07 September 2013

Die Woche überstanden...

Endlich komme ich wieder zum Bloggen.
Die letzte Woche war auf der Arbeit extrem anstrengend. Wir sind in Werbematerial förmlich ertrunken und zu aller Freude *gnah* musste ich auch noch einen Tag allein den Teamleiter mimen. Prompt mit Krankmeldung und allem drum und dran. 
Aber ich hab es überlebt, alle sind jetzt stolz auf mich und ich habe...Wochenende :)
Und da sogar meine Schwester dringend auf die Fortsetzung der Goth Challenge wartet, machen wir mit Tag 10 weiter:

Day 10 – What do you hate and love about the subculture?

Eine Frage, auf die ich mit nur einem oder auch 100 Sätzen antworten könnte. Ich versuch es mal in erträglicher Form. Zuerst muss ich aber erwähnen, dass ich, seit ich den Laden nicht mehr habe, mir den Kreis derer, die ich um mich herum gerne habe, sehr genau aussuche. Und das wirkt sich natürlich auch auf Dinge, diese Frage betreffend aus.

Vor allem anderen mag ich es, wenn das tiefe Schwarz wieder in einem emporsteigt, sich einsam, anders und vor allem von allen Leuten und der "normalen Gesellschaft" im besonderen abgestoßen fühlt, trotzdem Menschen hat, die dieses Gefühl mit dir teilen und verstehen und dich trotzdem aufnehmen, weil du sie in diesem Moment brauchst. Dieses "ich bin nicht allein" in der Phase des Alleinseins. Versteht das jemand? Diese Abende bei Wein und Musik, wo nicht geredet werden muss...

Was ich nicht mag, lässt sich schwer beschreiben. Es ist nicht die Oberflächlichkeit, das Getue ums Äußere oder wer am beliebtesten ist. Das hatten auch wir vor 15 Jahren schon und auch die Generation vor mir war davor nicht gefeit. Was mir fehlt und was meiner Meinung nach abhanden gekommen ist, ist diese besondere Ausstrahlung, die die Grufties, gerade in Gruppen, umgeben hat. Dieses Besondere ist verschwunden, diese distanzierte Sanftmut.
Wenn man ihnen Farbe anzieht (was die meisten ja schon freiwillig machen) dann gibt es NICHTS, was sie anders macht.  Das war früher anders und ich mag diese Entwicklung nicht.

2 Kommentare:

  1. "Dieses "ich bin nicht allein" in der Phase des Alleinseins. Versteht das jemand?"

    Absolut!
    Das hast du ganz wunderbar und treffend ausgedrückt!

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  2. Ich kann dein Pro und Contra verstehen und sehe das genauso.
    Klingt beides irgendwie schärmerisch...

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