09 April 2014

Musik, so tief das Herz sie hören kann...

Morgen geht es endlich nach Hamburg. Ich sitz schon seit einer Woche auf heißen Kohlen.
Das geplante Oberteil hab ich nicht mehr genäht, aber das ist auch egal. Ich werde nicht nackt da auftauchen müssen und selbst wenn, könnte ich das Musical immer noch genießen *g*
"Deine Lakeien" bringen dieses Jahr ein neues Album heraus und dazu gehört natürlich auch eine Tour.
Ein kleines bisschen hatte ich ja auf das WGT gehofft, aber das ist zu früh für das neue Album.
Also habe ich mir gerade eine Karte für Köln im Oktober besorgt. Ganz spontan und erst hinterher gesehen, dass das ein Samstag ist. Noch ein Grund zur Freude.
Und das Album gab es im Paket sogar noch dazu. 
Mal schauen, ob ich jemden finde, der mit mir dahin gehen möchte. Die Lakaien sind in meinem Umfeld zwar gern gehörte Musiker, aber sie entfachen bei den wenigsten ähnliche Begeisterungsstürme wie bei mir.

03 April 2014

Neid ist eine Sünde...

Gehässigkeit ist, wenn man nach 4 Tagen frei auf die Arbeit zurückkehrt und als erstes zu hören bekommt "DUUUU...Du hast am Montag einen Fehler gemacht." Breitestes Grinsen "Ich hab mich schon die ganze Woche darauf gefreut, Dir das zu sagen"

Auflösung: Ich habe am Montag zwei Briefkästen zu früh gelehrt. 10 Minuten. Das hat keinerlei Auswirkungen und zieht auch nichts nach sich.
Was muss in jemandem vorgehen, wenn er sich an dieser Sache eine ganze Woche hochziehen kann? Nur, weil ich nun einmal wenig Fehler mache? Und so jemand hat dann auch noch eine leitende Position. Und es ist ja nicht so, als wäre dies die erste Situation gewesen, die so gelaufen wäre. Immer, wenn ich einen kleinen Fehler mache, er mal frei hat und ich arbeiten muss, ich in Paketen untergehe oder mir eine unangenehme Situation ins Haus steht, kommt diese Reaktion...

Darauf ein Lied:

19 März 2014

Landpartie

In meinem Hirn geht es derzeit etwas drunter und drüber dank der Arbeit. Die Sache mit dem Teamleiter werden oder nicht macht mich noch wahnsinnig. Und planen kann ich ja doch nichts, weil noch immer keine Entscheidung in irgendeiner Richtung gefallen ist... die wollen mich mürbe machen, bestimmt.

Daher erzähl ich lieber von etwas anderem, bis ich konkretere Fakten auf den Tisch legen kann.
Letzten Sonntag hab ich meinen Herzallerliebsten nach Stein gezerrt. Stein ist ein kleiner Fleck mit vielleicht 30 Häusern in meinem Bezirk unterhalb der Burg Blankenberg.
Dort stehen eine alte Mühle und eine dazugehörige riesige Scheune aus Stein. In der Mühle ist ein Restaurant (wohl nicht ganz so gut, wie es das Ambiente verdient hätte, habe ich gehört) und in der Scheune ist die "Landpartie und Naturwerkstatt Dittelbach".
Hauptsächlich Shabby - Vintage - Landhaus - Chic. Aber sie haben einfach ganz tolle alte, barocke oder auch nur verschnörkelte Schätze dazwischen. Und die Preise sind angemessen bis echt günstig.
Ich wollte schon seit ich da im Bezirk laufe mal hin, aber irgendwie hat es nie gepasst.
Letzten Sonntag jedenfalls hab ich Henrik zu einem Besuch da überreden können und meine Geldbörse hat es mir gar nicht gedankt. Ich war tatsächlich froh, dass wir keinen Garten haben, sonst hätte es das absolute Aus für mein Konto bedeutet.
In der Küche steht jetzt eine neue Etagere, von der ich kein Bild gemacht habe, im Wohnzimmer habe ich ein neues Bild mit Kerzenständer und mein größter neuer Schatz ist ein kleiner Tischspiegel.
Da stand einfach mein Name drauf. Es gibt Dinge, da überlegt man gar nicht, die gehören einem schon :-D
Ich hab noch ganz viele andere Sachen gesehen, aber ich weiß, dass wir gar keinen PLatz für alles haben, also mussten die riesigen Spiegel da bleiben.
Aber der erste Besuch war bestimmt nicht der Letzte dort.

Denn mein Motorrad fährt seit Sonntag wieder und ich überlege, ob ich am Samstag noch einmal beim Frühlingsfest der Landpartie vorbeischauen kann.
Und Goth sei Dank lässt sich auf einem Motorrad auch kein riseiger Spiegel mit barockem Rahmen transportieren...schätze ich....

16 März 2014

Gala Nocturna 2014

Ich weiß, einige warten gespannt auf diesen Post, aber wie das so ist, ohne bIlder mag ich nicht und eigene habeich nicht, also musste ich etwas warten.

