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03 Oktober 2013

Finito

Da hier jetzt eine Weile Funkstille herrschte und ich den ganzen Kram nicht so unnötig in die Länge ziehen will,w erde ich heute die letzten Fragen der Goth Challenge beantworten und sie damit abschließen. Also zumindest die Fragen, die mir einer Antwort würdig scheinen *g*

Day 24 – Name the best websites for Goths.
Um ehrlich zu sein, treibe ich mich gar nicht auf irgendwelchen Goth-Websites herum. Ich glaube, das einzige, was in diese Richtung gehen könnte ist Spontis. Dafür kann ich den aber umso mehr empfehlen, auch wenn ich nicht immer 100% mit dem übereinstimme, was dort geschrieben steht. Aber wann tut man das schon mal?


Day 25 – Did you ever consider leaving the subculture?
Wie kann man denn eine Lebenseinstellung verlassen? *g* Nein, ernsthaft. ich bin nicht bewusst "eingetreten" und werde nie bewusst "austreten" können. Deshalb verwundern mich auch immer Sätze wie "Ab heute bin ich kein Goth mehr" oder "Ab morgen werde ich Gruftie" aha....

Day 28 – Do you consider yourself an eldergoth?
Im Leben nicht. Dazu habe ich damals einmal zuviel "Nervtötende Altgrufties" gesagt *ggg* Um genau zu sein, bin ich mir bewusst, nicht zur ersten Generation zu gehören und muss das auch nicht. 

Day 29 – What do you think will happen to Goth in the future?
Mein Gothentum ist das, was ich daraus mache. Es ist mir, um ehrlich zu sein, vollkommen egal, was andere daraus machen und was sie davon halten. Ich sehe oft genug, dass meine Meinung da von anderen schon meilenweit abgewichen ist. Und trotzdem halte ich mich noch für einen Teil davon und ich für mich werde es bleiben.

Day 30 – Make a list of blogs you regularly read and link to them.
Wenn ihr einen Blick nach rechts auf den Menüunterpunkt "Andere Welten" werft und euch alle aufruft, dann sehr ihr auch jeden einzelnen Blog, den ich lese. Ich werde hier jetzt den Teufel tun und alle auflisten. Ich hab frei und wollte heute nicht arbeiten *g*


Das war es jetzt mit der Goth Challenge. Ich hoffe, es hat euch ein wenig Spaß gemacht, zu lesen, wie damals alles so kam und warum es heute noch so ist. Hier geht es demnächst mit dem üblichen Blabla weiter 

22 September 2013

Politik und Äußerlichkeiten

Okay, die Ergebnisse sind ja noch nicht in Stein gemeißelt, aber für mich zeichnet sich ja schon jetzt die absolute Wahlkatastrophe ab. Nochmal 4 Jahre den Bundesbernhardiner?
Leute, der hat schon 8 Jahre gezeigt, dass er nichts kann. Jetzt hätten wir doch dem kleinen Nagetier der SPD mal die Chance geben können, zu beweisen, dass sie es auch nicht besser können.
Und ich sehe schon wie letztes Mal alle Schwarz- und Nichtwähler nach zwei Wochen jammern, nur weil ihr Gedächtnis sie im Stich gelassen und das Regierungsdesaster vom letzten Mal verdrängt hat. Wenigstens sind wir den des Englischen nicht mächtigen Außenfremdschämfaktor los.

So...meine Enttäuschung musste ich irgendwie loswerden. Und tief im Inneren hoffe ich auf ein politisches Wunder. Sonst werde ich irgendwann noch Nichtwähler....gnah....

Dafür war der Besuch der lieben Lene heute einfach schön :) Hat mich sehr, sehr gefreut, meine Liebe.

Und weil ich die Fragen der Challenge ein wenig Nichtssagend für lange Antworten finde, erledige ich direkt eine ganze Woche auf einmal, allerdings unter Auslassen von ein oder zwei Fragen.

Day 16 – What's the most casual you've ever dressed?
Day 17 – Your favourite Goth brand.
Day 18 – Worst hair experience.
Day 21 – What body mod do you have or have you considered?

