16 März 2014

Gala Nocturna 2014

Ich weiß, einige warten gespannt auf diesen Post, aber wie das so ist, ohne bIlder mag ich nicht und eigene habeich nicht, also musste ich etwas warten.

Letzten Samstag morgen sollte es also um 11 Richtung Antwerpen gehen. Mit der Bahn. Um halb 3 nachmittags sollte ich dann einchecken können. Eigentlich.
Und ich war optimistisch. Immerhin war ich mit der Bahn in den letzten Monaten ein Mal von Dreien pünktlich. Das hätte sich ja wiederholen können...eigentlich.
Nunja, meine erste Bahn hielt nicht Köln Hauptbahnhof, somit war der ICE, der nur alle 4 Stunden fährt für mich erledigt.
Nach einer Odyssee durch Köln, Aachen, Lüttich (wie ich es hasse, wenn sich alle weigern, mit mir englisch zu sprechen.) und Brüssel kam ich sage und schreibe um halb sechs abends in Antwerpen an.
War nichts mehr mit enspannt essen gehen, kurz ausruhen und in Ruhe fertig machen. Ich erwischte die einzige schlechte Pommesbude in Belgien und hab die Hälfte im Mülleimer verschwinden lassen. Naja, der Abend konnte ja nur besser werden.
Wurde er auch. Um halb acht war mein Zimmer mit tollen Leuten voll, die mich unbedingt überreden wollten, doch bitte nur in der Unnerbutz loszugehen. Ja, ich mag meine Bloomers auch ;)
Nachdem ich endlich fertig und der Kirschwein alle war, sind wir dann auch los gezogen. zu meiner ersten Gala Nocturna.
Die Location war atemberaubend. Der Weg, auf dem man sich in die Schlange einreihen durfte war mit Geistern und Kerzen gesäumt und für etwas Kurzweil sorgten Fechtkämpfe.
 Allerdings muss ich sagen, die Atmosphäre hat sich für mich nicht unbedingt nach drinnen übertragen. Ich habe natürlich durch diverse Erzählungen viel erwartet. Aber das meiste wurde enttäuscht. Location und Dekoration, sowie die kleinen Details wie lebende Statuen, Feenstaub versprühende Stelzenläufer und Stände, die man nicht direkt überall sehen konnte waren klasse.
Aber ich fand die Walzerlektion zu lang. Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an, bis ich das Gefühl hatte, dass die Gala "wirklich" anfing. Der Rotwein war leider ungenießbar, was man aber erst herausfand, wenn man eine halbe Stunde an der Bar angestanden hatte. Und als ich dann auf Bier umsteigen wollte, war es alle. Dazu kam, dass mir die Musik so gar nicht zusagte bis 2.00 Uhr. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Wenn man "Hijo de la luna" mag, dann war alles in Ordnung *g*
Eigentlich wollten wir um 2 auf den Weg in Hotel verschwinden, aber durch irgendeinen Zufall stand plötzlich Alkohol da und wollte vernichtet werden *hüstel* Ich kam sogar noch zum Tanzen. Um 3 Uhr beendete "Das Mondschaf" von Christian Morgenstern dann den Abend.

Mein Fazit: Die Gala war toll....wegen der Leute. Ich hatte einen Mordsspaß mit allen, die ich da treffen durfte. Zum Glück waren sie alle da und die meiste Zeit des Abends standen wir ohnehin draußen. Aber ich hätte mir von dem Ball im Allgemeinen einfach mehr versprochen. Auch wegen des Eintrittspreises.
Da fand ich das Preis-Leistungsverhältnis der beiden Bälle von Natalia und Marina ausgewogener.
Nichtsdestotrotz, ich hab der lieben Madame la Fontaine versprochen, wenn ich rechtszeigtig weiß, wann die nächste ist und ich urlaub bekomme, gebe ich der Gala noch eine Chance. Und wenn sie dann wieder so mäßig sein sollte, feiern wir das darauffolgende Jahr auf einer Wiese an der Sieg :)

