26 August 2013

Weiß wie Schnee und rot wie....Himbeeren

Heute setze ich die Goth Challenge kurz aus. Das hat den Grund, dass ich mal wieder etwas zu vermelden habe, auf das ich so stolz bin, dass ich es in die uninteressierte Welt hinaus posaunen muss *gg*
Wie gemeinhin bekannt ist, bin ich ja eine echte Niete in der Küche. Umso größer bin ich gewachsen, als ich gestern meinen Kerl und seinen alten Herren bekocht habe. Und es hat ihnen geschmeckt. Jawohl..ich habe eine essbare Carbonara zustande gebracht, und einen Nachtisch....mjam.

Das Rezept für die Raffaelo-Creme habe ich auf dem Jungesellinenabend der bezaubernden mottenprinzessin bekommen. Und das Zeug schmeckt so
gut, dass ich das Rezept einfach verbreiten muss.
Zutaten für ca. 4 Portionen

500g Quark
200g Sahne
50g Zucker
2 Pck. Vanillinzucker
400g Himbeeren (TK)
1 Pck. Raffaelos
Raffaelos in einer Schale zerkleinern, den Quark mit Zucker & Vanillinzucker dazugeben und verrühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben.
Die gefrorenen Himbeeren in eine Schüssel geben und mit der Raffaelomasse bedecken, bis zum Verzehr ca. 5 Stunden im Kühlschrank stehen lassen, die Himbeeren tauen in dieser Zeit auf.
Die Nachtkatze wünscht Guten Apettit :)

25 August 2013

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum

Gestern hatte ich einfach keine Zeit zum Bloggen. Da ging es von der Arbeit direkt in die Badewanne und anschließend zum "Grillen" nach Bonn. Ein Hoch auf den Elektrogrill von Bienchen und Bärchen.

Aber da ich heute direkt zwei Fragen überspringe, macht der verlorene Tag ja auch nichts. Wir sind also bei

Day 7 – Ten of your favourite goth bands.

~ Ganz oben auf meiner Top Ten Liste stehen seit eh und je "Deine Lakaien" mit dem für mich schönsten Lied aller Zeiten:


~ Extrem dicht an den Lakaien dran, aber dennoch auf Platz zwei "Dead can Dance". Leider hab ich sie bisher nicht live sehen können, aber das wird noch nachgeholt:


~ Ab hier gibt es eigentlich keine feste Reihenfolge mehr. Trobar de Morte habe ich 2012 auf dem WGT live sehen können und war von dem Auftritt genauso angetan, wie schon vorher von ihrer Musik:


~ Mein Klassiker ist Diary of Dreams. In meiner Zeit in Bremen hab ich ihn quasi jährlich im Tower live gesehen. In schöner, kleiner, familiärer Atmosphäre:


~ ASP. Er hat für mich seit der "Fremd" etwas nachgelassen. Normalerweise hat er mich immer vom Stuhl gefegt und ich hör ihn immer noch gerne, aber definitiv nicht mehr so häufig wie früher:


~ Helium Vola. Wundert es jemanden? Ich glaube nicht :)


~ Ich denke, da kommen auch Qntal nicht überraschend. Live hab ich bei ihnen schon von erschreckend gruselig bis bezaubernd und fantastisch alles erlebt.


~ Sephiroth. Es gibt kaum etwas schöneres, als bei "Wolftribes" zu tanzen


~ Ordo Rosarius Equilibrio. Mal etwas anderes zwischendurch *g*


~ End of Green. Keine Ahnung, ob die zu "gothic" zählen oder nicht. Ich mag die Musik und ich mag die Musiker. Ich hatte das Glück während der Zeit mit der ich mit dem Scheit als TM unterwegs war auch 3 Auftritte mit ihnen zu haben. Und Sad Sir schuldet mir noch eine Flasche Champagner. Auch wenn er sich vermutlich nicht mehr an mich erinnert *g* Mein Lieblingslied ist ein wenig abstrakter, aber ich könnte es stundenlang hören:



23 August 2013

Klischee, Klischee

Das tägliche Bloggen funktioniert erstaunlicherweise ganz gut. Und das trotz des nervtötenden Azubis, der mich noch an den Rand des Wahnsinns bringen wird. Wie kann man nur.... lassen wir das. Ein andernmal vielleicht.
Frage 3 lasse ich außenvor, denn da gibt es nichts zu berichten. Hab mich nie versteckt, hatte das nicht nötig und habe die ganzen kleinen Schlachten mit meinen Eltern lieber direkt ausgefochten. Also geht es zur nächsten.

