06 Dezember 2015

Leben lässt sich nicht planen...

Schon wieder ein ganzer Monat herum.Einen netten Nikolaus wünsche ich allgemein.
Ich danke für die warmen Wünsche, aber leider, haben sich November und Dezember derzeit in kaum besseren Licht als der Oktober präsentiert.
Obwohl die letzten Novemberwochen auf der Arbeit wirklich entspanntes Arbeiten versprachen, hat sich das innerhalb eines Tages und 7 Krankmeldungen leider geändert. Derzeit heißt es mal wieder morgens um 6.00 Uhr auf der Arbeit und abends um 18.00 Uhr erst wieder da raus.
Jetzt liegt meine Hoffnung auf nächster Woche, dass sich das alles wieder entspannt.
Dazu kommt noch die Sorge um Henriks Vater... und meine Sorge um ihn, weil er sich soviel über den Hals zieht.

Umso mehr habe ich mich gefreut, als mein Wichtelgeschenk ankam. Ich habe mir dieses Jahr zum ersten Mal etwas beim Forenwichteln gewünscht und selbst einen anderen Wunsch erfüllt. Leider habe ich von der Kapuzenweste kein Bild gemacht, aber von meinen Geschenken schon.
Gewünscht hatte ich mir Gamaschen, ein Nadelkissen oder selbstgemachte Kosmetik.
Und dann kam nach drei Versuchen der Hermesbote und brachte mir ein so wunderbar duftendes Paket von Sehnsucht.
Voll mit wunderbarer Kosmetik. Mit Lippenbalsam, Badebomben, Bodymelts, Sheasahne und - am wirklich umwerfendsten - selbstgemachtem Parfüm.
Ich hab mit einem ganz wohlig glücklichen Gefühl das Paket leer geräumt und mich so sehr gefreut. Wie ich dann feststellen durfte, teilen wir die "vorliebe für das gruftigste aller Klischees". Patchouli! 
Dieses Parfum hat noch einige Duftnoten mehr, aber Patchouli hauptsächlich. Und ich kann es nicht beschreiben, aber der Duft erinnert mich an irgendetwas schönes. Warm, weich , Dunkel, angenehm. Genau, wie ich es derzeit gebrauchen kann.
Auch, wenn sie es vermutlich nicht lesen wird: Vielen, vielen Dank für diese wunderbare Reise ins Wohlfühlen und Entspannen.

Vorgestern haben wir uns eine Wohnung angeschaut. Obwohl ich in der derzeitigen Stimmung überhaupt keine Ambitionen habe aus unserem 8 Jahre alten Nest auszuwandern, sehe ich die Notwendigkeit nach mehr Raum. Und nach unendlichen Versuchen haben wir jetzt eine Wohnung gefunden, die okay ist. Gut, ich muss sagen, eigentlich ist sie fantastisch, wunderschön, günstig, toll gelegen und ein echter Traum. Meine Stimmung mags nur g
rad nicht so zugeben.
Ich hätte dann sogar mein eigenes Nähzimmer, mit Zugang auf den Balkon.
Aber irgendwie ist der Vermieter nicht mehr zu erreichen. Ich hoffe, die Wohnung ist nicht weg, wenn der sich mal bequemt, zurück zu rufen.

15 November 2015

Oktober? Welcher Oktober?

