Im Grunde genommen war es ein Geburtstag wieder nach meinem Geschmack. Wo ich die letzten JAhre noch gefeiert habe, wollte ich dieses Jahr einen vollkommen ruhigen und am besten normalen Tag. Größtenteils hat das auch funktioniert. Ich habe mich sehr über alle Glückwünsche gefreut, ob persönlich, telefonisch, per Brief oder per Internet. Ich bin doch immer wieder gerührt und erfreut, wer alles an mich denkt. Ich hab ganz wunderbare Aufmerksamkeiten bekommen, im Oktober geht es mit Anja in das Musical Elisabeth und zwar volkommen aufgerüscht, muahahaha. Und mein Herzallerliebster hat mir mein so heiß ersehntes PC-Spiel geschenkt und einen wundervollen Abend mit einer neuen Grafikkarte. Zudem habe ich von einem lieben Freund noch extra "Rabenschwarz" Feuerzeuge bekommen *strahl* und von Marion und Sita tollen Bastelkram... hachmach. So lieb...
Besonders habe ich mich über einen Brief gefreut, der direkt viel zu früh kam und mich mindestens 8 mal hat vor Neugier sterben lassen. Liebe, liebe sorrowsplea, ich danke Dir vielmals und kann Dir versichern, dass ich mich wirklich wahnsinnig über die Ohrringe gefreut habe. So sehr, dass ich sie nicht mehr abnehmen mag *g* Ich glaube, ich habe sie mindestens jedem 4 mal gezeigt. Das Silberne sind kleine Rabenschädel und am anderen Ende hängen kleine Federn, ich bin so verliebt.
Gestern Abend ging es endlich mal wieder zur Sonnenfinsternis ins Shadow.
Ursprünglich wollte ich mich ja so richtig aufrüschen und kalken, aber es wurde dann des Wetters wegen doch schlichter. Nur der kleine Reifrock und ohne Mühlsteinkragen. Leider hab ich vergessen, ein Komplettbild zu machen, Asche auf mein Haupt. Es gibt leider nur schlechte Haar und dunkle Make-Up Bilder *gg*
Zumindest hab ich die Frisur ausprobiert, die ich nächstes Jahr auf dem WGT machen möchte. Beteiligt sind da ein geflochtener Zopf und Schillerlocken.
Für den Anfang war es okay, die Locken müssen höher und in meine Strähnen vorne müssen auch welche rein. Aber bei der Luftfeuchtigkeit gestern hätten die keine 2 Sekunden gehalten. Ohnehin ist es mir vorne noch zu...platt. Da muss ich mir was überlegen.
Und es war sooo schön, mal wieder da zu sein. Musiktechnisch hatte der DJ schon bessere Tage, aber ich hab eine Menge Leute getroffen und konnte trotzdem tanzen.
Ich lass die Cyber ja gern Cyber sein, nichtsdestotrotz tut es auch gut, mal keinen der Kickboxer auf der Tanzfläche zu haben, und etwas anderes als Störgeräusche aus den Boxen zu hören. Ich hoffe ja, dass ich es nächsten Monat wieder schaffe, hinzufahren.
Ich habe mich heute endlich mal an etwas gesetzt, das hier schon eine ganze Weile auf mich wartet. Ahnenforschung oder was ich dafür halte.
Ein Freund hatte mir wunderhübsche, alte Rahmen geschenkt und die sollten natürlich den passenden Inhalt bekommen. Nicht irgendwelche alten Fotos, sondern solche, die auch einen Bezug zu mir haben.
Also habe ich meine Oma gebeten, mir doch ein paar alte Fotos zu schicken. Am Telefon meinte sie noch, sie hätte aber keine sehr alten. Pustekuchen, was ich bekam, war ein wahrer Schatz. Und sie hatte sich auch die Mühe gemacht, bei den meisten dazu zu schreiben, wer auf den Bildern zu sehen ist.
Und nachdem ich gerade noch einmal mit ihr telefoniert habe, dürfte ich die Verwandtschaftverhältnisse jetzt auch zusammen bekommen.
Auf dem oberen Bild ist meine Urururgroßmutter zu sehen. Sie ist die Ururoma von meinem Großvater. Das Bild wurde 1916 aufgenommen. Leider stand nur bei diesem eine Jahreszahl dabei, aber die vielen "ur"s vor den eltern machen mich manchmal ganz schön schwindlig. Das sind fast 100 Jahre.
Daneben ist mein Urgroßvater, der Vater meiner Großmutter. Er ist 1895 geboren und erst 1971 gestorben. Zwei Weltkriege hat er mitgemacht.
Er ist auch noch einmal auf dem unteren Bild in der Uniform des ersten Weltkrieges zu sehen. Neben ihm im Rahmen sind meine Urururgroßeltern zu sehen. Sie gehören ebenfalls zu meiner Großmutter.
