25 November 2012

Arbeit daheim, Arbeit da draußen...

Eigentlich sollte ich ja an dem Mühlsteinkragenauftrag sitzen, aber ich denke, ich werde die Schlaufen nachher bei einem schönen Film annähen.

Es gibt neues von der Arbeit. Da der Stammzusteller in der 34 zurückkommt, bin ich ab Montag in der 46.
Der Bezirk ist um einiges kleiner, so dass man meistens schon so gegen 14.00 Uhr oder früher fertig ist. (Wenn man sich denn mal eingearbeitet hat) Dafür ist es eine 6 Tage Woche. Das heißt für mich "adieu Sonnenfinsternis". Ich kann nicht einmal hoffe, dass der freie Samstag auf das 4. Wochenende im Monat fällt.
Dafür habe ich nachmittags frei und ich bin guter Hoffnung, dass mir das System besser gefällt als die 5 Tage Woche.
Ich bin 5 Tage die Woche erst um 5 oder halb 6 zu hause und so kaputt, dass ich eh nichts mehr anfange. (Gut, es beginnt ja auch die Weihnachtszeit...trotzdem) Wenn ich aber jeden Nachmittag noch für mich habe, lohnt es sich ja, noch diverse Dinge wie Haushalt oder Nähereien anzufangen. Und im Starkverkehr...sprich die drei Wochen vor Weihnachten laufe ich nicht Gefahr, erst um halb 10 Abends zu Hause zu sein...
Und ich steh an freien Tagen ja auch nicht viel später auf, verloren hab ich also nichts...

Uuund - ich glaube, ich habe es hier noch gar nicht erwähnt - ich hab den Urlaub zum WGT. Nur bis Dienstag, aber das ist meckern auf hohem Niveau. nun muss nur noch der Max auch Urlaub bekommen. Das dritte Outfit ist schon angefangen. Kennt jemand eine gute Möglichkeit, Chiffon und Baumwolle zu zerfetzen? Die Drahtbürste tutihren Dienst nichts sonderlich gut....

Es tut mir recht gut, ein wenig dieser Belanglosigkeiten zu schreiben, war die Woche doch aufregend genug.

22 November 2012

Blechschaden


Zuerst einmal die Nachricht, auf die vielleicht einige von euch warten:
Kamikaze geht es wieder gut.

Gestern hab ich es einfach nicht mehr geschafft, hier noch etwas zu schreiben. Ich war einfach nur vollkommen fertig und der Tag verlief ganz nach dem Motto "Wenn es kommt, dann richtig..."
Kamikaze hatte beim Tierarzt eine Schmerzspritze bekommen, aber ihr fauchiges Verhalten hatte sich nicht viel geändert.
Aber sie wurde dann im Laufe des Tages wieder viel ruhiger. Ich persönlich war vollkommen übermüdet und hatte auch absolut keinen Hunger. Hab also auch nichts gegessen. Als ich dann Henriks Vater wieder vom Krankenhaus abholen wollte, kam das nächste Unglück.
beim Zurücksetzen hab ich einen Wagen übersehen und rumms....nach 14 Jahren unfallfreier Fahrt sah ich mich mit Blechschäden an einem anderen Wagen konfrontiert, die auch noch meine Schuld waren.
Das war des guten zu viel und ich war nur noch ein Häufchen elend. Die Polizisten hatten jedenfalls eine heulende Nachtkatze vor sich und murmelten immer wieder "ist doch nichts passiert"
Zum Glück sieht Henrik das ähnlich und schert sich nicht viel um die große, dicke Beule in seiner Stoßstange.
Natürlich war das andere ein Neuwagen *seufz*

Naja, jetzt hab ich auch das hinter mir. Und ich bin so froh, dass es dem Kätzchen wieder gut geht. Sie frisst sogar schon wieder trockenfutter und räkelt sich auf unserem Sofa (ohne Bettchen, das muss erst noch gewaschen werden). Und was für ein schönes Gefühle es ist, endlich wieder mehr als eine Stunde schlafen zu können.

Ich danke Euch allen für eure mitfühlenden Worte, eure Anrufe und SMS... Das hat wirklich gut getan, ein bisschen hatte ich das Gefühl, dass Henrik und ich nicht ganz allein da durch müssen. Vielen, vielen Dank.

