26 November 2011

Zum Tanze

Gestern Abend ging es wieder zur Sonnenfinsternis. Leider schaff ich es einfach nicht so regelmäßig wie ich gerne möchte und nächsten Monat muss leider wieder ausfallen, da wir am 24. schon sehr früh gen Harz aufbrechen, um ein paar Tage bei meiner Familie zu verbringen.

Da der liebe Max gestern vorher noch im Theater war, sind wir auch erst gegen Mitternacht im Shadow aufgeschlagen. Musiktechnisch habe ich von Dalecooper schon besseres gehört, aber getanzt hab ich trotzdem eine Menge. Und Wein getrunken, oh ich liebe den Wein da.
Besonders gefreut hab ich mich, Nini und die mottenprinzessin zu treffen. Auch wenn Nini und ihr Mann doch sehr früh (*hust* ja ich weiß, ich war spät da) wieder gehen mussten. Überhaupt war es gestern recht voll. So falsch ist das nicht, denn dann bleibt uns die Sonnenfinsternis wenigstens erhalten.
Um halb 4 gingen dann schließlich die Lichter an und wir fuhren nach Hause. Die Entscheidung, den 4. Samstag im Monat den Laden geschlossen zu halten, war nicht verkehrt. Ich möchte gerne einmal im Monat nicht auf die Uhr schauen müssen, wenn ich ausgehe.

Schminktechnisch wurde gestern mal wieder gekalkt. Das Foto hab ich sehr aufgehellt, damit man überhaupt etwas erkennen kann.
Mit Outfitbildern verschone ich euch, bis auf das Korsett war es das gleiche wie beim ASP Konzert. Ein WGT Probelauf, denn es ist das Freitagsoutfit. Und ich bin äußerst zufrieden :)

Und da ich die Angewohnheit habe, nachts, wenn ich nach Hause komme, meine großen Röcke einfach irgendwo liegen zu lassen, hatte sich Kamikaze ein neues Lieblingsplätzchen gesucht.

Und endlich hat sich das Problem mit meinem alten Auto erledigt und ich habe keine Probleme mehr mit den Behörden und der Versicherung. Hat sich alles zum Guten gewendet. Zusätzlich bin ich noch auf einen Ball eingeladen worden. Mal schauen, wie das wird, ich war noch nie auf einem richtigen Ball (und ich habe das Gefühl, dass das auch kein richter werden wird).

Die Sache mit den Praktikanten muss ich jetzt noch einmal überdenken. Meine derzeitige möchte gerne verlängern, aber ein anderer hatte noch angefragt, ob ich ihn dazwischen scheben kann. Gnah...dabei hab ich gar nichts zu tun für die...

21 November 2011

Mehr Farbe

Das war irgendwie der Titel des Shootings, dass ich letzte Woche mit Marion hatte.
Sie meinte, ich bräuchte dringend mehr Farbe auf meiner Sedcard und nur schwarz wäre doch langweilig.
Da bot sich der Schmuck, den sie für centric-art fotografieren wollte auch an. Er war nämlich nicht silbern.

Ich hab mich den ganzen Tag über nicht sehr shootingtauglich gefühlt, aber nachdem ich mir die Haare (natürlich hatte ich auch noch ein Haarteil vergessen) gemacht hatte und ein wenig mit farbigem Lidschatten herum experimentiert habe, ging es mir schon besser.
Wir haben uns auf zwei Sets beschränkt. Einmal wurde es doch wieder recht dunkel für den grün-kupfernen Schmuck.
Und dann wurde es rot, orange, kupfer, gold und braun.
Ich finde, das Bild gut, es ist schön bearbeitet, der Bildschnitt stimmt, ich schaue nicht zu dämlich aus der Wäsche.....aber.
Aber ich stimme mit dem allgemeinen Tenor überein. Das bin ich nicht. Das ist nicht meine Farbe. Das passt nicht zu mir. Ein schönes Bild, aber dabei bleibt es, meiner Meinung nach. Vielleicht wäre es in blau, lila oder grün anders, aber am wohlsten fühl ich mich halt immer noch in schwarz.

Naja, ich werde nie wirklich Model sein, also muss ich auch keine Richtlinien erfüllen. Daher darf ich auf meinen Bildern ich sein. Experimente hin und wieder sind nett, aber ich brauch es nicht übermäßig bunt.
Aber das Shooting selbst war wie imemr sehr amüsant und angenehm. Ich arbeite gerne mit Marion zusammen, gerade auch wegen ihrer Detailverliebtheit.

