Endlich gibt es wieder ein Lebenszeichen von mir.
Ich habe den Blog und sogar den Titel der Woche de letzten zwei Wochen vernachlässigt, aber wirklich neu ist das ja auch nicht. Hin und wieder gibt es eben so Phasen.
Heute gibt es von mir mal wieder neben einem neuen Titel der Woche Musik von mir. Dass ich das letzte Video gepostet habe, ist ja schon ewig her.
Allerdings lasse ich diesmal den Titel nicht unkommentiert stehen. Auch wenn ich hier keine rechts/links Diskussion vom Zaun brechen möchte.
Als Ex-Mitglied der Antifa und der "grufties gegen rechts" (als es sie noch gab) dürfte meine Orientierung relativ deutlich sein. Wobei ich mittlerweile gut gelernt habe zu differenzieren und Extremismus in jeder Form idiotisch zu finden.
Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um ein Video zu finden, unter dem keine Kommentare stehen, die mir extreme Bauchschmerzen bereiten und ich weiß auch, dass der Text so oder so interpretierbar ist. In mir liegt die Hoffnung, dass meine Interpretation die richtige ist. Und hin und wieder sehe ich es einfach nicht mehr ein, mir Musik nur dank dümmlicher Ideologien beider Seiten nicht anhören zu dürfen, obwohl sie mir gefällt.
(wikipedia)
Christian Erdmann selbst äußerte sich in Interviews mehrfach ablehnend gegenüber der Funktion von Kunst als „Instrument einer politischen Motivation“; Kunst müsse mit Provokationen arbeiten, „um auf Dinge aufmerksam zu machen oder zum Denken anzuregen“. Im Beiheft des Albums Muse in Arms findet sich außerdem folgende Widmung:
(/wikipedia)„Muse in Arms is dedicated to all narrow-minded people, to all those who are afraid of asking questions and those who are even more afraid of receiving answers. Art is never only left or right, nor is it only black and white. Life is not that simple!“– Triarii
Provokation gut und schön, aber irgendwie ist dieses Wort bald zur Phrase verkommen. Man muss ja nicht gleich links sein, um nicht rechts zu sein....
Und trotzdem hab ich irgendwie Bauchschmerzen, wenn ich es höre....verdammt....

