28 Januar 2016

Fare thee well, my Panther

Diese Woche hatte ich wiederum 2 Sitzungen beim Tättowierer.
Die erste war mit 6 Stunden wieder sehr lang und ich hab hinterher vor Erschöpfung und (hauptsächlich) Kälte fast geschlottert. 
Dafür war aber Gomez komplett fertig und der Panther endlich weg. Also fast. Ich denke, da muss Mark noch ein zweites Mal drüber, denn ich kann ihn doch noch erkennen. Aber vermutlich fällt er, wenn alles fertig ist, eh kaum noch auf, weil man von der Wucht des Tattoos ja eh erschlagen wird.
Am zweiten Tag sagte mir Mark schon, er wolle nicht so lang machen.
Also war nach zweieinhalb Stunden Schluss und nur Morticias Körper quasi angezogen. Ich hatte ein bisschen das Gefühl, mein Tättowierer hatte nicht so wirklich Bock drauf. 
Aber lieber ist mir, er hört dann auf, als dass er mir das Ding einfach auf den Rücken schludert.
Vielleicht jammere ich ihm auch zuviel. Aber das ist für mich einfach die beste Möglichkeit mit dem Schmerz umzugehen. Und weh tut es jedesmal.
Aber ich hätte auch noch eine Stunde länger gemacht. 
Mit zunehmendem Alter werde ich aber doch sehr viel Schmerzempfindlicher stelle ich fest.
Bisher bin ich nach wie vor absolut begeistert von seinem Stil und bereue nicht eine Minute oder einen Cent, den ich investieren muss. Insgesamt hab ich jetzt ca 15 Stunden schon unter der Nadel gelegen. Und es ist grad mal ein viertel fertig.

23 Januar 2016

Preliator

Ich muss ein wenig ausnutzen, so in Schreiblaune zu sein :)

20 Januar 2016

Kisten und Möbel

Ich habe noch gar nicht erzählt, dass wir die Wohnung, die ich im Dezemberpost gezeigt habe, tatsächlich bekommen haben.
Ich gebe zu, ich tu mich noch immer etwas schwer mit dem Gedanken, in dieses "NEst in der Provinz" zu ziehen. Und in meinen Verstand möchte auch keineswegs hinein, dass ich nur 10 Minuten vom Bahnhof und 5 Minuten Bahnfahrt von Siegburg entfernt bin.
Auch weigere ich mich standhaft, anzuerkennen, dass ich ja ohnehin hauptsächlich ein STubenhocker bin udn nun wirklich selten vor die Tür gehe, wenn ich nicht muss. Was macht da Siegburg oder Provinz?
Wie dem auch sei, auf die neue Wohnung (nicht deren Lage) freue ich mich trotz des auf uns zukommenden Stresses sehr. 
Zum Glück ist das Wohnzimmer bis auf ein Weinregal komplett. Auch das Schlafzimmer müssen wir nicht neu besorgen (ich verschweige jetzt einfach mal, dass wir letzte Woche neue Matratzen und Lattenroste besorgen mussten) und die Küchenzeile bekommen wir schon irgendwie in die neuen Maße hineingemogelt.
Und dann wären da die 20 qm, dei danach ganz allein mir gerhören. Mein eigenes Nähreich. Ich kann es kaum erwarten, stöbere stets und ständig in Möbelangeboten, Hacks, Dekoläden. Eigentlich wollte ich doch den Kram erst nach dem Umzug kaufen, damit nicht so viel geschleppt werden muss. Aber diese wundervolle Uhr... und diese Türhaken...und der Stoff... kennt das noch wer? Und wenn ich Pech hab, passt es alles hinterher mal wieder nicht zusammen. Dann ist das so.
Ich hab auch bereits angefangen mit Ausmisten und einpacken. Ich bin mir doch recht sicher, welche Stoffe ich wegräumen kann. Ich bezweifle stark, dass, wenn sie schon MOnate da liegen, nicht unbedingt in den nächsten 2 Wochen vernäht werden müssen. Oder sagen wir, ich hoffe es.
Anderes, dass noch zu den nächsten Projekten gehört, lasse ich draußen. Aber ich habe schon 4 Kisten gepackt und nur ein Zehntel meines Krams darin untergebracht. Das  wird ein großer Haufen Kisten...

18 Januar 2016

Ein Kompliment

Mir persönlich fällt es sehr leicht, Komplimente zu machen oder/und anzunehmen.
Aber in letzter Zeit habe ich einiges beobachten können, dass mich zum Nachdenken bewegt hat.

