Vorneweg: Den Fischen geht es ganz gut, die Pumpe ist jedenfalls aus...
Ich habe ein Ehepaar bei mir im Bezirk, dass mich jedesmal wieder zum Nachdenken anregt.
Ich habe ein Ehepaar bei mir im Bezirk, dass mich jedesmal wieder zum Nachdenken anregt.
Beide sind herzensgute Menschen.... und steinalt und krank. Sie ist bettlägerig und bei ihm vermute ich mehr als nur einen Schlaganfall. Er kann seinen linken Arm kaum bewegen und der Rollator ist immer dabei.
Hinzu kommt, dass ich mich am Anfang nur auf "lächeln und nicken" beschränken konnte, wenn er mit mir redete. Mittlerweile verstehe ich ein paar von den undeutlichen Worten und kann wenigstens adäquat antworten.
Aber jedesmal denke ich mir "So nicht."
Ich habe nichts gegen das Älterwerden (auch wenn die Falten um meine Augen ruhig weniger MakeUp verschlucken und uns sich selbst etwas weniger betonen dürften *g* ) Aber dennoch ist mir klar, dass ich dem Alter nicht entkommen kann.
Aber doch bitte mit Würde. Ich möchte nicht irgendwann dahinsiechen, nicht einmal mehr alleine essen können und jeden Abend beten, dass es vorbei ist, wie mein Großvater damals.
Da lob ich mir unsere Haustiere, die gehen dürfen, wenn es zu schlimm wird (vorrausgesetzt, der Besitzer sieht das auch so und ist nicht zu egoistisch).
Jedes Mal, wenn ich ein Paket in das Haus der Familie bringe, habe ich einen Moment Angst, irgendwann auch auf dem Sofa sitzen zu müssen und einfach nur warten zu können, dass es vorbei ist.
Vielleicht haben die beiden ja noch Spaß am Leben, wie sie da den ganzen Tag Privatfernsehen laufen haben, dass ihren Schlaf hin und wieder unterbricht. Aber ich weiß, ich hätte das nicht...
Ich verstehe das total, ich hab auch Angst vor der Gebrechlichkeit im Alter. Alt werden gut und schön, aber dann so hilflos zu sein und so langsam wegzudämmern macht mir Gänsehaut! Und vermeiden lässt sich das wohl kaum...
AntwortenLöschen