Hm, wenn es praktisch sein muss...schwarze Hose und Shirt mit Aufdruck (derzeit mein liebstes Dr Who Shirt). Ein Umzug lässt sich schwerlich mit Rock und Trompetenärmeln erledigen. Eine bestimmte Lieblingsmarke habe ich nicht, da ich keine Klamotten kaufe. Das klingt komisch, aber meine Hauptkleidung ist nunmal meine Arbeitskleidung und den Rest nähe ich selbst :)
Die Haare hab ich schon immer lang, allerdings gab es 2009 eine merkwürdige Eskapade mit kurzem Bob des Deckhaares und einem dünnen Pferdeschwänzchens darunter. Fürchterliche Sache, wenn Friseurin und Kunde aneinander vorbeireden. Als sie die ersten Haare zu kurz gemacht hatte, war schon alles zu spät.
Und die letzte Frage für heute: Derzeit habe ich drei Tattoos und zwei Piercings. Allerdings möchte ich den Panther auf der Schulter gerne covern lassen, da er im Laufe der Jahre eher ein verschwommener Fleck geworden ist. Geplant ist eine Fledermaus, die die Flügel über beide Schulterblätter ausbreitet.

15 September 2013

Kunst kommt von Können....

Man sollte mir einfach keinen Wein geben *seufz*
In zwei Wochen ist Ball, ich habe noch nichts anzuziehen und dank meiner Weineskapade des gestrigen Abends war ich heute völlig unmotiviert, auch nur das Schnittmuster zur Hand zu nehmen. Aber wenigstens die Goth Challenge können wir ja weitermachen. Und da die beiden nächsten Fragen wieder nicht viel Text verlangen, werden sie wieder direkt zusammen beantwortet.

Day 14 – What was your best and worst DIY disaster.

Mit dem Besten ist das immer so eine Sache. Da man sich ja nun doch kontinuierlich verbessert, ist mein am besten gelungenstes Werk immer das aktuell fertig gestellte.

Mein schlechtestestestestes Werk habe ich natürlich nicht fotografiert. Das Ding sollte anno 2001 mal ein schwarzes Kleid aus Pannesamt mit dunkelblauem Pannesamteinsatz werden. Ähnlich diesem hier. Aber das hat mir vorne und hinten nicht gepasst, nicht gefallen und wurde immer schlimmer, je mehr ich daran herumpfuschte. Als ich mich dann entschied, nur das Oberteil zu machen und den Rock weg zu lassen, stand ich plötzlich in einem viel zu engen Top bauchfrei da. Wurgs....
Erstaunlicherweise haben sich zwei Schwestern meines Ex damals tatsächlich drum gerissen und es getragen. 


Day 15 – Your favourite or most expensive item in your wardrobe.

Most expensive...oh ja, das ist definitiv das Panier der lieben alwa petroni. Ich glaube, in meinem Leben hab ich noch nie soviel für "Unterwäsche" bezahlt *gg*


Mein allerliebstes Lieblingsstück ist ein Oberteil aus Resten, das ich bei jeder passenden oder auch nicht passenden Gelegenheit trage. Ärmel, Stehkragen und ein Teil der Vorderseite sind aus Ausbrennersamt, der Rest aus Jersey. Leider kann ich es nicht zeigen, weil einfach keine Batterien für die Kamera aufzutreiben sind, aber der Schnitt ist der gleiche, wie dieser, nur ohne die Rüschen am Ende der Ärmel.

12 September 2013

2 Tage Goth Challenge

Während die Maschine neben mir das derzeit älteste selbstgenähte Stück habe, das ich besitze (mein erstlingswerk ist ja mittlerweile fort) dachte ich, ich nehme mir die Zeit und beantworte die nächste Frage.

Day 12 – What's your gothic inspiration?