Den Oktober würde ich gerne streichen in diesem Jahr.
Eigentlich fing er ganz gut an und ich hatte tatsächlich jeden Samstag eine Einladung oder irgendetwas vor, und auch im Job die Aussicht auf freie Wochen.
Aber es kommt halt immer anders....Im Job hatte ich drei der schlimmsten Wochen überhaupt. Sie ließen mich wirklich zweifeln, ob es eine gute Idee war, mich für den Teamleiter zu entscheiden und jeden Tag hätte ich am liebsten alles hingeschmissen.
Der Herbst scheint pünktlich zum trüben Wetter alle schlechten Eigenschaften der Menschen auf einmal ans Licht zu fördern.
Und dann soll man auch noch professionell gelassen jedwede Beleidigung überhören, muss sich vor dem Chef in die Pfanne hauen lassen und dabei noch sicher sein, dass man das Richtige tut.
Zudem dachte sich mein Immunsystem, dass es doch auch einfach mal in den Streik treten könnte und überließ mich ohne Vorwarnung einer Grippe...natürlich hatte ich keine Zeit, um mich krank zu melden.
Zum Glück liefen die Tarifverhandlungen ganz gut und nach 3 Tagen war ich dann wieder soweit auf dem Dampfer, dass es weitergehen konnte. 
Es gab auch schöne Momente wie die Halloweenparty bei Stefan, aber um ehrlich zu sein, fällt mir bei Oktober nur der ganze Stress ein...

Dafür hat der November besser begonnen.  Schon allein wegen des Besuchs meines Vaters. Er blieb sogar über Nacht und wir haben sooo viel geplaudert. Mein alter Herr ist der Beste.

Ich war zwar keinen einzigen Tag meines Urlaubs daheim, aber dafür habe ich jetzt den Anfang des neuen Tattoos auf dem Rücken. Yay. Mein Tättowierer hat ein wahres Meisterwerk geschaffen. Ich habe das Ursprungsmotiv ja schon geliebt, aber was er daraus gemacht hat, wird einfach großartig. Nach zwei Sitzungen sieht man natürlich noch nicht viel, aber es wird einfach nur toll....die Totenköpfe und die Fledermäuse (deren Namen übrigens Morticia und Gomez sind) werden hinterher noch mit "Spitze" unterlegt und so quasi verbunden. Lässt sich schwer beschreiben, aber ich werde hier natürlich alle auf dem Laufenden halten.
Unter völliger Selbstüberschätzung leidend, habe ich natürlich großspurig Termine an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gemacht. Den ersten Tag mit 7 Stunden habe ich ja überlebt, aber den zweiten leider nicht.
Nach einer Stunde war leider schon Schluss. Aber ich konnte mich des Gefühls nicht mehr erwehren, dass Mark mit einer 10cm dicken glühenden Eisenstange Löcher in meinen Rücken bohrte.
Nunja, jetzt geht es wohl erst Ende Januar weiter. 

Und noch eine gute Nachricht hat sich für mich eingestellt. Wir haben letzten Montag die Urlaubspläne gemacht. Und für mich sind sowohl das WGT (um das ich diesmal gar nicht streiten musste) als auch - Tataa - das Picknick und das Amphi gesichert. Ich habe tatsächlich in den Sommerferien eine Woche Urlaub, weil da niemand wollte.

Nach drei Tagen Seminar diese Woche und zwei Tagen frei fängt am Dienstag dann die Arbeit wieder an. Allerdings fühle ich mich doch sehr erholt und sollte den Starkverkehr ganz gut überleben.