Day 4 – Name a stereotype or cliche you can relate to.


Stereotyp... irgendwas zwischen Neoromantik und Traditionell... aber wohl eher die neoromantische Schiene.

Was die Klischees betrifft, wäre es fast einfacher die aufzuzählen, die ich nicht erfülle. Ich persönlich sehe an Klischees nichts schlimmes. Sie beschreiben für mich einen groben Umriss dessen, was mich erwarten könnte. Den Facettenreichtum des Menschen dahinter lerne ich ohnehin erst später kennen. Gebe ich mal eine kleine Auswahl derer, die zutreffen:

~ schwarz...schwarz, schwarz, schwarz. Meine Haarfarbe, meine Kleidung, meine Möbel (Die, die ich mir vor dem Zusammenziehen mit diesem.. Farbliebhaber *gg* gekauft habe.).
Und nein, ich habe kein Bedürfnis nach Farbe in meiner Kleidung. Es befindet sich nichts, das heller als schwarz ist in meinem Kleiderschrank.

~ ich liebe Rotwein

~ ich mag Katzen, Spinnen und Fledermäuse, Kronleuchter, Lilien, Samt, Kirchen, victorianische Ästhetik, Kerzen, Rosen, Tim Burton, Vampire (den von Bram Stoker und von Anne Rice, nicht den Glitzertyp)

~ die unter anderem schönsten Plätze sind für mich Friedhöfe

~ nackte Haut wird allerhöchstens unter Spitze gezeigt. Auch im Sommer möglichst hochgeschlossen (gnah...bis auf die Arbeitsklamotte natürlich)

~ die Wohnung ist voller Dinge wie Bücher, Drachen, Kreuzen, Schädeln etc...

~ ich bin ein Sportmuffel und werde es auch immer bleiben

~ ich hab es nicht so mit Menschenmassen, die nicht schwarz tragen

22 August 2013

Lang ists her...

Die heutige Frage... oder eher Anweisung hat mich fast vor ein Problem gestellt.

Day 2 – Share photos and experiences from your Baby Bat days.
 
Der böse Trojaner hat nach wie vor meine alte Festplatte im Griff und damit auch alle Fotos, die ich in digitaler Form besessen habe.
Aber gerade aus junger Zeit gab es davon eh nicht viele, zudem ich ja das Internet erst ab 18 wirklich kennen- und nutzen gelernt hab. Also hieß es Fotoalben durchwühlen. Und wie ich es mir gedacht habe, viel gibt es nicht. Aber das, was ich habe, präsentiere ich in chronologischer Reihenfolge:

Das älteste Bild dürfte in etwa um 1997 oder ´98 entstanden sein. Wenn ich mich recht erinnere, waren wir da auf Klassenfahrt in Italien:

 Das nächste Foto war aus meinem allerersten *hüstel* Shooting. Nein, ernsthaft, meine Schwester und ich wollten einfach der Familie ein paar Fotos schenken. Eigentlich hatten wir auf außergewöhnlicheres gehofft, aber der Fotograf hatte leider keine Ahnung, was er mit uns anstellen sollte. Also hat er uns zwei schwarz gewandete vor eine dunkelblaue Wand gestellt und ein Spinnennetz an die Wand geworfen *seufz* Müsste so 1999 gewesen sein:


 Das nächste Bild stammt vom WGT 2002. Mein allererstes WGT. Wir sind mit einem Foto sogar als heruastrennbare Postkarte im Orkus gelandet. Und auch noch mit dem schlimmsten aller Bilder. Danach habe ich eine ganze Weile wirklich keinem Fotografen mehr über den Weg getraut:


Die letzten Bilder müssten so um 2003 entstanden sein. Das linke hat meine liebste Mederflaus auf dem Riensberger Friedhof in Bremen geschossen (da trag ich übrigens mein Erstlingswerk... meinen geliebten Pannesamtrock), das rechte eine damalige Bekannte in meiner Hannoveraner Wohnung:

Ich kann überhaupt nicht mit großen Experimanten aufwarten. Natürlich hatte ich eine kurze Lackphase, aber ich bin immer wieder zu meinen Kleidern zurückgekehrt. Auch die zwei Kurzhaarphasen waren recht kurz. Aber dafür kann ich immer wieder durch erfüllte Klischees begeistern.