21 November 2012

Schlaflose Nacht, die Zweite

Ich danke euch von Herzen für eure Worte und die Besserungswünsche an Kamikaze :) 
 
Da ist man froher Hoffnung, dass das Kätzchen wach ist, trinkt und frißt, geht ins Bett und schon geht der Sch.... von vorne los.
Diesmal fing sie an zu fauchen und zu toben. Lief von einem Zimmer ins nächste, schlug nach Kissen, knurrte Staub an oder verprügelte Katzenstreu. 
Zuerst dachte ich, sie müsste sich erbrechen, hin und wieder kommt es schon mal vor, dass sie kurz vorm Brechen faucht.
Das war es aber nicht. Zwischendurch saß sie immer mal wieder ruhig da, so dass ich eigentlich dachte, ihr tut nichts weh, sondern sie hat durch die epileptischen Anfälle einfach einen Knall bekommen. Mittlerweile tippe ich auf Verstopfung.
Naja, nachdem das alles nicht besser wurde, klingelte um halb zwei das Telefon bei unserem Tierarzt. Der konnte mit der ganzen Symptomatik nichts anfangen und sagte wieder was von Beobachten, anrufen oder morgens vorbeikommen.

Mit der Zeit wurde das Fauchen ein bisschen leiser und wir haben noch etwa zwei Stunden Schlaf bekommen, aber ich werde mir die Mieze gleich schnappen und mit ihr zum Tierarzt. Da muss ich irgendwie versuchen, sie stationär unterzubekommen, denn um acht muss ich Henriks Vater ins Krankenhaus nach Porz bringen. Der hat seinen OP Termin um 9. Dann will ich die Katze wieder abholen, wenn alles gut geht und dann muss ich Henriks Vater wieder abholen und heute nachmittag noch Henrik von der Arbeit. Ich brauchte ja heute den Wagen...

Noch so eine Nacht stehen wir nicht durch, fürchte ich. Wir können uns beide morgen nicht mehr frei nehmen und Spawn hat seinen Spaß daran, Kami zu ärgern. Und ich hab schon wieder keinen Hunger....

20 November 2012

Alptraum

Vorgestern hab ich mich noch gefragt, wo der Haken ist. Ich hab eine wunderbare Beziehung, einen Job,  keine Geldsorgen....nichts lief schief, bis....

Die letzte Nacht hat es ohne Anlauf direkt in meine Top Fünf der alptraumhaftesten Nächte aller Zeiten geschafft.
Gegen halb 3 Uhr hörte ich von der anderen Bettseite "Was ist denn mit Kami los?" Dieser Satz bewirkt bei mir in etwa das, was eine Sirene in einem Feuerwehrmann auslöst. Ich war schlagartig wach, bebrillt und auf der Suche nach meiner kleinen Katze. Sie ist 11, und Katzen leben leider nicht ewig.
Nun ja, Kamikaze hat zu all ihren anderen Mutationen auch verdrehte Krallen. Sie wachsen halt einfach rund und irgendwie hatte sie es geschafft, dass sich beide ineinander verhakt hatten.
Nach einer halben Stunde, in der wir ihr helfen wollten und sie uns unter lautem Fauchen liebevoll in Streifen schnitt, wollten wir in die Klinik. Wir konnten die Katze ja nicht mit gefesselten Füßen herum laufen lassen.
Unser Tierarzt machte dann extra für uns um 3 seine Praxis auf und Kamikaze machte sich daran, ihn in Streifen schneiden zu wollen. Sedation war angesagt. just, als er die Spritze in ihrem Hinterteil entladen hatte, zog sie natürlich ihre Krallen auseinander und alles wäre nicht nötig gewesen.
Nun ja, Katze war schon eingeschlafen, da hat er wenigstens noch ihre Krallen gestutzt.

Bis hierhin hätte ich ja dann noch schlafen können, aber Kamikaze und Narkose sind zwei Dinge, die man nicht kombinieren sollte. Ihre letzte hatte sie vor 10 Jahren und dank all der kleinen Behinderungen etc hab ich den Tierarzt gemieden, so es ging.
Nun ja, ich war ja auch der Meinung, er würde sie nur leicht sedieren, aber er hat sie direkt in eine Vollnarkose geschossen.
Kami schlief....und atmete recht wenig. Eigentlich fast gar nicht. Eine halbe Stunde lang hatte ich die Hand auf ihrem Herzchen, damit ich es schlagen fühlen konnte.
Nach einer Stunde schlief sie immer noch. Und fing an zu krampfen. in regelmäßigen Abständen. Erst Krampf, dann Speicheln. Und sie kam einfach nicht wieder. Um halb 5 nicht, um halb 6 nicht.
Mittlerweile hatten wir schon einmal wieder den Tierarzt genervt, der noch versicherte, dass das Zucken vorkommen kann und normal ist.
Wir hatten eine solche Angst um das Tier, dass Henrik und ich erst einmal aneinander gerieten. Irgendwohin mussten die Gefühle ja. Und ich bald arbeiten. und er ja eigentlich auch.
Das zweite Mal riefen wir an, als sie beim Krampfen plötzlich die Blase entleerte. Da war unser Doktor auch plötzlich vorsichtig. Es könnte sein, dass unsere kleine Katze ein bisher unentdeckter Epileptiker ist (ich hab mich sowieso schon immer gewundert, wieso ihr Hirn angeblich einwandfrei funktioniert) Aber mehr als Beobachten ging auch nicht. Es war sechs, ich mittlerweile angezogen und die Situation nicht besser.
Aber wegen "Katze krank" kann ich nicht daheim bleiben. Mein Liebster zum Glück schon. Um halb acht war die Katze immer noch nicht zurück, hatte sich beim Krampfen aber erbrochen und ich war auf der Arbeit vollkommen runter mit den Nerven.