27 September 2015

Schattentanz

Ich mache mich in letzter Zeit sehr rar...nicht nur hier auch im Allgemeinen und besonders bei der lieben sorrowsplea. Das tut mir sehr leid, gerade für diesen zauberhaften Menschen.
Dabei hätte ich sogar so einiges zu erzählen. Ich habe mittlerweile meinen Festvertrag, bin zum Teamleiter befördert worden, 35 geworden, war auf der letzten Sonnenfinsternis, hab das Hotel fürs WGTgebucht, einen neuen Tattootermin usw.
Aber mir war einfach nicht nach schreiben. Manchmal ist das halt so. Und wenn ich mal endlich etwas hatte, über das ich schreiben wollte, war kein PC in der Nähe.
MIttlerweile ist der Sommer rum und wir landen mit Riesenschritten im Starkverkehr. Das heißt natürlich auch wieder bis 12 Stunden arbeiten pro Tag. Jetzt fehlt also die Zeit, bzw fülle ich meine Freizeit mit anderen Dingen als meinem Blog. Sehr schade, aber Motivation ist eben ein A....
Dafür gibt es dann heute einen kleinen belanglosen Eintrag.
Gestern Abend habe ich mich doch einmal wieder aufraffen können, nach Leverkusen zu tingeln. Nachdem ich mit dem Besitzer des Shadows auf der letzten SoFi schon wieder diskutiert hatte, dass der Freitag für eine solche Feier völlig ungeeignet ist, weil die meisten von uns Samstags arbeiten müssen, sagte er, die Party am Samstag wär genauso gut. Ich war schon einmal Samstags da und weiß, dass dem nicht so ist, aber ich habe gesagt, ich gebe ihm zwei Chancen. Die erste erhielt er gestern.
Und er hat es versaut. Natürlich. Und nein, das liegt nicht daran, dass ich das vorher schon wusste. Aber wenn man um 0.00 Uhr dröhnenden Techno auf die Ohren bekommt, dann ist das eben NICHT so gut wie auf der Sonnenfinsternis.
Es war trotzdem ein schöner Abend, dank des DJ, der uns kennt, gab es zwischendurch auch echt gute Musik und getanzt habe ich auch, aber es ist eben keine Sonnenfinsternis, wo ich auch die Lieder ertragen kann, die ich zwischendurch nicht mag.
Den Altersdurchschnitt haben Alex, Stefan und ich direkt mal um gefühlte 20 Jahre angehoben und die Stimmung war eher...hm..Dorfdisco? Zwischendurch fragte Alex mich, Wie man die Parties wieder schwarz bekommen könne. Naja, die Antwort ist so simpel wie logisch: indem wir unsere dunklen Hintern einfach mal wieder aus den Löchern hervorziehen.
Aber das ist ein Teufelskreis. Wir gehen nicht hin, wo es nicht gut ist, es wird aber auch nicht besser, wenn wir nicht hingehen. Manchmal glaube ich, der Jugend ist es halt schlicht egal, die gehen halt hin und wenn die Musik nichts ist, wird eben gesoffen. 
Ich brauche die gute Musik aber dazu. 

Man entschuldige das Ganzkörperbild...halb 3 morgens nach der Feier ist einfach der Lack ab :-D

29 Juli 2015

Bin eben ein Treffenkind

Nachdem ich ja erfolgreich um meine freien Tage fürs Amphi und das Picknick gekämpft hatte, war s Freitag morgen dann auch schon soweit.
Schon beim Friseur hab ich mich mit Lisa getroffen, damit wir uns anschließend bei mir zurechtmachen konnten. Ich war auch quasi schon fertig angezogen und immer noch unsicher ob des Mülltütenkleids. Nach einem kurzen "Irgendwie trifft die Definition Mülltüte schon zu" von Lisas Seite, wurde dann innerhalb von 20 Minuten Reifrock und alter Kram aus dem Schrank gerissen und sich flugs umgezogen...wohlgemerkt, ohne Make-Up und Frisur gänzlich zu ruinieren.
Das Picknick ist und war wie das WGT mein Highlight im Jahr.
Ich weiß, ich wiederhole mich, aber selten hat man einen so schönen Haufen netter und entspannter Leute beisammen und kann den Tag genießen. *hüstel* und den Wein...aber das lass ich mir auch nicht nehmen und manchmal glaube ich, die Leute würden sich Sorgen machen, landete ich plötzlich bei Wasser :) Zwischendurch fand ich mich noch in einem kleinen Spontanshooting mit Steve und Lisa wieder, die Ergebnisse gibt es hier live im Beitrag :)
Allerdings war der Abend so auch schneller vorbei, als ich es geplant hatte und um 11 lag ich schnorchelnd im Bett. Nichtsdestotrotz: Ein Dank an alle, die mir den Tag wieder so versüßt haben.