Sie hat mir auch noch weitere Bilder mitgegeben. Ich habe noch keine passenden Rahmen dafür, aber ich werde sie bis dahin in Ehren halten. Auf zweien kann man kaum noch etwas erkennen. Und auf einem schauen meine Vorfahren nicht unbedingt so, als seien sie stolz auf ihre Nachfahren *g*
Gestern Mittag beschloss mein Herzallerliebster spontan, mich ins Alexander Koenig Museum nach Bonn zu entführen. (Zum Dank hab ich ihn eingeladen)
Leider sind die meisten Bilder nicht sehr gut geworden und irgendwie sind fast nur Vögel übrig geblieben.
Von außen finde ich das Gebäude ganz wundervoll mit seinen Statuen und Löwen. Aber bevor ich ins schwafeln gerate, trage ich lieber ein paar Fakten zusammen: "Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) ist eines der großen naturgeschichtlichen Forschungsmuseen in Deutschland. Den führenden Ruf hat sich das Museum durch die Dokumentation, Erforschung und Erklärung von Artenvielfalt (Biodiversität) erarbeitet. Das "Herz des Museums" bilden die bedeutenden wissenschaftlichen Sammlungen, die sich auf die Wirbeltiere und Insekten in Landlebensräumen konzentrieren. Diese Sammlungen stellen die Grundlage der vielfältigen, im Museum Koenig bearbeiteten Forschungsthemen dar." (Quelle: www.zmfk.de)
Im Grunde besteht die komplette Ausstellung aus ausgestopften Tieren und hin und wieder wird mir bei den leblosen Augen ein wenig schwer ums Herz. Nichtsdestotrotz war es interessant, so viele, auch heimische Tiere zu sehen, wiederzuerkennen oder neu zu lernen. Erschreckend auch die Informationen, wieviele der Tiere vom Aussterben bedroht sind. Nicht, dass ich das nicht schon gewußt hätte, aber wenn man es noch einmal so vor Augen geführt bekommt...
Auf meinen Bildern gibt es aus der europäschischen Region die Fledermaus und den Raben, aus der Polarregion den Polarfuchs und aus Afrika das Krokodil
In der Vogelwelt fand sich der australische Leiervogel. Aber das müsst ihr selbst gehört haben:
Desweiteren habe ich aus der Vogelwelt noch ein Bild von einem Kiwi und einer Harpye mitgebracht.
"Kiwis sind die kleinsten aller Laufvögel. Sie sind 35 bis 65 Zentimeter lang, bis 35 Zentimeter groß und ein bis fünf Kilogramm schwer. Kiwis haben zwar noch kleine, vier bis fünf Zentimeter lange Flügel, sind aber nicht in der Lage, damit zu fliegen. Sie besitzen keinen Schwanz, was dazu beiträgt, dass sie eine ungewöhnliche ovale Körperform haben. Zu diesem Erscheinungsbild tragen auch die weit nach hinten verlagerten Beine bei. Diese kräftigen Beine tragen, wie bei den meisten Vögeln, vier Zehen; mit ihnen vermögen Kiwis gut und schnell zu laufen. Längere Fluchtdistanzen erübrigen sich aber meist in ihrem unübersichtlichen Lebensraum. Der Kopf der Kiwis ist relativ klein, der Schnabel sehr lang und nach unten gebogen." (Wikipedia)
"Die Harpyie ist eine sehr große, kräftig gebaute Greifvogelart. Sie kommtin den tropischen Wäldern Mittel- und Südamerikas vor und ernährt sich dort vor allem von Faultieren und Affen. Die Harpyie gehört zu den größten Greifvögeln der Welt und ist wohl der physisch stärkste Greifvogel. Der Rumpf ist überaus kräftig, die Flügel sind relativ kurz und sehr breit, der Schwanz ist dagegen relativ lang. Körperbau und Färbung der Harpyie sind typisch für Greifvögel, die im Wald leben und dort schnelle und relativ große Beute jagen. (Wikipedia)"
Im Keller des Museums gibt es ein kleines Vivarium mit lebenden Tieren. Eine Handvoll terrarien mit Fröschen, Nattern und Eidechsen, sowie zwei Aquarien. Unter anderem eines mit einem afrikanischen Lungenfisch. Ich war mir sicher, das Tier ist tot, bis es sich aufgerichtet hat und an der Wasseroberfläche Luft geholt hat. Für mich ein merkwürdig anmutendes, aber umso faszinierenderes Tier.
Beendet haben wir den Rundgang dann im Bistro bei lecker Waffeln mit Eis und Kirschen, bzw hatte mein Liebster Schnitzel mit Kartoffelsalat.
Danke für die stillen Momente im Trubel, die nur uns gehören.
Danke, dass ich in deiner Gegenwart auch mal schwach sein darf. Danke für die Momente, in denen Du mir zeigst, dass ich doch irgendwo erwachsen bin. Danke, dass Du mir meine Dummheiten jedesmal wieder verzeihst. Danke für jeden Wunsch, den Du mir von den Augen abliest. Danke für die Momente, in denen Du Dich wider besseren Wissens mit jedem Stärkeren für mich anlegen würdest. Danke für jeden Abend, an dem ich neben Dir einschlafen und am Morgen wieder aufwachen kann. Danke für jeden Moment, in dem Du mir das Gefühl gibst, etwas besonders Wunderbares zu sein. Danke für die unglaubliche Unterstützung und Rückendeckung. Danke, dass es ein Wir gibt.