Die Bilder sind übrigens von Fred und Steve

03 März 2014

Dark Sunday

Erkenntniss der Woche: Pläne sind nur dazu da, nicht umgesetzt zu werden.
Der ursprüngliche Plan sah vor: Samstag abend entspannen, Sonntag Haare färben und Korsettprobeteil nähen, Rosenmontag hübsch anziehen und drei Stunden in der Stadt dem Spektakel weinselig zusehen und danach die Woche frei haben.
Die eigentliche Tat war: Korsettprobeteil nähen....
Okay, der Samstag Abend war auch entspannend. Alles andere war nett gemeint.
Aber ich werde den Teufel tun und mich beklagen. Denn auch wenn ich hier meinen katerbenebelten Kopf und völlig übermüdeten Körper seit 5 Stunden erfolglos versuche, wenigstens zum Wäsche zusammenlegen zu bringen, freue ich mich doch über den gelugenen Abend gestern.
Gestern Abend war Dark Sunday in der N8schicht. (Unterschiedlichen Quellenangaben zufolge war der letzte Dark Sunday irgendwann vor 2 bis gefühlten 1000 Jahren) Und es war sehr nett. Musiktechnisch hatte es seine Tiefen, aber auch nur weil mein Geschmack eben nicht bis Utz Utz reicht. Die Gesellschaft allerdings war exquisit. Party wie früher. Denn wie früher sah ich um viertel nach 1 auf die Uhr und dachte "Och ja... um halb zwei die Bahn ist eine nette Idee" und als ich das nächste Mal auf die Uhr sah, war es halb fünf *hüstel*
Aber Fakt ist: Sekt ist ein Gebräu aus der Hölle und ich sollte einfach auf meinen Körper hören, wenn er mir schon beim ersten Schluck deutlich "Ih Bah Pfui" zu verstehen gibt.
Ich kam nach Hause als Henriks Wecker klingelte. Mein Körper ist zu alt für sowas, aber das sollte ja niemanden hindern *gg* Allerdings schenke ich mir damit den Rosenmontag inder Stadt heute. Man muss halt Prioritäten setzen...

Vielleicht sollte ich mich endlich an die Wäsche setzen..... nach einem tiefsinningen Post ist mir grad nicht mehr.

27 Februar 2014

Demon inside

Wenn ich noch einmal den Satz "dafür werd ich nicht bezahlt" höre, schreibe ich einen Blogeintrag darüber....

Die Gala Nocturna rückt näher und mein Kleid ist ja schon seit geraumer Zeit fertig. Die geplanten Hörner allerdings wollte ich gern bei Crimson Darkness bestellen. Die gute Dame schien es aber leider nicht für notwendig zu befinden, mir auf eine meiner Nachrichten zu antworten. Auch, wenn die liebe lene mit ihre Hörner geliehen hätte: Ich wollte aber genau die Hörner von CD mit genau dem Sitz und genau der Form... Narf.... Also hatte ich meine Hörner- und Frisurenpläne schon verabschiedet und verzweifelte an einer passenden Frisur zum Kleid.
Dank eines Links von Carou aus dem grünen Forum zu einem Tutorial auf Deviantart fand ich mich nach kurzem Surfen auf einer Hörneranleitung wieder, der ich nicht widerstehen konnte. Und dann fand ich auch noch heraus, dass es Glitzermoosgummi gibt.
Ja, dieses Gruftinchen vor dem Monitor quietscht jedes Mal bei Glitzer. Aber wem erzähl ich hier was neues? :-D
Naja, die letzten Tage habe ich dann mit Basteln verbracht. Jetzt glitzern neben den Hörnern auch der Tisch, die Matte, der Fußboden, mein T-Shirt und das Badezimmer.
Auf dem Bild sehen die Hörner sehr wuchtig aus, alelrdings ist mein Gesicht etwa doppelt so breit wie das des Styroporkopfes. Da relativiert sich das schnell wieder. Und ich habe zudem Haare...
Die Rose zwischen den Hörnern stammt übrigens aus einem Swap aus dem grünen Forum von Miaka. Sie passt perfekt zu den Hörnchen und zu 90% lass ich es so. Allerdings sind die Rosen auf meinem KLeid anders und das ist so der kleine Moment, der mich noch zweifeln lässt, ob ich nicht anderen ChiChi zwischen die Hörner nehme.

12 Februar 2014

Das gilt ja nur für andere...

"Das gilt ja nur für andere" scheint sich in dieser Gesellschaft zu einem äußerst beliebten Motto entwickelt zu haben. Das beobachte ich jeden Tag. Sei es Vorfahrt achten, Parkverbot, Müll entsorgen, Bahn ein-und aussteigen etc.

Folgende Situation verdeutlichte mir dieses "Platz da, ich bin vielleicht nicht im Recht, aber das geht Dich gar nichts an" wieder einmal überdeutlich.