Diese Frage finde ich merkwürdig, gerade, wenn man die letzte bedenkt. Aufs Äußere bezogen finden sich im Netz und auf Festivals zuhauf toller Inspirationen. Im Freundeskreis und im großen, grünen Forum.
Jumeria hat mich schon sehr oft inspiriert oder auch die liebe Niniel-Chan. Eine heimliche Inspirationsquelle ist Grevina Patrizia. Ich könnte noch so viele mehr aufzählen, aber dann wäre ich irgendwann bei allen schwarzen NuSchen angelangt und das ist ja nicht Sinn der Sache. Fakt ist eben, dass Inspiration überall zu finden ist, wenn man die Augen offen hält.

Und weil ich noch 4 Minuten Zeit habe und die Frage schnell beantowrtet ist, gibt es auch noch die nächste:

Day 13 – What was your first band t-shirt?

Das hier. Stolz wie Oskar hab ich es getragen, bis es auseinander fiel.


Es folgten noch so einige weitere. Auch in der Metalphase hatte ich so die "gängigsten" von Dimmu, Cradle und Children of Bodom. Mit Beginn meines Gruftiseins hörte es mit Bandshirts plötzlich auf. Aus persönlichen Gründen hatte ich natürlich von "Das Scheit" noch welche, aber das war es auch. Wenn mir nach Bandshirt ist, klau ich Henrik eines aus dem Schrank *g*

09 September 2013

Lebenseinstellung?

Bevor ich mich an den Abwasch und die Wäsche mache, beantworte ich noch die nächste Frage

Day 11 – Is Goth a lifestyle for you?

Eigentlich wäre das mit einem einfachen "Ja, natürlich" für mich gegessen. Aber aus einem undefinierbaren Gefühl heraus, glaube ich, dass das nicht reichen wird.
Und anstatt hier jetzt großartig zu lamentieren, dass die schöne schwarze Hülle nun einmal gefüllt sein muss und man sich ja so und so fühlt, erlaube ich mir, zu zitieren.
Weil ich gerade wild nickend vor diesem Blog gesessen habe und mich beinah in jedem Text wiederfinden kann und diese Worte eine perfekte Antwort auf obige Frage sind:

"Seine Erscheinung ist im Grunde ein nach außen hin zur Schau getragener Teil seines Wesens, die Enthüllung seines inner goth, ein öffentliches Bekenntnis zur Düsternis als Teil seiner Essenz, ein Symbol dafür. Daher ist es auch ein Ding der Unmöglichkeit, einen Grufti zum Normalo zu bekehren. Es wäre Selbstaufgabe." (Quelle)

Ich hoffe, das Zitat ist erlaubt, aber bessere Worte hätte ich nicht finden können. Sie erklären ohne Umwege, warum ein Grufti keine Modepuppe ist und warum so viel mehr dahinter steckt.... oder stecken sollte...

07 September 2013

Die Woche überstanden...

Endlich komme ich wieder zum Bloggen.
Die letzte Woche war auf der Arbeit extrem anstrengend. Wir sind in Werbematerial förmlich ertrunken und zu aller Freude *gnah* musste ich auch noch einen Tag allein den Teamleiter mimen. Prompt mit Krankmeldung und allem drum und dran. 
Aber ich hab es überlebt, alle sind jetzt stolz auf mich und ich habe...Wochenende :)
Und da sogar meine Schwester dringend auf die Fortsetzung der Goth Challenge wartet, machen wir mit Tag 10 weiter:

Day 10 – What do you hate and love about the subculture?

Eine Frage, auf die ich mit nur einem oder auch 100 Sätzen antworten könnte. Ich versuch es mal in erträglicher Form. Zuerst muss ich aber erwähnen, dass ich, seit ich den Laden nicht mehr habe, mir den Kreis derer, die ich um mich herum gerne habe, sehr genau aussuche. Und das wirkt sich natürlich auch auf Dinge, diese Frage betreffend aus.