Dafür hab ich auch den nächsten Tag direkt verpennt. Um 9 Uhr wurde ich mehr oder weniger wach und kam nach  - nennen wir es grobe Zubereitung - einer halbstündigen Bahnfahrt an der Lanxess-Arena an.
Dank des Sturms wurde der Tag auch nicht besser. Alfred gab mir am Eingang mein Bändchen und wir gingen nach unten, der Stand war schon fast fertig, aber die Order der Organisation war "nicht öffnen" und das blieb sie trotz diverser Gerüchte auch. Habt ihr schon mal einen Tag mit Händlern verbracht, die einen kompletten Tag Ausfall haben und auch nichts zu tun? Keine sehr angenehme Stimmung. 
Irgendwann hab ich mich mit Alfred zum Flaschen abfüllen verzogen. 4 Stunden Etiketten aufkleben..wenigstens etwas war zu tun.

Der Sonntag hingegen war dagegen super. Ich hab nebenher Qntal auf der Bühne hören können und hatte viel Spaß beim verkaufen und Tratschen. Und auch den Bolero vom mülltütenkleid habe ich dort verkauft. Ich hoffe, die neue Besitzerin hat mehr Spaß mit diesem Stoff als ich.
Danke an alle, die so nett waren und uns da unten mal besucht haben. Besonders gefreut hat mich der Besuch von Gothmum, deren Blog ich ja unheimlich gerne lese. Es war so schön, dich kennenlernen zu dürfen :)
Diary of Dreams habe ich mir dann teils vor der Bühne angeschaut und was soll ich sagen: Ich mag ihn halt, unseren Herrn Köhn.
Ich hatte mich zwar schon vor dem letzten Lied von Sonja und Alfred verabschiedet, war aber ein wenig entsetzt, wie schnell alle Besucher von der Wiese "vertrieben" wurden und der Bauzaun die Wiese wieder abschloss.
Vor allem, wenn man bedenkt, dass man den Händlern, die ja nun einen ganzen Tag Ausfall hatten, wenigstens noch eine halbe Stunde hätte gönnen können.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob die neue Location so gut bei den Besuchern ankommt, aber was aus dem Amphi wird, werden eh die Jahre erst zeigen. Ich für meinen Teil bleibe dabei, eine Karte würde ich mir eher nicht kaufen, da müsste schon das Line-Up gewaltig zulegen. 
Bin eben ein Treffenkind :)

16 Juli 2015

Rhododendron

Ich schulde noch einen kleinen Post zum Shooting mit Wuschels-Art aus Berlin.
Am WGT-Samstagnachmittag war es nach einiger Vorfreude und absolutem Bad-Hairday soweit. Endlich mal wieder ein Shooting mit jemand völlig neuem, dessen Bilder ich auch noch richtig schön finde.
Nachdem wir uns auf dem Friedhof getroffen haben, ging es auch schon ratzfatz los. Ich hab mich in Claudias Händen gut aufgehoben gefühlt, auch wenn ich wieder einmal meine Zeit zum Auftauen brauchte. 
Aber sie hat mir Anweisungen gegeben und auch darauf geachtet, das Kleid und Harre gut faleen. So häufig hat man das ja nun doch nicht, wie ich feststellen musste.
Das Ergebnis gefällt mir persönlich recht gut, auch wenn das erste Bild viele Kritiken abbekommen hat, ich würde darauf alt aussehen.
ja mei, ich hab die 20 schon länger hinter mir als die 40 vor mir und mit ewiger Schönheit werd auch ich nicht gesegnet sein :)
Auf dem anderen Bild stört mich persönlich, dass ich kaum Ausdruck im Gesicht habe. Es wirkt so fürchterlich teilnahmslos, aber da kann die Fotografin ja nichts für, das ist meine Schuld. Da hat sich das Grottenolmtalent zwecks Schauspielerei wieder gezeigt.
Dennoch würde ich gern wieder mit Claudia arbeiten. Vielleicht sollte ich bis dahin einfach mehr Mimiken vor dem Spiegel üben. Wenn ich mir dabei nicht so albern vorkäm.