Madame Nachtkatze machte, als sie das hübsche gelbe Auto wieder auf dem posteigenen Parkplatz abstellte, ein älteres Ehepaar, das neben ihr parken wollte, in höflichem und äußerst kundenfreundlichem Tonfall darauf aufmerksam, dass eben dieser Parkplatz kein Öffentlicher sei und die Kollegen gleich wiederkämen und ihren Parkplatz bräuchten.
"ICH BIN ABER POSTBANKKUNDE"
Woha... man lässt sich ja gern anschreien. Nunja, ich hab ihn wiederum darauf aufmerksam gemacht, dass ihm sicher niemand verbieten wird, kurz zur Post zu gehen, dass er aber nun einmal NICHT auf einem Kundenparkplatz stehe und durchaus auch abgeschleppt werden könne.
Naja, mehr als freundlich warnen kann ich ja nicht, also ließ ich sie ziehen, ging rein und saß kurze Zeit später im Büro, als es an der Tür klingelte.
Eine junge Dame erzählte meinem verwirrten Hirn irgendetwas von "verbotenerweise falsch auf dem Parkplatz geparkt" Tja, was soll ich sagen, vor den beiden Privatwagen neben meinem POstwagen stand einer unserer Busse, so dass eben diese Leute nicht mehr ausparken konnten. Und besagtes älteres Ehepaar stand ebenfalls da und der Herr brüllte irgendwas von "Unverschämtheit" und "Willkür"
Naja, ich habe meine Kollegin, die den Bus gefahren ist geholt und sie gebeten, den Wagen wieder da weg zu setzen. Hat sie auch getan. Ich stand ind er Tür und durfte mich weiter mit dem Herren herumhsclagen, der herumzeterte, er würde sich eine neue Bank suchen. Natürlichhab ich ihm das völlig frei gestellt und dabei immer noch gelächelt. Auch bei seinen nächsten Beschimpfungen udn als er meinen Namen wissen wollte. Um sich zu beschweren.
Ich nannte ihm meinen Namen und sagte dann "Sie könne sich gerne beschweren, aber worüber denn? Ich habe meiner Kollegin ja nicht gesagt, sie soll sie zuparken" 
"DOCH! Genau DAS unterstelle ich Ihnen jetzt aber!"
Sprachs, setzte sich in sein Auto und verschwand.

Es geht mir nicht um die Beschwerde, die wird er niemals abgeben. Er wird sich auch keine neue Bank suchen, da bin ich mir zu 100% sicher. Aber dieses Verhalten ist unter aller Sau. Ich war in keiner Sekunde unfreundlich zu ihm und wollte tatsächlich nur darauf hinweisen, dass er auch abgeschleppt werden könnte, wenn er pech hat. Und gedankt wird das mit herumbrüllen und haltlosen Unterstellungen. 

Das ist wieder Mensch, der, als ich am Strassenrand halten musste, lauthals hupend hintermir bremste und mich - MIT HANDY AM OHR - zusammenstauchte, ob ich nicht weiter vorne parken und gefälligst den kompletten Strassenzug zu Fuß machen könnte....

Leute gibts....

Und in 3 Wochen weiß ich vielleicht endlich, ob das mit dem Teamleiter nun was wird oder nicht... und damit mit Stammbezirk und Festvertrag...

11 Februar 2014

Fantasie und Wirklichkeit

Als ich neulich so mein neuestes Schneiderstück betrachtete, fiel mir mal wieder auf, wie sehr sich das Ergebnis von der Idee unterscheidet. Vermutlich kennt das jeder, der etwas Kreatives erschafft. Die Inspiration im Kopf oder auf einem Referenzbild sieht vollkommen anders aus als das, was man schließlich in den Händen hält.
Ich bleibe eigentlich nie bei meinem usprünglichen Vorhaben und ständig verselbständigt sich die Klamotte. Wobei ich im Nachhinein finde, dass mein "Maya Hansen" Korsett doch recht nah am Original ist.
Manchmal habe ich ja auch nicht einmal etwas Konkretes im Kopf. Die Tournüren entstanden alle Drei völlig aus dem Nichts. Die innere Vorgabe lautete lediglich: Tournüre.

Ich hätte hier gerne noch mehr Beispiele aufgetan, aber das waren die einzigen, wo ich von Inspiration und Ergebnis noch Fotos auftreiben konnte, bzw mich an Ersteres überhaupt noch erinnern konnte.

Ein kleiner Exkurs, vielleicht findet der ein oder andere das ja so zwischendurch interessant oder mag selbst mal Inspiration und Wirklichkeit zeigen...