Vor allem anderen mag ich es, wenn das tiefe Schwarz wieder in einem emporsteigt, sich einsam, anders und vor allem von allen Leuten und der "normalen Gesellschaft" im besonderen abgestoßen fühlt, trotzdem Menschen hat, die dieses Gefühl mit dir teilen und verstehen und dich trotzdem aufnehmen, weil du sie in diesem Moment brauchst. Dieses "ich bin nicht allein" in der Phase des Alleinseins. Versteht das jemand? Diese Abende bei Wein und Musik, wo nicht geredet werden muss...

Was ich nicht mag, lässt sich schwer beschreiben. Es ist nicht die Oberflächlichkeit, das Getue ums Äußere oder wer am beliebtesten ist. Das hatten auch wir vor 15 Jahren schon und auch die Generation vor mir war davor nicht gefeit. Was mir fehlt und was meiner Meinung nach abhanden gekommen ist, ist diese besondere Ausstrahlung, die die Grufties, gerade in Gruppen, umgeben hat. Dieses Besondere ist verschwunden, diese distanzierte Sanftmut.
Wenn man ihnen Farbe anzieht (was die meisten ja schon freiwillig machen) dann gibt es NICHTS, was sie anders macht.  Das war früher anders und ich mag diese Entwicklung nicht.

29 August 2013

Nichtgoten und ihre Musik

Ganz allein, um meine Schwester noch etwas zappeln zu lassen, verschiebe ich den von ihr gewünschten Bericht noch um einen Tag und mach endlich mit der Goth Challenge weiter. Da die Antworten recht kurz ausfallen werden und ich ja fleißig verschoben habe, erledige ich mal zwei Fragen an einem Tag.

Day 8 – What's your worst and best experience with non-Goths?
Um ehrlich zu sein, ich vermute, das schlechteste habe ich entweder verdrängt oder es waren tatsächlich lediglich verbale Beleidigungen. Denn ich kann mich an nichts so Fürchterliches erinnern, dass es mich nachhaltig beeindruckt hätte.
Das Beste ist bisher vollkommene Akzeptanz, ohne mir ständig auf die Nerven zu gehen, ich solle doch mal davon erzählen. So lebt es sich nämlich am ruhigsten.

Day 9 – What genre of music do you dislike?
 
Da gibt es so einige. Und die kann ich wirklich nicht ertragen. R´n`B, Black Music, Rap und Hip Hop stehen ganz weit oben auf der Liste. Laaaaangweilig, ätzend und meist sind die Texte auch noch strunzendoof.
Vollkommen unabhänging davon, auch wenn das Niveau in dieser Musik um einiges höher ist: Jazz, Swing und Blues. Ist einfach nicht mein Ding, für mich hört sich das nach zähem Kaugummi an. Auch wenn mir bewußt ist, dass gerade der Rock hier seinen Ursprung hat.

25 August 2013

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum

Gestern hatte ich einfach keine Zeit zum Bloggen. Da ging es von der Arbeit direkt in die Badewanne und anschließend zum "Grillen" nach Bonn. Ein Hoch auf den Elektrogrill von Bienchen und Bärchen.

Aber da ich heute direkt zwei Fragen überspringe, macht der verlorene Tag ja auch nichts. Wir sind also bei

Day 7 – Ten of your favourite goth bands.

~ Ganz oben auf meiner Top Ten Liste stehen seit eh und je "Deine Lakaien" mit dem für mich schönsten Lied aller Zeiten:


~ Extrem dicht an den Lakaien dran, aber dennoch auf Platz zwei "Dead can Dance". Leider hab ich sie bisher nicht live sehen können, aber das wird noch nachgeholt:


~ Ab hier gibt es eigentlich keine feste Reihenfolge mehr. Trobar de Morte habe ich 2012 auf dem WGT live sehen können und war von dem Auftritt genauso angetan, wie schon vorher von ihrer Musik:


~ Mein Klassiker ist Diary of Dreams. In meiner Zeit in Bremen hab ich ihn quasi jährlich im Tower live gesehen. In schöner, kleiner, familiärer Atmosphäre:


~ ASP. Er hat für mich seit der "Fremd" etwas nachgelassen. Normalerweise hat er mich immer vom Stuhl gefegt und ich hör ihn immer noch gerne, aber definitiv nicht mehr so häufig wie früher:


~ Helium Vola. Wundert es jemanden? Ich glaube nicht :)


~ Ich denke, da kommen auch Qntal nicht überraschend. Live hab ich bei ihnen schon von erschreckend gruselig bis bezaubernd und fantastisch alles erlebt.