Letzten Samstag morgen sollte es also um 11 Richtung Antwerpen gehen. Mit der Bahn. Um halb 3 nachmittags sollte ich dann einchecken können. Eigentlich.
Und ich war optimistisch. Immerhin war ich mit der Bahn in den letzten Monaten ein Mal von Dreien pünktlich. Das hätte sich ja wiederholen können...eigentlich.
Nunja, meine erste Bahn hielt nicht Köln Hauptbahnhof, somit war der ICE, der nur alle 4 Stunden fährt für mich erledigt.
Nach einer Odyssee durch Köln, Aachen, Lüttich (wie ich es hasse, wenn sich alle weigern, mit mir englisch zu sprechen.) und Brüssel kam ich sage und schreibe um halb sechs abends in Antwerpen an.
War nichts mehr mit enspannt essen gehen, kurz ausruhen und in Ruhe fertig machen. Ich erwischte die einzige schlechte Pommesbude in Belgien und hab die Hälfte im Mülleimer verschwinden lassen. Naja, der Abend konnte ja nur besser werden.
Wurde er auch. Um halb acht war mein Zimmer mit tollen Leuten voll, die mich unbedingt überreden wollten, doch bitte nur in der Unnerbutz loszugehen. Ja, ich mag meine Bloomers auch ;)
Nachdem ich endlich fertig und der Kirschwein alle war, sind wir dann auch los gezogen. zu meiner ersten Gala Nocturna.
Die Location war atemberaubend. Der Weg, auf dem man sich in die Schlange einreihen durfte war mit Geistern und Kerzen gesäumt und für etwas Kurzweil sorgten Fechtkämpfe.
 Allerdings muss ich sagen, die Atmosphäre hat sich für mich nicht unbedingt nach drinnen übertragen. Ich habe natürlich durch diverse Erzählungen viel erwartet. Aber das meiste wurde enttäuscht. Location und Dekoration, sowie die kleinen Details wie lebende Statuen, Feenstaub versprühende Stelzenläufer und Stände, die man nicht direkt überall sehen konnte waren klasse.
Aber ich fand die Walzerlektion zu lang. Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an, bis ich das Gefühl hatte, dass die Gala "wirklich" anfing. Der Rotwein war leider ungenießbar, was man aber erst herausfand, wenn man eine halbe Stunde an der Bar angestanden hatte. Und als ich dann auf Bier umsteigen wollte, war es alle. Dazu kam, dass mir die Musik so gar nicht zusagte bis 2.00 Uhr. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Wenn man "Hijo de la luna" mag, dann war alles in Ordnung *g*
Eigentlich wollten wir um 2 auf den Weg in Hotel verschwinden, aber durch irgendeinen Zufall stand plötzlich Alkohol da und wollte vernichtet werden *hüstel* Ich kam sogar noch zum Tanzen. Um 3 Uhr beendete "Das Mondschaf" von Christian Morgenstern dann den Abend.

Mein Fazit: Die Gala war toll....wegen der Leute. Ich hatte einen Mordsspaß mit allen, die ich da treffen durfte. Zum Glück waren sie alle da und die meiste Zeit des Abends standen wir ohnehin draußen. Aber ich hätte mir von dem Ball im Allgemeinen einfach mehr versprochen. Auch wegen des Eintrittspreises.
Da fand ich das Preis-Leistungsverhältnis der beiden Bälle von Natalia und Marina ausgewogener.
Nichtsdestotrotz, ich hab der lieben Madame la Fontaine versprochen, wenn ich rechtszeigtig weiß, wann die nächste ist und ich urlaub bekomme, gebe ich der Gala noch eine Chance. Und wenn sie dann wieder so mäßig sein sollte, feiern wir das darauffolgende Jahr auf einer Wiese an der Sieg :)

Die Bilder sind übrigens von Fred und Steve

03 März 2014

Dark Sunday

Erkenntniss der Woche: Pläne sind nur dazu da, nicht umgesetzt zu werden.
Der ursprüngliche Plan sah vor: Samstag abend entspannen, Sonntag Haare färben und Korsettprobeteil nähen, Rosenmontag hübsch anziehen und drei Stunden in der Stadt dem Spektakel weinselig zusehen und danach die Woche frei haben.
Die eigentliche Tat war: Korsettprobeteil nähen....
Okay, der Samstag Abend war auch entspannend. Alles andere war nett gemeint.
Aber ich werde den Teufel tun und mich beklagen. Denn auch wenn ich hier meinen katerbenebelten Kopf und völlig übermüdeten Körper seit 5 Stunden erfolglos versuche, wenigstens zum Wäsche zusammenlegen zu bringen, freue ich mich doch über den gelugenen Abend gestern.
Gestern Abend war Dark Sunday in der N8schicht. (Unterschiedlichen Quellenangaben zufolge war der letzte Dark Sunday irgendwann vor 2 bis gefühlten 1000 Jahren) Und es war sehr nett. Musiktechnisch hatte es seine Tiefen, aber auch nur weil mein Geschmack eben nicht bis Utz Utz reicht. Die Gesellschaft allerdings war exquisit. Party wie früher. Denn wie früher sah ich um viertel nach 1 auf die Uhr und dachte "Och ja... um halb zwei die Bahn ist eine nette Idee" und als ich das nächste Mal auf die Uhr sah, war es halb fünf *hüstel*
Aber Fakt ist: Sekt ist ein Gebräu aus der Hölle und ich sollte einfach auf meinen Körper hören, wenn er mir schon beim ersten Schluck deutlich "Ih Bah Pfui" zu verstehen gibt.
Ich kam nach Hause als Henriks Wecker klingelte. Mein Körper ist zu alt für sowas, aber das sollte ja niemanden hindern *gg* Allerdings schenke ich mir damit den Rosenmontag inder Stadt heute. Man muss halt Prioritäten setzen...

Vielleicht sollte ich mich endlich an die Wäsche setzen..... nach einem tiefsinningen Post ist mir grad nicht mehr.