31 Oktober 2011

Urlaub

Die Hälfte meines Urlaubs ist schon um.Okay, es sind ja auch nur 4 freie Tage.

Nachdem der Freitag alles andere als erfreulich war und der Samstag nachmittag auch nicht das Wahre werden wollte (dazu gibt es auch noch einmal einen ausführlicheren Bericht) , war Samstag Abend und Sonntag wenigstens sehr schön.
Samstag Abend haben wir mit einem befreundeten Paar einen Spieleabend veranstaltet. Es begann mit "Spitz pass auf" (ich liebe es) ging weiter mit "Sagaland" und endete mit "Buzz". Sehr vergnüglich.

Und Sonntag war ich dann auf dem Stoffmarkt in Hennef.Und mein Liebster war so nett und fuhr tatsächlich mit. Dabei kann er diese rempelnden Weibsbilder und die Mnschenmasse nicht leiden. Dazu sind Stoffe nun einmal nicht sein Hobby.
Aber ich brauche ja nicht lange. Meist weiß ich, was ich will und stöbern finde ich zwischen all diesen drängelnden Rentnerinnen und keifenden Mittvierzigerinnen nicht angenehm.
Aber ein bisschen habe ich mitnehmen können. 2m Spitzenborte und je 50cm elastische Spitze, dazu Nähgarn, Maschinennadeln und 2m elastische Spitze.

Ich habe ja lange überlegt, aber der kuschelige Plüsch für 15,- €/m musste dann doch zurückbleiben. Ohne Quittungen (die man in der Hektik ja doch nicht bekommt) muss ich das Ganze ja als Privatentnehme verbuchen, auch wenn ich es für den Laden nutze.

Und daher fällt heute Abend auch der Besuch im Shadow flach. Ich würde wirklich gerne hingehen, aber ich kann es mir nicht leisten und auch für meinen Herzallerliebsten wär es ordentlich knapp.
Naja, irgendwannwerde ich meine Spinne schon noch einaml ausführen können.

Zumindest hab ich jetzt mal die komplette Bude geputzt und gestern ein 3 oder 4 Stunden langes Bad genossen (waren ja nur noch 150 Seiten, die ich im Buch lesen musste *hüstel* )

24 Oktober 2011

Zwangsneurose im Fernsehen

Ich sollte morgens einfach gar nicht mehr aufstehen.
Und ich brauche Veränderung. Ich brauche immer extrem viel oder extreme Änderungen, wenn es mir nicht gut geht.
Sieht es in mir nicht schön aus, muss um mich herum wenigstens alles schön sein.
Also wird um mich herum verändert, so dass ich es schön finde.
Es hat ganz schleichend angefangen, das Büro und Arbeitszimmer zu Hause wurde entrümpelt, Zeug in den Keller geschleppt, umgeräumt und neu geplant.
Der Sperrmüll wird heute Abend rausgestellt, damit mir die alten Sachen nicht im Wege rumstehen und im Schlafzimmer ist wenigstens meine Schmuckecke auch schon wieder entmistet und gemacht worden.
Dann habe ich gestern nach viereinhalb Jahren meinen Account in einem Browsergame gelöscht, einfach, weil ich in Aufräumwut war und ja nicht mehr so intensiv gespielt habe.
Der Nähblog wird auch umgestellt, wenigstens hab ich mich nach 50 gelöschten Posts wieder zusammengerissen und nicht weiter gelöscht. Ich könnt da noch dutzend Sachen rausnehmen, weil mir dieser Blog einfach nur chaotisch, unaufgeräumt und hässlich vorkommt. (halt so, wie ich mir derzeit) Er ist mir total peinlich, um genau zu sein..

Klingt irgendwie nach leichter Zwangsneurose...

wuaaah.....nun kam grad das ZDF rein mit Olaf Schubert rein.
Die filmen irgendein Tauschgeschäft oder sowas für die heute-Show mit Welke. Ich hab sie allerdings wieder rausgeschickt. Ich möchte nicht ins Fernsehen. Die eine Frau hat zwar nochmal versucht, mich zu überreden "Wir würden sie ja auch pixeln" aber ich mag einfach nicht. Und dann auch noch an einem Tag, an dem ich mich absolut nicht wohl fühle...auch nicht gepixelt. Ist das jetzt grundverkehrt gewesen? Wär das Werbung für mich gewesen? Gepixelt?
Außerdem werde ich bei sowas derart nervös, dass ich immer noch zittere... Ist es schlimm, nicht ins Fernsehen zu wollen? Warum hab ich jetzt das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen?