Den meisten in der Gesellschaft scheint es unglaublich schwer zu fallen, ein einfaches Kompliment (es muss ja nicht gleich "Du hast die schönste Nase des Universums" sein) anzunehmen.
Ich hab das immer so hingenommen.
Oft war es Fishing for compliments, also einfach, um noch mehr zu hören oder von Sätzen wie "Ach Quatsch, stimmt doch gar nicht" 
Da scheint mir die einzige Erklärung, dem Gegenüber Urteilsvermögen absprechen zu wollen, denn der hat sich ja anscheinennd geirrt.
Lange Rede, kurzer Sinn und worauf ich eigentlich hinaus wollte, war eine bestimmte Begebenheit:
Ich mache gerne KOmplimente, einfache, kleine, wenn jemand etwas gut kann, oder ähnliches, aber in letzter Zeit höre ich dann ständig von irgendwoher von der Seite "Schleimer".
Tangiert mich peripher, ich stehe zu dem, was ich sage und wie ich es gemeint habe. Aber ich stelle bei demjenigen, den ich mit dem Kompliment bedacht habe, dann Unsicherheit fest und die Freude über das Kompliment scheint etwas dünner zu werden.
Warum? Weil er sich plötzlich nicht mehr sicher ist, ob das Kompliment ernst gemeint ist? Weil er sich seiner eigenen Fähigkeiten nicht bewußt ist und sie das Lob nicht verdienen? Weil er plötzlich der Meinung ist, für jedes Kompliment wolle der Gegenüber irgendetwas und er war zu naiv, um das selbst erkennen zu können?
Und jemand, der Schleimer genannt wird. Anstatt entrüstet zu sein, dass an der Ehrlichkeit seiner Worte gezweifelt wird, wird sich gerechtfertigt, geduckt und beim nächsten Mal nichts mehr gesagt. Man möchte ja nicht anbiedernd wirken.
Herrgoth und wenn schon. Wenn jemand etwas nettes sagt, dann kann man sich auch darüber freuen.
Ich persönlich habe mir angeeignet, erst einmal das Gesagte anzunehmen und mich zu freuen. Wenn tatsächlich jemand nur ein Schleimer ist, ist mir das egal...ich muss seine Wünsche ja nicht erfüllen, aber freuen, darf ich mich über schöne Worte trotzdem.
Diese Welt ist schon grau genug, da sollte man sich nicht nehmen lassen, die schönen Dinge auszusprechen.

17 Januar 2016

Wintertraum

Ich wünsche ein frohes, neues Jahr.
Ich hatte ein ganz wundervolles Silvester in kleiner Runde und einem um Mitternacht friedlich da liegenden Friedhof mit Blick auf das Feuerwerk über Bonn. Schön wars.

Vor sechs oder sieben oder vielleicht auch acht Jahren habe ich meinem Liebsten zu Weihnachten mal einen Besuch im Phantasialand geschenkt. Zur Winterzeit wird dort viel mit Licht und Atmosphäre gespielt und wir wollten das gerne einmal erleben.
Es kam, wie es kommen musste, aus irgendeinem Grund wurde Jahr um Jahr der Besuch verschoben. Bis wir uns gestern mit zwei wundervollen Menschen und seinen Kindern tatsächlich zur Winterzeit im Phantasialand fanden.
Es war bitterkalt und zwischendurch war ich der Meinung, meine Füße hätten sich schon ohne mich auf den Heimweg gemacht. Aber das minderte ja den Spaß nicht. Und ich persönlich fand den fallenden Schnee am Berliner Platz ungemein passend.
Sogar die Wasserbahn war offen und wurde von uns auch genutzt. Was schert mich da schon mein Mantel (*Seufz*).
Ich liebe Vergnügungsparks wirklich, aber ich muss nicht alle Achterbahnen haben. Denn am besten fand ich das Kettenkarussell mit den Wasserspielen und vor allem das zweistöckige Pferdekarussell. Auch wenn ich auf letzterem alleine herumsitzen musste.
Ursprünglich wollten wir gar nicht bis zum Feuerwerk und der Eisshow bleiben, aber plötzlich war es halb sieben und wenn man schon mal da ist...
Von der Show haben wir leider nicht viel gesehen, aber das war mir recht egal. Die vielen Lichter im ganzen Park waren mir schon genug. Ich liebe es, wenn es dunkel ist und überall glitzert es. Ein bisschen richtige Musik und ich wandelte mit einem burtonesken Gefühl durch einen Garten, den Edward mit den Scherenhänden hinterlassen hatte. Hach....
Fotos kann ich außer einem leider keine präsentieren, weil ich sowieso keinen Fotoapparat dabei hatte und zweitens diese wundervolle Lichtzauberatmosphäre ohnehin nicht hätte einfangen können.
Es war wundervoll, aber das nächste Mal werden wir dann wohl doch lieber im Sommer gehen, denn mit nassen und kalten Füssen war es dann auch genug.