~ Sephiroth. Es gibt kaum etwas schöneres, als bei "Wolftribes" zu tanzen


~ Ordo Rosarius Equilibrio. Mal etwas anderes zwischendurch *g*


~ End of Green. Keine Ahnung, ob die zu "gothic" zählen oder nicht. Ich mag die Musik und ich mag die Musiker. Ich hatte das Glück während der Zeit mit der ich mit dem Scheit als TM unterwegs war auch 3 Auftritte mit ihnen zu haben. Und Sad Sir schuldet mir noch eine Flasche Champagner. Auch wenn er sich vermutlich nicht mehr an mich erinnert *g* Mein Lieblingslied ist ein wenig abstrakter, aber ich könnte es stundenlang hören:



23 August 2013

Klischee, Klischee

Das tägliche Bloggen funktioniert erstaunlicherweise ganz gut. Und das trotz des nervtötenden Azubis, der mich noch an den Rand des Wahnsinns bringen wird. Wie kann man nur.... lassen wir das. Ein andernmal vielleicht.
Frage 3 lasse ich außenvor, denn da gibt es nichts zu berichten. Hab mich nie versteckt, hatte das nicht nötig und habe die ganzen kleinen Schlachten mit meinen Eltern lieber direkt ausgefochten. Also geht es zur nächsten.

Day 4 – Name a stereotype or cliche you can relate to.


Stereotyp... irgendwas zwischen Neoromantik und Traditionell... aber wohl eher die neoromantische Schiene.

Was die Klischees betrifft, wäre es fast einfacher die aufzuzählen, die ich nicht erfülle. Ich persönlich sehe an Klischees nichts schlimmes. Sie beschreiben für mich einen groben Umriss dessen, was mich erwarten könnte. Den Facettenreichtum des Menschen dahinter lerne ich ohnehin erst später kennen. Gebe ich mal eine kleine Auswahl derer, die zutreffen:

~ schwarz...schwarz, schwarz, schwarz. Meine Haarfarbe, meine Kleidung, meine Möbel (Die, die ich mir vor dem Zusammenziehen mit diesem.. Farbliebhaber *gg* gekauft habe.).
Und nein, ich habe kein Bedürfnis nach Farbe in meiner Kleidung. Es befindet sich nichts, das heller als schwarz ist in meinem Kleiderschrank.

~ ich liebe Rotwein

~ ich mag Katzen, Spinnen und Fledermäuse, Kronleuchter, Lilien, Samt, Kirchen, victorianische Ästhetik, Kerzen, Rosen, Tim Burton, Vampire (den von Bram Stoker und von Anne Rice, nicht den Glitzertyp)

~ die unter anderem schönsten Plätze sind für mich Friedhöfe

~ nackte Haut wird allerhöchstens unter Spitze gezeigt. Auch im Sommer möglichst hochgeschlossen (gnah...bis auf die Arbeitsklamotte natürlich)

~ die Wohnung ist voller Dinge wie Bücher, Drachen, Kreuzen, Schädeln etc...

~ ich bin ein Sportmuffel und werde es auch immer bleiben

~ ich hab es nicht so mit Menschenmassen, die nicht schwarz tragen

22 August 2013

Lang ists her...

Die heutige Frage... oder eher Anweisung hat mich fast vor ein Problem gestellt.

Day 2 – Share photos and experiences from your Baby Bat days.
 
