24 Juli 2014

16.07.2014

Wenn man so mitten im Leben steht, reißt einen der Tod oft brutal an den Haaren, wenn er trifft.
Gerade ich als Grufti behaupte so gerne und völlig dem Klischee entsprechend, ich haätte mich ja so oft und so gut mit dem Tod auseinander gesetzt. Kein Schrecken, kein Tabu..ich kenne den Tod.
Pustekuchen und hat sich was. Wenn er dann doch wieder neben Dir steht, weinst Du wie jeder andere, ist das Leid genauso groß wie vorher und der Verlust ebenso schrecklich wie unerwartet. Da kann man sich noch so sehr alle Floskeln herunterbeten, die angeblich so tröstlich sind.
Natürlich weiß ich, dass jedes Leben mit dem Tod endet. Und das die Wahrscheinlichkeit nach langem Leben und tiefer Krankheit höher ist.
Natürlich bereitete man sich darauf vor und wusste..lang ists nicht mehr hin.
Aber der Schmerz schert sich keinen Deut um Vorbereitung, Tapferkeit und Ähnliches. Trotzdem geht das Leben weiter. Ich werde wieder darüber nachdenken und meine Schlüsse ziehen und darauf hoffen, erst wieder in ein paar Jahren unsanft aus meinem Frieden gerissen zu werden. Und das ist gut so. 
Machs gut, Opa und vielen Dank für Dich.

3 Kommentare:

  1. Mein Beileid! *knuddel* Theoretisches Wissen und Akzeptieren ist nun mal leider nicht das gleiche, wie wirklich selber erfahren. Mir hat es sehr geholfen zu wissen, dass es meiner Oma nach langem Leiden besser geht. Und das, obwohl sie tot ist, sie in vielen Dingen in mir ist. Ich denke immer Mal wieder an sie und empfinde mittlerweile Freude über ihr Hiersein und nicht mehr Schmerz über den Verlust. Hat aber auch gedauert...

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  2. Mein Beileid. *drück*
    An dieser Stelle möchte ich gar nichts weiter dazu sagen, weder mit den Floskeln kommen, noch einen allgemeinen Spruch über den Tod abgeben.

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  3. Das tut mir sehr leid für dich, mein Beileid.

    Ich selbst habe meine Oma im März verloren, nach langer schwerer Krankheit, wie man so sagt...
    Und auch wenn es komisch klingt, manchmal vergesse ich, dass sie tot ist, da ist sie für einen Moment wieder total präsent... und ein anderes Mal stehe ich an ihrem Grabstein und sehe den Namen und weiß, dass es eben doch real ist...

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