22 Januar 2012

Nightmare II

Von mir gibt es auch wieder ein kleines Lebenszeichen.
Die Sache mit dem Finanzamt hat sich geklärt, leider zu meinen Ungunsten. Aber es wärmt mir doch das Herz, wie sie alle versuchen, mein Baby zu retten. Auch, wenn sie es sich einfacher vorstellen, als es ist.

Gestern Abend fand im Saga endlich wieder die Nightmare statt. Ich hab natürlich wieder mal alle Fotos vergessen. Wenn ich Glück habe, dann finde ich das eine evtl im Netz, das reiche ich dann nach.
Mir tun heute immer noch die Füße vom Tanzen weh, mein Herzallerliebster hat irre Kopfschmerzen und wir haben viel zu wenig geschlafen, weil wir erst um 4 Uhr nach Hause sind. Mit einem Satz: Es war einfach total schön. Das war wieder eine Party, auf der ich mich wohl gefühlt habe. Die Nightmare kommt nicht ganz an die Sonnenfinsternis heran, aber beinahe. Vielleicht lag es doch am Altersdurchschnitt *g*
Lediglich der Industrialtänzer bei "omnis mundi creatura" hat mich aus dem Takt gebracht.
Amüsant fand ich auch unseren Taxifahrer, als ich mich für die angenehme Fahrt bedankt habe und er antwortete: "Es war mir eine Ehre, Sie fahren zu dürfen" Hach.... wie charmant.
Meine neuste Errungenschaft in Sachen Musik muss ich direkt mal vorführen, ich fand es soooo schön. Ist bestimmt nicht für jeden was, aber für mich ganz sicher *g*

18 Januar 2012

Mutige Teddybären

Der beste Mann der Welt schickt mir zwischendurch immer mal wieder etwas zur Aufmunterung. Und diesmal möchte ich das euch nicht vorenthalten.
Ich finde das ja so unglaublich niedlich...

Diese Aufmunterung konnte ich nach dem Schrecken auch gebrauchen, den mir das Finanzamt eingejagt hat. Statt zu erstatten, haben sie den Betrag einfach mal abgebucht.... ich hoffe nur, meine Steuerberaterin regelt das schnell.

Rumors about...

Ich danke Euch für eure letzten Kommentare.
Ihr habt natürlich recht und ich bin mir dieser Dinge durchaus bewußt. Aber das war nicht, was ich gemeint habe.
Ich versuche mal, es anders zu erklären. Mich selbst in eine Richtung verbiegen, die ich nicht möchte wäre in diesem Falle, meine Prinzipien über Bord zu werfen.
Dinge wie Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Distanz und Höflichkeit. Ich müsste zum geldgierigen Verkäufer werden, der den Leuten einfach alles andreht. Ob es ihnen steht oder nicht, ob die Qualität jetzt stimmt oder nicht, hauptsache niemand geht ohne einen Kauf aus dem Laden.
Kurz und gut: ich müsste eben auch lügen und quatschen, was das Zeug hält.
Ob ich das kann, weiß ich nicht, aber dass ich das nicht will, das weiß ich.
Ich möchte eine Verkäuferin sein, bei der die Kunden mit einem zufriedenen und glücklichen Kauf nach Hause gehen und das erworbene gerne und oft tragen und sich nicht hinterher fragen, warum sie sich von so einer doofen Kuh haben bequatschen lassen.
Vielleicht versteht ihr jetzt mein Dilemma.

Apropos glückliche Kunden *seufz* Ich muss meinen Blog wieder einmal als kleines Ventil nutzen:
Ich durfte hinter meinem Rücken erfahren, dass eine Kundin nicht mehr kommt, weil ich ja so scheiße bin und ihr das Gewünschte nicht sofort besorgen konnte.
Es ging dabei um einen Mantel. Anfang November entschied sie sich gegen ihn und wollte ihn nicht mehr. Anfang Dezember musste er es sein, aber da war er weg und mein Lieferant hat sieben Wochen Lieferzeit angezeigt. Mein Verweis auf einen anderen Laden war auch nicht richtig, die wären ja auch nur scheiße und die beiden Ersatzmäntel, die ich auf ihren Wunsch hin besorgt hatte, brauchte sie dann auch nicht mehr, denn sie war ja zwei Tage später fündig geworden. Und jetzt mag man eben nicht mehr zu mir kommen.
Ich stelle die Dinger nicht her und wenn mein Lieferant ihn nicht hat, dann kann ich mir das Ding auch nicht aus den Rippen schneiden. Und mit einem "dann mach Deinem Lieferanten Feuer unterm Hintern" ist es leider nicht getan...Schon gar nicht, wenn es ein bestimmter Mantel von einer bestimmten Marke ist, die sich von einem kleinen Händler wie mir mit Sicherheit nicht jucken lässt...

17 Januar 2012

Getaggt

Ich bin von Mara Macabre getaggt worden. Zwar auf dem anderen Blog, aber ich finde, so etwas gehört eher hier hinein. Dann wollen wir mal loslegen:

Die Spielregeln:
1. Verlinke die Person, die dich getaggt hat.
2. Beantworte die Fragen die dir gestellt worden sind.
3. Tagge anschließend 11 weitere Leute
4. Gib den Leuten Bescheid die getaggt wurden
5. Stelle 11 Fragen an die die getaggt wurden


Hier kommen meine 11 Fragen:

1. Was ist Euer Glücksbringer?
So etwas habe ich gar nicht, aber jetzt wo ich drüber nachdenke, könnte ich mir einen anschaffen.