Gegen halb 9 kam dann von Henrik die Nachricht, dass Kamikaze endlich aufgewacht ist. Und gegen Mittag hatte sie auch etwas getrunken. Als ich eben nach Hause kam, hat sie auch endlich gefressen. Sie wird wohl noch ein wenig mit dem Ganzen zu tun haben und ist auch immer noch sehr groggy, aber das schlimmste haben wir überstanden.
Jetzt müssen wir nur beobachten, ob sich solche Krämpfe auch außerhalb der Narkose zeigen.

Ich hab heute mit KaDi den Dienst getauscht und dasher morgen frei und nicht erst Donnerstag. So kann Henrik arbeiten gehen und ich seinen Vater ins Krankenhaus bringen.

18 November 2012

Doch nicht mehr ich...

Ich hab jetzt eine ganze Weile meinen Blog angestarrt und darin gestöbert und frage mich, warum er nicht so wird, wie ich ihn gerne hätte.
Das Problem daran ist, ich habe nur eine leise Ahnung, wie ich vielleicht zufriedener werden könnte, aber keine konkrete Vorstellung.
Ich hätte einfach gerne mehr von mir hier drin. Mehr Gedanken, mehr Politik, mehr Szene, mehr Musik, mehr Äußeres...eben mehr ich. Aber mehr ich wäre auch mehr ich im öffentlichen Internet. Und ich bin glücklich, dass nach der Eskapade mit dem Rabenschwarz eben nicht mehr so viel von mir zu finden ist.
Man kann das eine wohl nicht ohne das andere. Und bevor ich mich hier zu öffentlich finde, bleibe ich lieber beim Jetzt. Ich würde gerne mehr bieten, aber dann kann ich auch zu facebook. 
Und ich muss zugeben, hin und wieder spiele ich mit dem facebook gedanken. Manchmal habe ich das Gefühl, ohne den Laden und ohne facebook überhaupt nichts mehr mitzubekommen. 
Und dann fällt mir wieder ein, was ich verpasse....nichts wichtiges. Denn alles Wichtige wird mir ja doch erzählt. Und der Großteil meiner Lieben hat ohnehin kein facebook.
Und das bisschen pro überwiegt das viele contra nicht, also bleibe ich facebooklos.

Nun ja, um dem Beitrag noch ein wenig Aktuelles zu geben. Heute Abend geht es mit Bienchen und Bärchen ins Restaurant. Ich freue mich wahnsinnig auf den Abend zu viert. einen richtigen Pärchenabend hatte ich schon lange nicht mehr.

11 November 2012

Gothic

Ein wirklich, wirklich guter Beitrag, finde ich:


05 November 2012

Kaufrausch

Ich kam letzte Woche einfach nicht zum Posten, Weihnachten naht und die Pakete ziehen an. So kam es, dass ich gut 11 Stunden gearbeitet habe und nicht einmal die neue Nähmaschine ausgiebig testen konnte.
Vielleicht kann ich mich ja morgen aufraffen.

Gestern hatte ich ganz wundervollen  Besuch und wir haben gemeinsam den Stoffmarkt in Hennef unsicher gemacht. Mit großem Erfolg. Ich hab mir Kunstfell besorgt und irgeneinen glänzenden, weichen, fließenden Polyesterstoff in wunderschönem Petrol. Leider kommt die Farbe auf dem Foto nicht gut rüber. Ich hoffe, das Endprodukt wird dann besser zu fotografieren sein.

Dazu gesellten sich noch eine Borte, silberne Applikationen und jede Menge Garn.
Von der Borte waren leider nur 3 Meter im Budget, da möchte gut geplant sein. Für eine Nüre wirds nicht reichen, aber vielleicht um einen Hut herum und an eienr Francaise ein bisschen hier und da :)