Der böse Trojaner hat nach wie vor meine alte Festplatte im Griff und damit auch alle Fotos, die ich in digitaler Form besessen habe.
Aber gerade aus junger Zeit gab es davon eh nicht viele, zudem ich ja das Internet erst ab 18 wirklich kennen- und nutzen gelernt hab. Also hieß es Fotoalben durchwühlen. Und wie ich es mir gedacht habe, viel gibt es nicht. Aber das, was ich habe, präsentiere ich in chronologischer Reihenfolge:

Das älteste Bild dürfte in etwa um 1997 oder ´98 entstanden sein. Wenn ich mich recht erinnere, waren wir da auf Klassenfahrt in Italien:

 Das nächste Foto war aus meinem allerersten *hüstel* Shooting. Nein, ernsthaft, meine Schwester und ich wollten einfach der Familie ein paar Fotos schenken. Eigentlich hatten wir auf außergewöhnlicheres gehofft, aber der Fotograf hatte leider keine Ahnung, was er mit uns anstellen sollte. Also hat er uns zwei schwarz gewandete vor eine dunkelblaue Wand gestellt und ein Spinnennetz an die Wand geworfen *seufz* Müsste so 1999 gewesen sein:


 Das nächste Bild stammt vom WGT 2002. Mein allererstes WGT. Wir sind mit einem Foto sogar als heruastrennbare Postkarte im Orkus gelandet. Und auch noch mit dem schlimmsten aller Bilder. Danach habe ich eine ganze Weile wirklich keinem Fotografen mehr über den Weg getraut:


Die letzten Bilder müssten so um 2003 entstanden sein. Das linke hat meine liebste Mederflaus auf dem Riensberger Friedhof in Bremen geschossen (da trag ich übrigens mein Erstlingswerk... meinen geliebten Pannesamtrock), das rechte eine damalige Bekannte in meiner Hannoveraner Wohnung:

Ich kann überhaupt nicht mit großen Experimanten aufwarten. Natürlich hatte ich eine kurze Lackphase, aber ich bin immer wieder zu meinen Kleidern zurückgekehrt. Auch die zwei Kurzhaarphasen waren recht kurz. Aber dafür kann ich immer wieder durch erfüllte Klischees begeistern.

21 August 2013

Beginning

Jaja...von wegen, morgen starte ich dann mal.
Ich hab mich heute seit langem mal wieder mit Thomas getroffen und irgendwie endet das immer in jeder Menge Kölsch. Wenn ich schon kein Wochenende habe, dann muss ich eben unter der Woche mal ausgehen...und morgen trotzdem wieder arbeiten.
Das heißt also, ihr bekommt die (fast) ungefilterte, weil alkoholselige Wahrheit.
Ein Glück, dass die Frage so harmlos ist *g*

Day 1 – How did you come across the subculture? 