21 August 2013

Beginning

Jaja...von wegen, morgen starte ich dann mal.
Ich hab mich heute seit langem mal wieder mit Thomas getroffen und irgendwie endet das immer in jeder Menge Kölsch. Wenn ich schon kein Wochenende habe, dann muss ich eben unter der Woche mal ausgehen...und morgen trotzdem wieder arbeiten.
Das heißt also, ihr bekommt die (fast) ungefilterte, weil alkoholselige Wahrheit.
Ein Glück, dass die Frage so harmlos ist *g*

Day 1 – How did you come across the subculture? 

tja, eigentlich eine für mich recht schwierige Frage.
*aushol* die ersten zarten (Klischee-)züge bekam das ganze, als mein Großvater nach langer Krankheit starb. Ich war 13 und mein Großvater hat so sehr gelitten, dass ich eher gefeiert habe, als er es hinter sich hatte. Ich erinnere mich, dass meine Schwester und ich zu lauter Musik tanzten und mein Vater ins Zimmer kam und uns anschrie, wir sollten doch gefälligst mal überlegen, was gerade in diesem Haus passiert war.
Also grübelte ich die nächsten Tage intensiv über den Tod und unseren Umgang damit nach. Und dieses Grübeln ließ nicht mehr nach. Ich begann, eine Menge zu hinterfragen, wenn auch nicht laut.
Ich rutschte dann mit 15 in die "Punkphase" Von dort ging es dann schnurstracks auf die "Metalschiene". Musiktechnisch lief es eben eine ganze Zeit lang etwas härter, klamottentechnisch war es schwarz. Und zwar seit Oktober 1996. Das weiß ich heute noch genau, weil ich das Schwarztragen von heute auf morgen beschloss, kurz bevor ich nach London fuhr. Warum, das weiß ich nicht allerdings überhaupt mehr. Ich weiß auch noch, dass ich zwei Tage vorher noch eine weiße Hose und eine weiße Weste trug. Das schwarz kam tatsächlich von heute auf morgen. Und zu allem Unglück hatte ich nur zwei schwarze Shirts und eine schwarze Hose.... damals war ich gerade 16 geworden.
Was Musik betraf brauchte ich ein Jahr länger. Durch mein Äußeres zogen andere glücklicherweise die richtigen Schlüsse. Ein Bekannter, der mit mir anno ´97 durch Rumänien wanderte (R.I.P. - bis heute verdanke ich ich dir die richtige Weichenstellung) schenkte mir zu meinem 17. Geburtstag eine Kassette (die habe ich heute noch, wenn auch kein kompatibles Abspielgerät) und ich wurde mit der Nase auf "Deine Lakaien - Colourize the Winter", "Lacrimosa - Stolzes Herz" und "Wolfsheim" gestossen.
Ab jetzt konnte es ja nur noch bergab gehen *gg* Es gab im ganzen Eichsfeld nur zwei Gruftis (owei...das war damals noch Schimpfwort, wenn ich mich recht entsinne). Mich und eine Stufenkameradin. Ich persönlich wusste gar nicht, dass es einen Ausdruck für das gab, was ich war, aber andere wussten das. Das schien zu reichen, um mir eine "Sanguis et Cinis" CD zu schenken. Ich kann die heute noch nicht leiden *g*
Aber ab da hatte ich zumindest die Richtigen Leute um mich, lernte weitere, mir so ähnlich denkende Menschen kennen und begriff irgendwann, dass ich nicht alleine war und mich für meine schwarze Vorliebe nicht schämen musste.
Die Stilfindung und das "mich selbst" wirklich finden, dauerten dann noch etwas, aber zumindest weiß ich, dass ich mit spätestens 19 da angekommen war, wo ich hin gehörte....
Der Rest ist dann Geschichte...