...dann kann er was erleben.
Besonders mit der deutschen Bahn. Nachdem ich letzte Woche dann dochtatsächlich den Samstag frei bekommen habe, konnte ich meinen Plan in die Tat umsetzen. Ich fuhr ins Eichsfeld um Flitzi nach Hause zu holen (der Name kommt übrigens NICHT von mir).
Gesagt getan, Sparticket hatte ich ja schon, hüpfte ich 9:23 Uhr in den ICE, um 13:15 Uhr in Göttingen auszusteigen.
Nunja, ich hätte es ahnen müssen. Es ist eben die Deutsche Bahn. In Köln musste ich rennen, weil der erste ICE schon Verspätung hatte und erwischte gerade noch so den Anschlusszug. Dieser Anschlusszug bekam dann Schluckauf. Im wahrsten Sinne des Wortes. Stehen, fahren, stehen, fahren, stehen, fahren. Technischer Defekt an Wagen 31. In Solingen war die Fahrt also erst einmal beendet. Wir wurden alle in den ICE gegenüber bugsiert wo es dann hieß, wir sollten in Dortmund umsteigen. Nein, in Wuppertal. Oder doch in Dortmund. Nein, nein Wuppertal. Oder Dortmund.
Ich stieg dann in Wuppertal aus, unser Zug wurde uns auf Gleis 2 angekündigt. An Gleis 2 in Wuppertal war aber wegen Arbeiten kein Zugeverkehr. Zum Glück kam die Durchsage mit Gleis 4 noch rechtzeitig. Und glücklicherweise hatte der Zug (wie alle anderen an diesem Tag ja auch) 10 Minuten Verspätung. Ich war nie glücklicher, die 1. Klasse reserviert zu haben wie an diesem Tag. Die 2. war nämlich hoffnungslos überfüllt.
Den Zug in Hannover bekam ich Dank seiner 10 Minuten Verspätung dann auch noch und um 14:25 Uhr war ich tatsächlich in Göttingen. Am Anfang war es ja noch ärgerlich, aber irgendwann schlug meine Stimmung in heitere Gelassenheit ob dieser Absurdität um.
Dafür war ich heute um einiges schneller wieder daheim. Um halb 10 hab ich meinen Hintern in den Sattel geschwungen und um 12:40 Uhr war ich schon hier. Ich bin aber auch richtig gut durch gekommen. Keine Idioten und LKWs auf den Strassen und eine gute Reisegeschwindigkeit von 130 km/h machen es möglich.
Und jetzt steht es in der Garage von Henriks Vater. MEIN Motorrad. Endlich. Meine kleine Kawasaki.




