30 April 2016

No more easy Rider

Der Alltag hat uns wieder. Was allerdings auch bedeutet, dass unsere Einrichtungsmaßnahmen irgendwie ins Stocken geraten sind..gnah.
Ich brauche Vorhänge, um mich wohl zu fühlen, aber der Ikea hatte keine Eckverbinder für die Gardinenstangen, ergo, hängt da gar nichts, obwohl ich alle fertig genäht habe.
Der Balkon ist immer noch nicht katzensicher, weil wir uns nicht aufraffen können, in den Baumnarkt zu gehen und schlussendlich ist das Treppenhaus immer noch nackig, weil wir zu klein sind, um an die 4 Meter hohen Wände irgendetwas anschrauben zu können.
Dafür hab ich heute einen weiteren (kleinen und nicht so schmerzhaften) Abschied hinter mir.
Flitzi ist jetzt bei seinem neuen Besitzer. Das ist auch gut so...seit einem Jahr stand das Motorrad nur noch herum, gefahren bin ich ja doch nicht mehr. 
Dadurch war die Batterie fritte und abgemeldet ist sie auch schon. Das heßt aber auch, dass jeder Käufer die Katze im Sack kauft. Naja...50 Euro und einen Handschlag hat sie mir jetzt noch gebracht. Und doch einiges mehr an Herzschmerz als ich dachte. Schließlich war sie 16 Jahre lang in unserem Besitz.
Tat mir doch sehr leid, als ich sie auf dem Hänger um die Ecke fahren sah.
Aber ich weiß ja, wo sie steht und wenn ich mal den 34 fahre, dann kann ich hallo sagen.
Dummerweise scheint mir der Zündschlüssel beim Umzug verschütt gegangen zu sein. Er lässt sich einfach nicht finden.
Ich denke, morgen werde ich die ganze Wohnung noch mal auf den Kopf stellen müssen. Es ist kein Weltuntergang, wenn er nicht mehr auffindbar ist, aber dem neuen Besitzer würde ich Kohle und einen Haufen Arbeit ersparen. Sonst muss er nämlich Zündschloss und Tankstutzen aus- und einbauen *seufz* 
Dabei war ich so froh, dass eigentlich nichts fehlte....

1 Kommentar:

  1. Tja, man sucht immer di Sachen, die man gerade braucht und wenn man sie nicht mehr braucht, findet man sie meistens... und zwar da, wo man schon fünfmal nachgesehen hat. Viel Erfolg beim Finden.

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