23 Oktober 2011

Walking on both sides

Ich habe heute mal etwas Neues versucht.
Bekanntlicherweise bin ich ja eine absolute Niete im Fotografieren. Aber mir war heute einfach mal danach. Also habich fotografiert. Die Ausbeute war - nun ja, nett ausgedrückt - gering.
Ich habe ein Foto gehabt, dass mir halbwegs gefiel und habe es einfach mal mit meinen mehr als bescheidenen Photoshopkünsten bearbeitet.
Aber das Ergebnis gefällt mir trotz allem. Ich finde, man sieht kaum, dass der Schädel alles andere als echt ist. An Augen und Nase hätte ich sauberer radieren können, allerdings war ich zu dem Zeitpunkt nicht davon ausgegangen, dass das Bild etwas werden würde. Das im Hintergrund ist übrigens ein handgearbeitetes Kerzenwindlichthalterdings aus Wachs. Alfred hat ihn mir geschenkt als Dank für das Arbeiten auf dem Amphi.
Ich gehe mit Sicherheit weder unter die Fotografen noch unter die Bildbearbeiter. Da sollen die tun, die es können. Aber hin und wieder zum Zeitvertreib werde ich so etwas wiederholen.

Natürlich habe ich die Vorherversion nicht gespeichert: Warum sollte ich auch jemals weiter als bis vor 5 Minuten denken *g* Aber das Ergebnis reicht hoffentlich.
Schwesterherz, sei stolz auf mich, ich habe sogar mit verschiedenen Ebenen gearbeitet.

21 Oktober 2011

Die Schatten werden länger

Die Häßlichkeit empört uns nicht,
die Schönheit scheint uns längst banal,
die gute Tat belehrt uns nicht,
die böse Tat ist uns egal.

Denn alle Wunder sind geschehn
und alle Grenzen sind zerstört,
wir haben jedes Bild gesehn,
uns alle Klänge totgehört.
Und alle Fragen sind gestellt
und alle Chancen sind verschenkt.
Wir sind die letzten einer Welt,
die stets an ihren Selbstmord denkt.

Passende Worte in passender Zeit...
Gestern sind wir in "Elisabeth" gewesen.

Und ich fand es sooo schön. Ich war schon lange nicht mehr in einem Musical und obwohl ich nicht unbedingt ein Freund von neumodernen Inszenierungen bin, machte mir das digitale Bühnenbild recht wenig aus.
Ich mochte Musik und Stimmen, die Darstellung und die Atmosphäre, die entstand. Und ganz ehrlich, wenn der Tod so ist, dann stürze ich mich heute noch vom nächsten Hochhaus *schmacht* Ich bekomm die Besetzung leider nicht mehr namentlich zusammen, aber ich glaube, der Tod war Martin Pasching. Im Grunde genommen egal, aber ich fand ihn toll.
Ich fand es ein wenig beunruhigend, dass ich sowohl Kronprinz Rudolf als auch Elisabeth so gut verstehen konnte, aber ich denke, die haben eben ihre Charaktere sehr gut verkörpert.
Vollkommen überflüssig fand ich allerdings die Szene mit dem Nationalsozialismus. Natürlich gehört so etwas in diese Zeit und muss auch mit in die Geschichte, aber auf den Hitlergruß und das "Sieg Heil" hätten sie verzichten können.
Wenigstens hat daraufhin niemand geklatscht.
Selbstverständlich haben wir uns aufgerüscht. Und ich fand es persönlich sehr schade, dass wir die einzigen zu sein schienen, die sich ein wenig Mühe gemacht hatten.
Sehr niedlich war, als die ältere Dame neben mir mich fragte, ob ich auch mitspielen würde.

Es war jedenfalls ein kurzweiliger und gelungener Abend. Ich bekomm die Melodien einfach nicht mehr aus dem Kopf und es bleibt mal wieder eine gewisse Sehnsucht nach Romantik und einer anderen Welt zurück.