21 August 2011

Museumsbesuch

Gestern Mittag beschloss mein Herzallerliebster spontan, mich ins Alexander Koenig Museum nach Bonn zu entführen. (Zum Dank hab ich ihn eingeladen)
Leider sind die meisten Bilder nicht sehr gut geworden und irgendwie sind fast nur Vögel übrig geblieben.

Von außen finde ich das Gebäude ganz wundervoll mit seinen Statuen und Löwen.
Aber bevor ich ins schwafeln gerate, trage ich lieber ein paar Fakten zusammen:
"Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) ist eines der großen naturgeschichtlichen Forschungsmuseen in Deutschland. Den führenden Ruf hat sich das Museum durch die Dokumentation, Erforschung und Erklärung von Artenvielfalt (Biodiversität) erarbeitet.
Das "Herz des Museums" bilden die bedeutenden wissenschaftlichen Sammlungen, die sich auf die Wirbeltiere und Insekten in Landlebensräumen konzentrieren. Diese Sammlungen stellen die Grundlage der vielfältigen, im Museum Koenig bearbeiteten Forschungsthemen dar." (Quelle: www.zmfk.de)

Im Grunde besteht die komplette Ausstellung aus ausgestopften Tieren und hin und wieder wird mir bei den leblosen Augen ein wenig schwer ums Herz. Nichtsdestotrotz war es interessant, so viele, auch heimische Tiere zu sehen, wiederzuerkennen oder neu zu lernen.
Erschreckend auch die Informationen, wieviele der Tiere vom Aussterben bedroht sind. Nicht, dass ich das nicht schon gewußt hätte, aber wenn man es noch einmal so vor Augen geführt bekommt...

Auf meinen Bildern gibt es aus der europäschischen Region die Fledermaus und den Raben, aus der Polarregion den Polarfuchs und aus Afrika das Krokodil

In der Vogelwelt fand sich der australische Leiervogel. Aber das müsst ihr selbst gehört haben:


Desweiteren habe ich aus der Vogelwelt noch ein Bild von einem Kiwi und einer Harpye mitgebracht.

"Kiwis sind die kleinsten aller Laufvögel. Sie sind 35 bis 65 Zentimeter lang, bis 35 Zentimeter groß und ein bis fünf Kilogramm schwer.
Kiwis haben zwar noch kleine, vier bis fünf Zentimeter lange Flügel, sind aber nicht in der Lage, damit zu fliegen. Sie besitzen keinen Schwanz, was dazu beiträgt, dass sie eine ungewöhnliche ovale Körperform haben. Zu diesem Erscheinungsbild tragen auch die weit nach hinten verlagerten Beine bei. Diese kräftigen Beine tragen, wie bei den meisten Vögeln, vier Zehen; mit ihnen vermögen Kiwis gut und schnell zu laufen. Längere Fluchtdistanzen erübrigen sich aber meist in ihrem unübersichtlichen Lebensraum.
Der Kopf der Kiwis ist relativ klein, der Schnabel sehr lang und nach unten gebogen." (Wikipedia)

"Die Harpyie ist eine sehr große, kräftig gebaute Greifvogelart. Sie kommtin den tropischen Wäldern Mittel- und Südamerikas vor und ernährt sich dort vor allem von Faultieren und Affen. Die Harpyie gehört zu den größten Greifvögeln der Welt und ist wohl der physisch stärkste Greifvogel. Der Rumpf ist überaus kräftig, die Flügel sind relativ kurz und sehr breit, der Schwanz ist dagegen relativ lang. Körperbau und Färbung der Harpyie sind typisch für Greifvögel, die im Wald leben und dort schnelle und relativ große Beute jagen. (Wikipedia)"

Im Keller des Museums gibt es ein kleines Vivarium mit lebenden Tieren. Eine Handvoll terrarien mit Fröschen, Nattern und Eidechsen, sowie zwei Aquarien. Unter anderem eines mit einem afrikanischen Lungenfisch. Ich war mir sicher, das Tier ist tot, bis es sich aufgerichtet hat und an der Wasseroberfläche Luft geholt hat. Für mich ein merkwürdig anmutendes, aber umso faszinierenderes Tier.


Beendet haben wir den Rundgang dann im Bistro bei lecker Waffeln mit Eis und Kirschen, bzw hatte mein Liebster Schnitzel mit Kartoffelsalat.

1 Kommentar:

  1. Das sieht wirklich interessant aus, obwohl ich mich wahrscheinlich ziemlich gegruselt hätte, ich kann ausgestopfte Tiere nicht angucken ohne eine Gänsehaut zu bekommen. In der Beziehung bin ich echt ein Weichei^^

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