tja, eigentlich eine für mich recht schwierige Frage.
*aushol* die ersten zarten (Klischee-)züge bekam das ganze, als mein Großvater nach langer Krankheit starb. Ich war 13 und mein Großvater hat so sehr gelitten, dass ich eher gefeiert habe, als er es hinter sich hatte. Ich erinnere mich, dass meine Schwester und ich zu lauter Musik tanzten und mein Vater ins Zimmer kam und uns anschrie, wir sollten doch gefälligst mal überlegen, was gerade in diesem Haus passiert war.
Also grübelte ich die nächsten Tage intensiv über den Tod und unseren Umgang damit nach. Und dieses Grübeln ließ nicht mehr nach. Ich begann, eine Menge zu hinterfragen, wenn auch nicht laut.
Ich rutschte dann mit 15 in die "Punkphase" Von dort ging es dann schnurstracks auf die "Metalschiene". Musiktechnisch lief es eben eine ganze Zeit lang etwas härter, klamottentechnisch war es schwarz. Und zwar seit Oktober 1996. Das weiß ich heute noch genau, weil ich das Schwarztragen von heute auf morgen beschloss, kurz bevor ich nach London fuhr. Warum, das weiß ich nicht allerdings überhaupt mehr. Ich weiß auch noch, dass ich zwei Tage vorher noch eine weiße Hose und eine weiße Weste trug. Das schwarz kam tatsächlich von heute auf morgen. Und zu allem Unglück hatte ich nur zwei schwarze Shirts und eine schwarze Hose.... damals war ich gerade 16 geworden.
Was Musik betraf brauchte ich ein Jahr länger. Durch mein Äußeres zogen andere glücklicherweise die richtigen Schlüsse. Ein Bekannter, der mit mir anno ´97 durch Rumänien wanderte (R.I.P. - bis heute verdanke ich ich dir die richtige Weichenstellung) schenkte mir zu meinem 17. Geburtstag eine Kassette (die habe ich heute noch, wenn auch kein kompatibles Abspielgerät) und ich wurde mit der Nase auf "Deine Lakaien - Colourize the Winter", "Lacrimosa - Stolzes Herz" und "Wolfsheim" gestossen.
Ab jetzt konnte es ja nur noch bergab gehen *gg* Es gab im ganzen Eichsfeld nur zwei Gruftis (owei...das war damals noch Schimpfwort, wenn ich mich recht entsinne). Mich und eine Stufenkameradin. Ich persönlich wusste gar nicht, dass es einen Ausdruck für das gab, was ich war, aber andere wussten das. Das schien zu reichen, um mir eine "Sanguis et Cinis" CD zu schenken. Ich kann die heute noch nicht leiden *g*
Aber ab da hatte ich zumindest die Richtigen Leute um mich, lernte weitere, mir so ähnlich denkende Menschen kennen und begriff irgendwann, dass ich nicht alleine war und mich für meine schwarze Vorliebe nicht schämen musste.
Die Stilfindung und das "mich selbst" wirklich finden, dauerten dann noch etwas, aber zumindest weiß ich, dass ich mit spätestens 19 da angekommen war, wo ich hin gehörte....
Der Rest ist dann Geschichte...

20 August 2013

Ich bin soweit...

Okay, ihr habt mich angesteckt. Gar fürchterliche Weibsbilder seid ihr. Aber da ich die Beiträge zu den Fragen so interessant finde, dachte ich, vielleicht ist das umgekehrt auch so.
Allerdings wär es ja merkwürdig, wenn ich das einfach so der Reihe nach machen würde. Mache ich nicht. Ein paar der Fragen werd ich nicht beantworten (verzeiht, aber ich finde das Abschreiben eines Textes zu....belanglos) und das täglich versuche ich, werd ich aber vermutlich nicht packen...
Nun ja...dann leg ich morgen mal los. 

Day 1 – How did you come across the subculture?
Day 2 – Share photos and experiences from your Baby Bat days.
Day 3 – When did you come out the Goth closet? (If you didn't then simply discuss the topic)
Day 4 – Name a stereotype or cliche you can relate to.
Day 5 – Is there a local Goth band or group in your area?
Day 6 – Hand write your favourite lyric and take a picture.
Day 7 – Ten of your favourite goth bands.
Day 8 – What's your worst and best experience with non-Goths?
Day 9 – What genre of music do you dislike?
Day 10 – What do you hate and love about the subculture?
Day 11 – Is Goth a lifestyle for you?
Day 12 – What's your gothic inspiration?
Day 13 – What was your first band t-shirt?
Day 14 – What was your best and worst DIY disaster.
Day 15 – Your favourite or most expensive item in your wardrobe.
Day 16 – What's the most casual you've ever dressed?
Day 17 – Your favourite Goth brand.
Day 18 – Worst hair experience.
Day 19 – Share beauty advise and take a photo of your make up.
Day 20 – If you could dye your hair any colour what would it be?
Day 21 – What body mod do you have or have you considered?
Day 22 – If you could attend any Goth event what would it be?
Day 23 – Your favourite artist or photographer.
Day 24 – Name the best websites for Goths.
Day 25 – Did you ever consider leaving the subculture?
Day 26 – Show a photo for every year (or month if you're new) that you've being into Goth.
Day 27 – The worst thing you ever did to a newbie.
Day 28 – Do you consider yourself an eldergoth?
Day 29 – What do you think will happen to Goth in the future?
Day 30 – Make a list of blogs you regularly read and link to them.