Ich tu mich dieses Jahr ein bisschen schwer mit meinem WGT-Bericht. Irgendwie möchte mir dieses Donnerstag hab ich dies gemacht und Freitag jenes nicht angemessen erscheinen.
Zudem habe ich auch nicht ein einziges Foto gemacht, weshalb ich mich ein wenig durchs Netz und von Freunden zusammenklauen werde.
Da die Hälfte der Truppe, mit denen ich sonst das Pfingswochenende verbracht habe, dieses Jahr gar nicht anwesend war, war das WGT irgendwie anders.
Es war dennoch großartig und jedes WGT ist anders als das vorherige, aber aufgrund der Leute, die ich dieses Jahr getroffen habe, doch schon besonders anders. bla, bla...wird dem eh alles nicht gerecht.
Bis auf das victorianische Picknick habe ich irgendwie nichts gemacht, was ich kannte...keine Oper, kein Versacken an der Moritzbastei, keine agra, kein HeiDo.
Ich
war auf der agra und ich war im HeiDo, aber im Grunde genommen, war ich
einfach in einem sicheren Kern von Leuten, bei dem es mir schlicht egal
gewesen wäre, ob ich in Leipzig, Hamburg oder Timbuktu gewesen wäre.
Danke dafür. Danke fürs Kaputtmachen, danke fürs Lachen, danke für Vernichten meiner Vorurteile und das Bestätigen von anderen. Ihr fehlt mir.
Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich den Göttertanz das letzte Mal so langweilig fand, mir die "Elite" so auf den Sack ging und ich mir gewünscht habe, dass die Leute doch mal den Stock da entfernen, wo er nicht hingehört.
Dafür landete ich tatsächlich im Darkflower, wo es so scheiße war, dass wir richtig Spaß hatten. Das war ja wie in den schlechten Jahren des Jahrhundertanfangs *g*
Ich habe sogar zwei Konzerte gesehen. Saelde Sanc natürlich. Ich gönne ihnen von Herzen ihren Erfolg, aber die Stimmung für mich war weg. Schnurgerader Ablauf, zu viele Menschen, wenig....Familie. Ich steh einfach nicht auf Massenkonzerte und Saelde Sanc war für mich einen Schritt zu weit über die Grenze zum "mag ich so nicht, kenn ich anders"
Aber das zweite Konzert war einfach nur der Hammer. Mitten auf dem im nächtlichen Dunkel liegenden Marktplatz stand ein Klavier. Und es war so schön. Bis viertel nach elf, saß ich auf den Pflastersteinen und lauschte den Kompositionen der beiden Spieler. DAS war für mich WGT.
Im Dunkeln unter freiem Himmel sitzend wundervoller Musik und den eigenen Gedanken lauschen und den Rest ignorieren.
Die blaue Stunde war wieder ein Höhepunkt,der mich jedes Jahr wieder einstimmt. Und ich hätte auf seine Vorzeichen achten sollen (ich sage nur: Rhabarber)
Wenn mich jetzt noch die ganzen ungefragten Fotografen und Paparazzi komplett in Ruhe lassen würden, wäre es zu 100% perfekt. (Aber gut zu wissen, dass ich ja "TROTZDEM gut aussehe", auch wenn ich kein Foto machen lassen möchte...gnah)
Dieses Jahr leide ich nicht einmal unter einem WGT-Blues. Denn schließlich habe ich die Möglichkeit, mein Leben auch ohne WGT genau so leben zu können und dürfen. Wenn nur die besch.... Geldverdienerei nicht sein müsste. Und sie muss sein...ich habe stundenlang darüber nachgedacht, aber ohne ist es einfach nicht möglich. Aber dennoch sollte ich (mal wieder) meine Prioritäten neu setzen, vielleicht fällt es mir dieses Jahr nicht so schwer wie Letztes.
Als Erstes möchte ich erwähnen, dass ich dich wunderschön finde. Du siehst toll aus. ♥
AntwortenLöschenIch hatte schon auf anderen Blogs gelesen, dass es wohl sehr... sagen wir mal... durchwachsen war dieses Jahr. Schade.
Die Bilder lassen mich dann doch ein bisschen bereuen, dass ich nicht da war. Andererseits habe ich auch das freie WE genossen. Und vieles vom WGT habe ich nicht vermisst. Eigentlich nur die Menschen. Nicht die Fotografen, nicht das rumgerenne, nicht das wenige schlafen, nicht das teure Essen. Aber ihr und Rizzi, die fehlen mir!
AntwortenLöschen