20 November 2011

Zu Blankenberg

Gestern waren wir auf dem Mittelaltermarkt in Blankenberg.
Marion hat uns anlässlich ihres Geburtstages zum Spanier eingeladen und es bot sich an, voerher auf dem Markt vorbeizuschauen.
Wir alle waren noch nie da und wollten endlich einmal dort auftauchen und uns ansehen, wovon alle so schwärmen.
Das Ambiente war wirklich schön. Ein Markt innerhalb der Stadtmauern um die Kirche und auf dem kleinen Marktplatz. Es gab auch ein Gesangsduo, das mir recht gutgefallen hat und es war zwar voll, aber nicht überlaufen, trotz des schönen Wetters.
Der Blick übers Land war richtig schön, leider habe ich vergessen, davon ein Foto zu machen. Die Luft war so klar, dass man sogar die Abtei deutlich erkennen konnte. Auch von der Burg gibt es kein Foto, ich hab erst später daran gedacht, überhaupt die Kamera aus der Tsche zu holen.

Aber trotz allem fand ich den Markt jetzt nicht sehr mittelalterlich. Zwar war ein wenig Handwerk vertreten (Schmied und Buchbinderei), aber mich störten doch die Grillbuden, die einfach nur einen Ballen Stroh vor die Biertische gestellt hatten und sich mittelalterlich nannten.
Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber das ganze machte auf mich eher einen gewollt- und- nicht- gekonnt- Eindruck. Vielleicht hatte ich auch aufgrund der ganzen begeisterten Erzählungen eine falsche Vorstellung.

Nach Odin-Trunk und warmem Honigmet sind wir dann gegen Abend zum Spanier aufgebrochen und haben den wirklich schönen Tag bei Cocktail und Tapas ausklingen lassen.

18 November 2011

Nur wenn Du mir, dann ich Dir

Die Weihnachtszeit rückt näher und damit wird das Thema Geschenke wieder aktueller.

Ich persönlich feiere kein Weihnachten. Entweder ich mag jemanden das ganze Jahr über oder ich kann ihn auch an Weihnachten nicht leiden.
Jedenfalls gibt es da diese Sache mit den Geschenken.
Wenn ich schenke, dann brauche ich keinen Anlass. Dann möchte ich einfach jemandem eine Freude machen, weil ich ihn mag und das Wichtigste: Ich erwarte absolut keine Gegenleistung, abgesehen von einem höflichen Danke vielleicht. Denn es ist, was es ist: ein Geschenk. Umgekehrt sehe ich es genauso. Schenkt mir jemand etwas, dann freue ich mich wirklich sehr, aber ich fühle mich nicht verpflichtet, etwas zurückzugeben.

"Ein Geschenk ist die freiwillige Übertragung des Eigentums, zum Beispiel einer Sache oder einem Recht an einen anderen, ohne eine Gegenleistung zu verlangen. "

So handhabe ich das für mich und fahre damit eigentlich ganz gut. Aber ich scheine damit recht selten mit der Mehrheit konform zu gehen. Ich bin jetzt schon zweimal gefragt worden, ob "wir uns denn etwas zu Weihnachten schenken" würden.
Bei so etwas kommt dann automatisch von mir ein "nein". Ich schenke niemandem etwas, nur weil er mir etwas gibt oder weil die Gesellschaft "konsumpflichtige Tage" wie Valentinstag erfunden hat. Das ist dann kein Ausdruck von Zugewandtheit, sondern einfach lästige Pflicht. Und um ehrlich zu sein, die Leute, die etwas wollen, nur weil sie mir mal etwas gegeben haben, die dürfen erst recht lange warten.
Ich überrasche gern, das wäre dann vollkommen hinüber. Natürlich schenkt man sich auch mal gegenseitig etwas, aber doch nicht abgesprochen? Seh ich das zu eng?
Mit Sätzen wie "der hat mir ja auch nichts geschenkt" verrät man einiges über sich. Ich war dieses Jahr auf drei Hochzeiten und wirklich überrascht, wie die Leute da gegeneinander aufgerechnet haben und was "Pflicht" ist, was man geben muss.

Ähnliches gibt es bei auch bei Dshini (ich bin mir recht sicher, dass fast alle wissen, was gemeint ist *g*) Ich erfülle gerne Wünsche, einfach, weil ich der Meinung bin, dass die Leute sich einfach freuen, wenn es mal schneller geht.
Natürlich freue ich mich, wenn ich auch etwas zurückbekomme oder ein Danke da ist. Aber ich bekomme ein ganz mieses Gefühl, wenn ich sofort auf den Dshin genau eine komplette "Rückzahlung" bekomme. Da entsteht bei mir der Eindruck, dass ich da etwas falsch gemacht habe.
Aber bei dieser "Community" ist die Bedeutung des Wortes "Spende" ja auch bis hin zum Grotesken verzerrt worden....

14 November 2011

What if

Heute etwas Musik. Eigentlich höre ich Emilie Autumn überhaupt nicht, aber Liar zusammen mit ASP ist grandios und dieses Lied hier finde ich auch ganz bezaubernd: