit sind es etwa 50, hauptsächlich mit Büchern): Tür zu, keiner da, SMS von ihr mit "ach, ich bin erst halb 8 wieder zu Hause"

Heute hab ich einen kurzen Witz gemacht, weil ich mir beim Verrücken vom Fernseher den Arm gequetscht hab und spaßeshalber (mit Grinsen) sagte: "Na wenn dem Herrn seine Arbeit ja wichtiger ist, als mir zu helfen..."
Daraufhin meinte sie, mir mit bösem Gesicht zu sagen, dass das jawohl wichtiger sei und er doch schließlich unseren Lebensunterhalt damit verdiene. Ich wusste es. Ich wusste, dass sie denkt, ich liege ihrem Sohn auf der Tasche.
Er hat natürlich versucht, ihr zu erklären, dass dem nicht so ist und deutlich zu machen, dass ich es als Witz gemeint habe, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie es verstanden hat.

Ich kannte das bisher ja gar nicht, habe mich immer sehr gut mit den Eltern von Freunden verstanden, derzeit möchte ich aber platzen. Habt ihr auch so Probleme?