2. Wie war der Name Eures ersten Haustieres?
Sandy. Unser Schäferhund, sie war nur ein halbes Jahr älter als ich.

3. Wie sind Eure Vorsätze für 2011?
Hab ich nicht, halt ich ja doch nicht *g*

4. Welches ist Euer Lieblingsgesellschaftsspiel?
Ich mag "Phase 10", das Würfelspiel und "Skip Bo"

5. Welches ist der bedeutungsträchtigste Gegenstand, den Ihr besitzt?
Ich habe einen schwarzen Ring aus Stein von meiner Schwester, den ich als Ersatz für meinen alten zerbrochenen bekommen habe. Seit Jahren hat der auch schon einen Riss, aber ich trage ihn jeden Tag.
Hm, ich hoffe, ich hab die Frage überhaupt richtig verstanden...

6. Welches ist Eure Lieblingsmarke?
Ich hab mir noch nie etwas aus Marken gemacht, aber ich glaube, das wäre "Alchemy"

7. Worauf seid Ihr besonders stolz?
Dass ich es schaffe, voll und ganz zu mir zu stehen.

8. Was tragt Ihr zum schlafen gehen?
Ein schwarzes 5XL T-Shirt, auch liebevoll "Der Lappen" genannt

9. Welches ist Euer liebstes Zitat?
Da gibt es 2:
"Nicht die Schönheit entscheidet, wen wir lieben, sondern die Liebe entscheidet, wen wir schön finden"
"Die Tränen, die man lacht, muss man nicht weinen"

10. Was bereut Ihr?
So richtig? Gar nichts. Klar, so kleine Dinge, wie einen Wein zuviel oder ein Stück Schokolade zu wenig *g* Aber so richtig bereue ich nichts, wenn ich etwas tue, dann sollte ich mir vorher überlegt haben, was ich mache. War es falsch, muss ich eben daraus lernen.

11. Euer peinlichstes Erlebnis?
Mir ist so selten etwas peinlich, da muss ich schon überlegen.
Edit nach 10 Minuten angestrengten Überlegens: Mir fällt keine einzige Situation ein. Es gibt sie mit Sicherheit, aber ich scheine sie in die Untiefen und hintersten Ecken meines Unterbewusstseins verbannt zu haben *g*

Ich hoffe, Mara verzeiht mir an dieser Stelle, dass ich niemanden weitertagge, aber die meisten sind es schon und ich bin so unkreativ, was neue Fragen betrifft.

11 Januar 2012

to be or not to be... myself

Folgenden Text schrieb ich Anfang Januar und vergaß ihn dann:
"Dieses Jahr verschickte ich eine Neujahrs-SMS mit ungeahnten Folgen.
Meinem "großen Bruder" schickte ich unter anderem auch ein "mögen Deine Vorsätze halten". Nunja, um 6 Uhr klingelte mein Handy Sturm und mein geschätzter Cousin am anderen Ende war vollkommen losgelöst, was denn mit mir los wäre.
Nach ein paar verständnislosen Minuten, in denen ich versuchte sowohl Wein als auch Schlaf aus meinem benebelten Kopf zu vertreiben, in denen es immer wieder hieß, ob ich denn spießig werden würde, weil ich von Vorsätzen sprach, dachte ich nur "Vorsätze spießig? WTF?"
Bis mir klar wurde, was er meinte. Vorsätze passen nicht zu mir, aber ich hab ja auch nicht von meinen (nichtvorhandenen) gesprochen. Nach 15 Minuten hatte ich ihn wieder beruhigt und versichern können, dass ich noch immer "auf seienr Seite" stehe und ging wieder ins Bett.

Da war es aber bereits zu spät und meine Gedanken schon in Fahrt *seufz* Bin ich wirklich spießig? Wäre spießig so schlimm?
Fest steht auch, dass ich mich mit meinem Laden soweit an die Gesellschaft anpassen musste und mich selbst so verbogen habe, dass meine "Rebellion" eher groteske Formen annimmt.
Andererseits bin ich mir bewußt, dass mein Laden nicht funktionieren kann, wenn ich mich nicht wenigstens etwas der Gesellschaft annähere."

Ich bitte Euch an dieser Stelle, sich nicht am Wort "Spießig" aufzuhängen.

Nach dem unausweichlichen Telefonat mit meiner Bank eben (und dieses Mal war sie wirklich freundlich und entgegenkommend) wurde mir aber nur schmerzlich bewußt, dass meine Anpassung nicht reicht. Es wird nicht gehen, nicht so.
Ich habe durchaus Kundschaft, die meinen Laden versteht, die wissen, was sie bei mir finden und die meine Ansichten teilen. Das muss nicht ausgesprochen werden, bei solchen Kunden weiß ich es einfach. Wie das Wissen, dass man in einer Disco zwischen Gruppen von Gleichgesinnten steht, ohne mit ihnen reden zu müssen. Aber diese Kunden sind zu wenige.
Doch ich kann mich nicht noch mehr ändern, drehen und verbiegen. Daran würde ich zugrunde gehen, weil ich mich selbst verraten würde. Abgesehen davon, dass es mir einfach nicht möglich wäre. Allerdings wäre die Folge daraus ein Schließen meines Ladens, doch ich mag noch nicht aufhören. Ich will die Hoffnung an das, was mir soviel bedeutet nicht aufgeben.